Ein beeindruckendes Schauspiel

Sicherlich gibt es immer wieder spektakuläre Ereignisse in Paraguay die nicht alltäglich sind. Diesmal sogar positiv, in Itaipú. Erst zum dritten Mal dieses Jahr kam es zu so einem sicherlich sehenswerten Schauspiel.

Gestern öffneten die Verantwortlichen am binationalen Wasserkraftwerk Itaipú alle Schleusen aufgrund der jüngsten Regenfälle. Sie führten zu einem Pegelanstieg im Stausee. Der Druck auf die Wände überstieg den Sicherheitswert. Laut den Verantwortlichen bestehe aber keine Gefahr für Überschwemmungen.

Itaipú hat weltweit die zweitgrößte Stromerzeugung und das Kraftwerk wird mit Paraguay und Brasilien gemeinsam betrieben. Die technische Direktion gab bekannt, dass seit gestern voraussichtlich zwischen 2,7 und 3,75 Kubikmeter pro Sekunde aus einen der insgesamt sechs Schleusen abfließen würden. Der Paraná Fluss könne die Menge ohne Probleme aufnehmen. Es ist das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Schleusen geöffnet werden mussten. Im Juni, August und jetzt Oktober ist das der Fall gewesen.

Vor 42 Jahren wurde das binationale Kraftwerk Itaipú gegründet, am 17. Mai 1974 war die Grundsteinlegung. Zehn Jahre später, 1984, fand der Regelbetrieb statt, aber erst 1991 war die Fertigstellung durch die Inbetriebnahme der 18. Turbine.

Die Prognosen für 2016 gehen von einer Energieerzeugung in Höhe von 100 Millionen Megawatt pro Stunde aus, das wäre eine Steigerung gegenüber 2013. Dort lag der Rekord bei 98 Millionen Megawatt pro Stunde.

Quelle: ABC Color

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