Ein grausames Verbrechen mit geständigem Täter

Yaguarón: Vor drei Tagen wurde eine 63-jährige Frau vergewaltigt und ermordet. Mit Grasbüschel abgedeckt fanden sie Nachbarn am darauffolgenden Tag. Nun gestand ein 16-jähriger die Tat. Die Polizei hat Zweifel am Hergang.

Severiana Acosta de Paredes, die am Freitag um 21.00 Uhr sich aufmachte, um in der Nachbarschaft die Krippen zu bewundern, kehrte nicht mehr heim. Ihr Ehemann, César Paredes Figueredo von 84 Jahren Alter konnte sich nicht erklären wo sie geblieben war. Am Freitag dann, kurz vor Mittag, fand sie ein Nachbar, abgedeckt mit Grasbüschel. Die Polizisten wie später auch die Gerichtsmediziner stellten fest, dass die Frau sexuell missbraucht wurde, da Spermaspuren gefunden wurden. Außerdem ist davon auszugehen, dass ihr danach mit einem Stein auf den Kopf geschlagen wurde, was zum Tod geführt haben muss.

Laut dem Polizeibericht wurde die Polizei von einer Frau angerufen, die erklärte, dass ihre 16-jähriger Sohn das Verbrechen gestanden hätte. Als die Polizei zum Haus kam, ließ die die Uniformierten zu ihrem Sohn vor. Dieser wurde, ohne Gegenwehr zu leisten, ins Kommissariat gebracht. Mit Buntstiften hatte er auf zwei Zetteln das Geschehene niedergeschrieben. Die Mutter erklärte auch, wo die Kleidung ihres Sohnes von der Tatzeit versteckt liegt.

Laut dem Chef des Kommissariats von Yaguarón, Kommissar Víctor Ramírez, soll der Jugendliche unter Druck gesetzt worden sein und hätte deswegen getötet. Demnach könnten auch weitere Mittäter oder Auftraggeber der Polizei ins Netz gehen.

Wochenblatt / Última Hora

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