Ein Beifahrer als rettender “Engel“ im Bus

Kolonie Independencia: Ein gutes Herz hatte ein Beifahrer in einem Bus des Unternehmens Independencia, Departement Guairá. Die Hitze am Dienstag machte vielen Passagieren zu schaffen und der Mann erwies sich als rettender “Engel“ in Not.

Der Beifahrer wies den Fahrer an, den Bus kurz zu stoppen, um kaltes Wasser an die Passagiere zu verteilen, darunter auch Kinder, die vor Hitze Durst hatten. Die Geste des barmherzigen Samariters wurde zufällig in einem Foto festgehalten.

Rafael ist der Name des Beifahrers, der sporadisch auf der Strecke zwischen Paso Yobai und Villarrica eingesetzt ist. Jedoch keiner weiß seinen Nachnamen und nun suchen sie ihn überall, um ihn für seine großzügige Geste auszuzeichnen.

Mirna Lezme (37), eine Passagierin, die in Argentinien lebt, aber ihre Verwandten besuchte, sagte, dass sie den Beifahrer für sein Verhalten sehr gerne persönlich danken möchte.

„Es überraschte mich und alle, die im Bus waren. Wir sind vor Durst beinahe gestorben, wir waren halb in der Wüste, es gab nichts zu trinken und viele hatten kein Geld, Getränke zu kaufen. Ein Kind weinte vor Durst, da begann er uns allen kaltes Wasser verteilen”, sagte Lezme.

Sie fügte hinzu, dass sie dem Mann gratuliert habe, weil es sehr heiß gewesen sei und der Bus voll armer Menschen. „Viele Menschen auf dem Land fahren in die Stadt, um ihre Einkäufe zu erledigen. Auf dem Rückweg hat jemand gerade genug Geld für die Fahrtkosten, aber nicht mehr, um Wasser zu kaufen“, erklärte Lezme.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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5 Kommentare zu “Ein Beifahrer als rettender “Engel“ im Bus

    1. Rocco. Von 10 Kommentaren kann man sagen, 9 sind negativ. Traurige Bilanz. Trauriges Dasein dieser 9. Was hält sie nur hier in Paraguay? das würde mich mal interessieren, echt.

  1. Seit ich Kleinkind war, hat meine Mutter bei Reisen immer etwas zu trinken mitgenommen – und das hier ein Kind weint und dessen Erziehungsberechtigte nicht an sowas denkt, macht mich sprachlos.
    Aber gut, dass der Samariter Rafael da war, der wohl für diese Aktion sein Terere-Wasser opfern musste.

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