Ein Monat ohne Lebenszeichen

Paso Tuyá: Genau vor einem Monat wurde der 16-jährige Arlan Fick aus seinem Elternhaus entführt. Die Geiselnehmer sind Mitglieder der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee (EPP), die nach vorangegangenen Entführungen wenig Verständnis in der Bevölkerung dafür hervorrufen. Politische Veränderungen mit unschuldigen Minderjährigen zu forcieren sehen tausende Demonstranten in ganz Paraguay als falsch an. Seit Ostern gibt es fast täglich Protestmärsche.

Obwohl zu erwarten sollen die Eltern des Entführten noch kein Beweis dafür erhalten haben, dass er noch am Leben ist. Die Polizei und die Streitkräfte halten sich weiterhin auf Wunsch der Familie zurück. Wie lang dieser Zustand noch andauern wird ist unklar. Familienvater Alcido Fick bat die Pressevertreter Abstand zum Haus zu halten, damit sein einziger Sohn wieder nach Hause kommt.

Vorangegangene Entführungen der EPP gingen wie im Fall Cecilia Cubas tödlich aus, weswegen alles möglich ist. Im Falle von Fidel Zavala waren es rund drei Monate und zwei Mal hatte sein Bruder direkten Kontakt mit ihm per Telefon.

Die Zone um die Deutschbrasilianer, die sich vor rund 40 Jahren in der Zone ansiedelten und diverse Großbetriebe aus dem Nichts erschufen, lebt in Angst. Sobald es dunkel wird, geht keiner mehr aus dem Haus. Arbeitskräfte wollen in der Region trotz guter Löhne nicht arbeiten.

(Wochenblatt)

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3 Kommentare zu “Ein Monat ohne Lebenszeichen

  1. man muss endlich hochproffesionelle Soeldner anheuern die sich um die Verbrecherbande „kuemmern…“ – im Handumdrehen beednen solche Truppen dieses Problem!

  2. Es gibt ja hier im Forum Leute die sagen Gewalt ist keine Lösung und erzeugt Gegengewalt. Das ist Bullshit.
    Diese Leute gehören Gejagt,verfolg,und man darf ihnen keine Ruhe gönnen,dann knicken solch feige Banditen die Hinterrücks Menschen angreifen und töten ,schnell ein,machen Fehler aus Angst und betteln um Verhandlungen.Nur so geht es das zeigt mir meine Erfahrung. Verhandeln kann man nur mit Menschen mit Ehre und Charakter aber niemals mit feigen Gesindel.Jeder der auch nur ein gutes Wort für diese Banditen über hat soll sich mal vorstellen wie die Luft in der dunkelen Erde knapp wurde und kein Hilfeschrei Gehör fand bei der armen Cecilla Cuba und nun bei vielleicht diesen armen Jungen der sein Leben noch vor sich hat.
    Möge der Junge noch leben und frei kommen das ist mein ganzer Herzens Wunsch.

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