51 Beamte entlassen, 300 neue eingestellt

Asunción: Die Abgeordnetenkammer hat 51 Beamten gekündigt, die angeblich keine Tätigkeit ausführen. Jedoch wurden unter dem Vorsitz von Miguel Cuevas 300 neue Funktionäre eingestellt.

Der Leiter der Personalabteilung, Julio Arévalos (Beitragsbild), erklärte, dass die im letzten Monat durchgeführte Analyse gezeigt habe, dass 51 Angestellte keine Funktion erfüllt hätten, sodass sie von nun an nicht mehr beschäftigt seien.

„Nächsten Monat werden wir wieder eine Kontrolle durchführen und nötigenfalls weitere entlassen“, betonte Arévalos.

Die Maßnahme entspricht dem am 24. September veröffentlichten Rundschreiben, in dem angekündigt wird, dass die Verträge bis zum 30. des aktuellen Monats gültig sind und bei einer Verlängerung der aktuelle Bedarf berücksichtigt wird.

Arévalos räumte ein, dass Miguel Cuevas seit Beginn seiner Amtszeit als Präsident der Abgeordnetenkammer 300 Personen eingestellt habe, obwohl er nicht angegeben konnte, für welche Aufgaben sie zuständig sind. Diese Information wurde jedoch nur von einem Cartes Medium verbietet, womit tendenziöse Berichterstattung nicht auszuschließen ist.

Über diese neuen Mitarbeiter und ihre Verbindungen zu Cuevas wurde er beschuldigt, die Kammer sei eine politische Institution, die gegen diese Art von Vetternwirtschaft nicht immun sei.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “51 Beamte entlassen, 300 neue eingestellt

  1. Metrische verzinkte Schraube

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    Naja, neuer Präsident, neue Amigos. Falsche Amigos, die während den Wahlen den falschen unterstützt haben, müssen halt gehen, für diejenigen, die den richtigen unterstützt haben gibt es halt die Belohnung.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Genau so wie Schraube sagt.
    Typisch modus operandi der Mennoniten auch. Haste nicht eine niedrige „Parteinummer“ in der jeweiligen Clique der Kooperative, wirste davongejagt und nach dir setzen sich auf deinen Posten eine wahre Ratenschar von Waehlern der „Sawatzky Administration“ im Stile Washington D.C. wo sich diese noch eine Scheibe abschneiden koennten.

    …mein voriger Kommentar hier wurde wieder anstandslos zensiert und geloescht! … im Stile von Marito.

    1. Kann es sein, daß Sie ein „unverarbeitetes, persönliches Problem“ mit den Mennoniten haben? Jeder Kommentar von Ihnen enthält Vorwürfe, Unterstellungen bis hin zu Beleidigungen über die Mennoniten. Das ist schon sehr krass. Ich jedenfalls habe in den 15 Jahren, in denen ich in Paraguay lebe überwiegend nur sehr gute Erfahrungen mit den Mennoniten, in ASU und auch im Chaco, gemacht. Das Einzigste was ich zu reklamieren hätte ist, daß es einem Außenstehenden bzw. nicht geborenem Mennoniten sehr schwer gemacht wird in mennonitischen Kreisen wirklich an- und aufgenommen zu werden. Irgendwie tun sich da immer unsichtbare Schranken auf (bis hier und nicht weiter), was für „Fremde“, selbst für Angehörige der mennonitischen Gemeinde (aber nicht geborene Mennoniten) auf Dauer sehr frustrierend bis befremdlich sein kann. Kritische Fragen zum Glauben und mennonitischer Einrichtungen kommen nicht gut an. Insofern haben sich die hiesigen Mennoniten scheinbar schon sehr der paraguayischen Mentalität angepaßt. Eigentlich sehr schade und traurig zugleich.

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