Ein eigener Brunnen ist wohl die beste Lösung

Horqueta: Wer sich auf andere verlässt ist verlassen. Das ist leider oft so. Wenn aber schon ein Wasserprojekt begonnen wurde und es dann gestoppt wird, ist das fatal. Nun ist guter Rat teuer. Wohl dem, der einen eigenen Brunnen hat.

80 Familien in Capitán Giménez, bei Horqueta, sind sauer. Seit einem Jahr erwarten sie einen Anschluss an das Wassernetz ihrer Gemeinde. Ein privates Unternehmen im Auftrag vom Indert soll dies bewerkstelligen.

Laut der Beschwerde von Sergio Villa, Vorsitzender der Wasserkommission für den Sektor, sei schon eine Bohrung bis 80 Meter Tiefe erfolgt. „Bis jetzt kam zwar Wasser aus dem Bohrloch, aber die weiterführende Installation fehlt. Trotzdem wurden die Arbeiten vor zwei Monaten einfach eingestellt. Material, wie Rohre und anderes Zubehör, ist noch vorhanden, aber es geht nichts weiter“, klagte Villa.

Ingenieur César Ayala ist der Verantwortliche für das Projekt. Dabei soll ein Tiefbrunnen erschlossen werden der einen Wassertank füllt und 80 Häuser versorgt. Finanziert wird es vom Nationalen Institut für Landentwicklung (Indert).

Mittlerweile wurden zumindest schon auf acht Kilometer Gräben für die Anschlüsse angelegt, aber die Rohre fehlen. In Capitán Giménez gibt es eine Schule, die über einen artesischen Brunnen verfügt. Dieser dient aber nur zur Versorgung einiger Nachbarn. Nun müssen die meisten Bewohner zum Bohrloch fahren und dort Wasser in Behältern nach Hause transportieren.

„Wir haben bis jetzt nur 40% der Gelder vom Indert erhalten. Erst Ende Januar gab es wieder neue Bewilligungen“, erklärte Ayala. Er fügte hinzu, dass alle Probleme innerhalb von 22 Tagen gelöst seien.

Quelle: Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Ein eigener Brunnen ist wohl die beste Lösung

  1. So laufen die Projekte nun mal ab hier. Und Zeit hat man ja um zum Bohrloch zu fahren, Wasser aufladen und dann wieder nach Hause abladen. Ist doch wie alles andere von A bis Z auch: dauert alles 10x länger hier in Paraugay, denn man findet einfach keine Zeit nebst Terere trinken und Fußball.

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