Ein frühes Ende

Asunción: Der hohe Pegelstand des Río Paraguay bringt nicht nur hunderte Bewohner des Ufers in Bedrängnis, sondern auch Reptilien, wie eine gelbe Anakonda.

Als Kinder der vermüllten Uferzone im Stadtteil San Juan eine Kuriju entdeckten, also eine gelbe Anakonda waren sie begeistert. Binnen weniger Minuten war ihr Ende bestimmt und sie wurde gehäutet. Auch Flusskrebse wurde an Land gefunden, diese jedoch überlebten den Besuch der Kinder.

Die Anakonda, die sicherlich auf dem Wasserweg nach Asunción kam, maß zwischen 2,5 und 3 m Länge, womit sie noch als jung galt. Ob das Fleisch der Schlange genutzt wurde ist fraglich. Obwohl die Handlung gesetzwidrig ist, sind die Kinder noch zu jung um einerseits ihr Handeln zu verstehen und anderseits um strafrechtlich dafür belangt zu werden.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Ein frühes Ende

  1. Bravo. Die Knirpse wissen noch, wo es vernünftige Nahrungsmittel gibt und bedienen sich ihrer. Das nennt man Instinkt, auch wenn es verboten ist.

  2. Na gut, so ist die Natur nun mal. Eine Anakonda geht auch nicht gerade zimperlich mit ihren Opfern um. Geschweige denn, dass ihre Opfer zuerst sediert werden. Ihre Opfer werden meist lebend gefressen. Das ist zwar unmenschlich, aber das versteht sie sowieso nicht.
    Viel schlimmer als eine einzelne Schlange zu töten ist halt immer noch der Mensch im Allgemeinen, der sich überall breit machen muss und den Schlangen ihren natürlichen Lebensraum nimmt.
    Habe einmal selbst miterlebt wie eine Schlange uns besuchte. Ne, die lebte nicht mehr lange. Die wird gesucht bis tot. Ehrlich gesagt, ich könnte auch nicht mehr ruhig schlafen, wenn ich sie nicht zuvor aufgefunden und noch lebend über den Zaun zum Nachbarn geworfen hätte. Ich habe ja auch nicht um seine Ratten, Mäuse, brennend Müllhaldengestank, Windeln, Plastik, Blätter und Julio Igelsias auf 120 dB und sonstig Lärm gebeten.

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