Limpio: Es war Montag gegen 13:00 Uhr, als eine der Reinigungskräfte der Schule im Viertel El Palmar in Limpio die Toilette betrat, um ihre Arbeit zu erledigen, und in einer der Toilettenschüsseln auf eineils schreckliche Szene stieß. Dort fand sie zwischen Blutspuren und Papier einen Fötus, der schätzungsweise zwischen dem vierten und fünften Schwangerschaftsmonat alt war.
Das Herzzerreißendste daran ist, dass das Kind bereits vollständig ausgebildet war. Als die Arbeiterin dies sah, informierte sie sofort die Direktorin der Einrichtung, María del Carmen Ayala, welche die Polizei rief, um den Vorfall zu melden.
Beamte des 9. Polizeireviers unter der Leitung von Kommissar José Acosta trafen an der Schule ein, um die Sanitäranlagen zu untersuchen, und bestätigten den Fund. Die Uniformierten bargen das kleine Engelchen und sprachen mit allen Zeugen sowie den Schulverantwortlichen.
Unter den Verdachtsmomenten gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um eine Jugendliche gehandelt haben könnte, die eine ungewollte Schwangerschaft verheimlichte. Sie schließen jedoch auch nicht aus, dass eine Lehrerin der Einrichtung in dieses traurige Ereignis verwickelt sein könnte.
Wochenblatt / Extra















