Ein ganz großer Gefallen

Miami: Ein peruanischer Schriftsteller und Fernsehmoderator, der in den USA lebt, half seiner paraguayischen Haushaltshilfe auf eine ganz besondere Art und erntet dafür sehr viel Dank.

Jaime Bayly, der verheiratet in den USA lebt, hat seit mehreren Jahren Lorenza Pastora aus Asuncion als Haushaltshilfe angestellt. Er sah mit an, wie die Frau tagein tagaus bei ihm arbeitet und das ohne jemals ihre Kinder sehen zu können. Diese, heute 13 und 15 Jahre alt, kennen ihre Mutter nur per Skype, da Lorenza seit 10 Jahren ununterbrochen in Miami lebt und arbeitet.

Nachdem sie vom Vater ihrer Kinder schwanger sitzengelassen wurde, bat sie ihre Mutter die Kinder aufzuziehen. Etwas sollte sich ändern, die wollte für ihre Kinder finanziell sorgen und ging weg.

Jaime Bayly, der finanziell gut gestellt ist, bot ihr einen Flug nach Asuncion an, sodass sie ihre Kinder besuchen könne. Dies musste sie leider ablehnen, da sie nach aktueller Gesetzeslage nicht wieder legal in die USA einreisen könnte. Demnach gab es nur eine Möglichkeit Lorenza zu helfen, wenn da nicht das schwer zu bekommende Visa für die Kinder wäre.

Als Moderator log er was die Balken biegen, um Gründe zu erfinden, weswegen die Anwesenheit von Isidro Daniel und Paula Edith vonnöten ist, und brachte die US-amerikanische Botschaft in Asunción dazu, dass die den Kindern die Visa erteilte.

Danach kaufte er zwei Flugtickets der ersten Klasse und lud sie offiziell ein. Mit Lorenza am Flughafen holten sie die Kinder ab und brachten sie in seinem Haus unter. Später verbrachten sie Tage zusammen am Strandhaus und genossen den Aufenthalt übermäßig.

Wer die gesamte Geschichte in Spanisch lesen möchte findet diese hier.

Wochenblatt / Infobae

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6 Kommentare zu “Ein ganz großer Gefallen

  1. Ich will die Aktion nicht kritisieren, sie ist in der Tat menschlich, aber sie bestaetigt die Meinung ueber das Gesetz: Gesetze gelten eben immer nur fuer die unteren Schichten. Die Reichen koennen sie immer umgehen.

    1. …“Als Moderator log er was die Balken biegen, um Gründe zu erfinden, …“
      Wenn das nicht ins Auge geht und die erschwindelten Visa vielleicht ein Strafverfahren nach
      sich ziehen und für die Zukunft wohl für Mutter und Kinder negativ auswirken.
      Verheernd, wenn man öffentlich in der Zeitung zugibt, die Behörden hinters Licht geführt zu haben.

      1. Es waere ein Wunder wenn hier etwas passieren wuerde. In erster Linie gibt es sie um dem Fussvolk Probleme zu bereiten. Ein Reicher und Wichtiger bzw. auch Bekannter mit entsprechenden Beziehungen braucht sich um derartiges nicht zu sorgen.

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