Ein Bürgermeister könnte sein Ansehen verlieren

Villarrica: Der Bürgermeister von der Hauptstadt in Guairá, Gustavo Navarro (ANR), könnte bald sein Gesicht verlieren. Ein Projekt nach dem anderen kündigt er an, angefangen wurde bis jetzt noch kein einziges.

Navarro hat ein Faible für Fußball. Es kommt nicht selten vor, dass er große Summen für hiesige Vereine spendet. Vielleicht kündigte er deswegen gegenüber seinen Bürgern der Stadt ein neues Projekt an, bei dem der Neubau eines Fußballplatzes vorgesehen ist.

Die Einwohner fragen sich jedoch, wann die Arbeiten wohl beginnen werden, wenn der Bau des neuen Busterminals bis jetzt immer noch nicht umgesetzt wurde. Es steht noch nicht einmal fest, an welchem Platz das Gebäude entstehen soll, jedoch angekündigt wird das Vorhaben schon seit Jahren.

Navarro räumt aber alle Zweifel beiseite. Der Bürgermeister behauptet, dass alle Projekte unter seiner Schirmherrschaft in der Stadtverwaltung gebaut werden. Die Amtszeit von Navarro geht noch bis Ende 2020.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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7 Kommentare zu “Ein Bürgermeister könnte sein Ansehen verlieren

  1. Das schlimmste was passieren kann ist, dass er vorzeitig vom Stadtrat abgesetzt wird. Als treuer Colorado wird er sicher dann irgendwo noch ein Pöstchen bekommen, z.b. regionaler Koordinator von Essap in Guaira – und ausserdem scheffelt er bestimmt schon ordentlich Kohle in die eigene Taschen seit seiner Wahl.
    Also er kann weiter schwafeln ohne Konsequenzen.

  2. Mal schauen ob im Juni die 16% Zinsen der Anleihen für das neue Bus Terminal ausbezahlt werden, für das Fussball Stadion könnte man langsam auch Ausleihen ausgeben und damit dann vielleicht die Standort Planung des Terminals bezahlen??

  3. Nun ja Politiker sind eine besondere Kaste, sie versprechen alles, in der mehrzahl Lügen sie ohne Rot zu werden und leiden schwer Demenz. So wie es um die Umsetzung der Versprechen geht. Nur eins können sie nach wie vor, unter allen umständen,sich und ihre Angehörigen die Taschen mit Steuergeldern füllen!

  4. Trotzdem noch einer der Fähigeren die der Wähler wählen konnte. Die täglich 7 bis 11 Uhr Grundschule hierzulande allgemein üblich hat er doch abgeschlossen nehme ich an? Ich denke ja, zum Bürgermeister ist das schon eine Anforderung und Bedingung oder kann man auch andernfalls (täglich 7 bis 11 Uhr Grundschule nicht abgeschlossen) auch Bürgermeister werden. Naja, so genau weiß ich das auch nicht. Könnte mich ja mal zur Wahl stellen, habe meine täglich 7 bis 11 Uhr Grundschule auch nicht abgeschlossen. Mal sehen, vielleicht bin schon bald ich Würgermeister von Villarrica mit vielen Amigos. Als erste Amtshandlung würde ich sofort aufhören zu arbeiten.

    1. „Als erste Amtshandlung würde ich sofort aufhören zu arbeiten.“
      Sehr gut – das ist ein Musterbeispiel der Integration!

  5. Kommt es hier wirklich auf das „Ansehen“ an? Das Bürgermeisterlein verhält sich doch genau so wie das hier üblich ist. Insofern absolut nicht neues. Viele schöne Worte, großé Sprüche – und wenig Resultate.

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