Ein bewegender Brief an eine Richterin

Ciudad del Este: Ein Kind wurde jahrelang sexuell missbraucht. Der Vater schickte einen Brief an die Vorsitzende Richterin Cinthia Garcete in Ciudad del Este. Er hat Angst, dass der Täter ungestraft bleibt.

Der Mann mit den Initialen MNRS ist der Schreiber von dem Brief an Garcete. Sie verhandelt den Fall von sexueller Nötigung und Missbrauch. Angeklagt wurde der Stiefvater von dem Kind, José Maria González Marecos.

„Ich traue ihrer Auffassung von Recht aber die schändliche Geschichte muss ein Ende finden. Der Angeklagte versucht mit illegalen Manövern einen Freispruch zu erzielen“, so eine Passage aus dem Brief des Vaters.

Die Ex-Frau von Marecos und Mutter des Mädchens prahlte in der Vorverhandlung, dass der Angeklagte Ex-Polizist sei und deshalb nur eine Bewährungsstrafe im Raum stünde.

„Ich möchte deutlich machen, dass in meiner Eigenschaft als paraguayischer Bürger und Vater einer vergewaltigten Minderjährigen ich eine harte Strafe für den Verbrecher erwarten darf. Die Verteidigung fälscht Dokumente und verdreht Aussagen. In Paraguay wird eine Straflosigkeit erschaffen, wenn nicht das Recht die Oberhand gewinnt“, lautet ein weiterer Absatz von dem Schreiben des Vaters. Laut seinen Aussagen bestehe die Möglichkeit, dass Marecos aus dem Land fliehe wenn er nicht eingesperrt werde.

Gemäß der Anklage missbrauchte der Angeklagte das Kind systematisch im Alter zwischen acht und 11 Jahren bis das Opfer sich einem Lehrer in der Schule offenbarte. Der Vater erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft trotz heftigem Widerstand der Mutter, die den mutmaßlichen Täter verteidigt.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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