Ein Beispiel, das Schule macht

Concepción: Bei Loreto befindet sich die Schule Nr. 4.918 “San Ramon“, etwa 20 Kilometer von Concepción entfernt. Paraguayer, die in der Schweiz und Spanien leben, investieren in ein beispielhaftes Projekt.

40 Schüler besuchen die Einrichtung, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse.

Der Direktor dieser Bildungseinrichtung, Robert Fernandez, erklärte, dass wegen der Gefahr, die von der vor 38 Jahren von Anwohnern gebauten alten Holzkonstruktion ausgegangen sei, zwei mobile Klassenzimmer vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC) beantragt worden seien.

Die Institution befindet sich auf einem Stück Land, ungefähr ein Hektar groß, das vor fast 40 Jahren von einem ehemaligen Kämpfer des Chaco-Krieges gespendet wurde, aber der Eigentumstitel ist nicht auf den Namen des Bildungsministeriums überschrieben worden. Aus diesem Grund kann das staatliche Portfolio keine Investitionen in die Schule vornehmen.

Im Jahr 2017 haben die Eltern der Schüler eine Kommission für den Bau von zwei Klassenzimmern gebildet. Sie führten mehrere Aktivitäten durch, um Gelder zu sammeln und so das Ziel zu erreichen. Sie veranstalteten Fußballturniere und verkauften Lose. Die Preise wurden von Paraguayern, die in der Schweiz und Spanien arbeiten, gespendet. Auf diesen Weg konnte man mehr als 10 Millionen Guaranies generieren.

Nach der Veröffentlichung eines Zeitungsartikels über die Schule im Februar dieses Jahres spendeten Paraguayer, die Mitglieder in der Ñandutí-Vereinigung in der Schweiz sind und dort leben, Beiträge zum Baubeginn. Auch Spenden der in Spanien lebenden Paraguayer kamen hinzu. Jedoch fehlt immer noch ein beträchtlicher Betrag, um den Bau abschließen zu können, der durch weitere Wohltätigkeitsveranstaltungen generiert werden soll.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Ein Beispiel, das Schule macht

  1. Alfons Feiner und Alma Pinkel

    Antworten

    Da nimmt es mich doch wunder, was so ein Schweizer den in der Schweiz lebenden Paraguayer sagt, wenn dieser sich beschwert, warum denn hier keiner sein Müll verbrennt. Vielleicht „porqué no te va en tu país“. Ach, ne, die Schweizer könne ja kein Spanisch sprechen.

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