Ein deutscher Anthropologe schreibt Geschichte

Capitán Meza: Wäre nicht vor 110 Jahren, im Jahr 1907, der deutsche Anthropologe Federico Christian Mayntzhusen, in die Gegend von Itapuá gekommen, würde es vielleicht anders ausschauen. Die Einwohner von Capitán Meza halten die Erinnerung an ihn wach.

Mit einer Parade von Schülern und Studenten sowie einem gemeinsamen Mittagessen feierten alle Bürger der Stadt am Donnerstag den 62. Jahrestag seiner Gründung.

Mehrere Festredner hielten Ansprachen, darunter auch der Bürgermeister Germán Solingeren. Der Festumzug fand auf der Aviadores del Chaco statt. Im Hof der Kirche San Pablo organisierten die Veranstalter ein gemeinsames Mittagessen.

In den letzten Jahren kam es zu vielen Fortschritten in Capitán Meza. In der Stadt leben rund 15.000 Menschen. Sie liegt im Nordosten von dem Departement Itapuá, etwa 85 Kilometer von Encarnación entfernt. Gegenüber anderen Dörfern gibt es hier etwa zu 80% gepflasterte oder asphaltierte Straßen.

Im vergangenen Jahr gab es in Capitán Meza einen Anstieg im Tourismussektor um 60%. Verantwortlich waren dafür eine Kombination von mehreren Attraktionen in der Stadt, die zugleich Einnahmen generierten.

In dem Distrikt gibt es viele Gemeinden, deren Gründung aufgrund einer deutschen Einwanderung erfolgte. Die ersten Siedler waren Bernardo Maas, Gustavo Behr, Enrique Beling, Karl Hammel, Konrad Frohnöffer, Karl Löbel, Otto Rang, Johann Gerstenkorn, Eduard Kinsel, August Schulz, Karl Redecker, Gottfried Kocher, Gustav Tobin, Gotthelf Schüle, Ernst Schreiner und weitere. Zwischen 1908 und 1911 ließen sich die Familien in der Gegend nieder.

Quelle: ABC Color

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