Ein Jaguar ist auf der Jagd – Einwohner der betroffenen Region leben nun in großer Angst

Encarnación: Einwohner der Gemeinde Tomás Romero Pereira im Department Itapúa erleben Momente der Angst und warnen vor der möglichen Präsenz eines Jaguars in der Gegend, nachdem es zu einer Reihe von Angriffen auf Nutztiere kam, die teils schwer verletzt wurden.

Der Vorfall ereignete sich im Viertel San Baltazar von Tomás Romero Pereira und alarmierte sowohl die Nationalpolizei als auch die örtliche Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot ausrückten.

Den Berichten aus der Region zufolge erhärtete sich der Verdacht nach dem Fund eines Rindes, das schwere Verletzungen an Kopf und Hals aufwies. Das Tier zeigte massiven Weichteilverlust und tiefe, offene Wunden im Bereich des Unterkiefers.

Den Einsatzkräften zufolge zeugen die Verletzungen von einem Angriff mit enormer Gewalt und Kraft. Obwohl die Behörden bisher nicht offiziell bestätigt haben, welche Tierart diese schweren Wunden verursacht haben könnte, deutet alles auf eine Raubkatze – konkret einen Jaguar – hin. Diese Hypothese gewann an Gewicht, nachdem in der Umgebung entsprechende Raubkatzenspuren im Boden gefunden wurden.

Bislang wurden keine verletzten oder angegriffenen Personen gemeldet, aber die Angst unter den Einwohnern ist allgegenwärtig. Die Bürger baten um die Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr und der Polizeikräfte, die eine Suchaktion in der Gegend starteten, um weitere Spuren des Tieres zu sichern.

Die Behörden und Einsatzkräfte empfehlen der Bevölkerung, dringende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und jede verdächtige Situation sofort zu melden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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