Klimawandel in Paraguay

Asunción: Hitzewellen, andauernder Regen und Gewitter sind laut einem Klimatologen der Nationalen Universität von Asunción (UNA) ein ganz normales Phänomen. Nichtsdestotrotz kann man damit beginnen diesen Erscheinungen entgegenzutreten.

Professor Benjamin Grassi, Koordinator der Klimatologie der UNA erklärte bei einem Radiointerview, dass zunehmender Regen in großen Teilen Amerikas während der letzten Jahre Teil eines Klimawandels ist. Dies ist ein ständig wiederkehrender Klimawandel, den der Planet Erde durchlebt. Auch wenn mehr als bisher das Notstandsekretariat (SEN) zum Einsatz kam, ist dies eine normale Entwicklung, so Grassi. Starke Regenfälle wie seit 40 Jahren nicht mehr oder heiße Trockenzeiten wie nicht mehr gesehen seit über 70 Jahren sind Teil dessen.

Der Dozent erklärt des Weiteren, dass auch humane Faktoren sich daran beteiligen. Paraguay verfügt trotz des Wachstums nicht über ein ausreichendes Abwassersystem. Das Land kann sich nicht vor der ständig wachsenden Urbanisierung verstecken, Grund weswegen mehr Investitionen in dem Bereich notwendig sind.

Grassi kommentiert, dass man jetzt detailliert die Aktionen planen muss, um sich dem neuem Szenarium anzupassen. Er weist speziell auf die Menschen hin, die quasi auf gleicher Höhe von Wasserläufen leben und dies eine direkte und schreckliche Gefahr darstellt.

(Wochenblatt / Hoy)

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19 Kommentare zu “Klimawandel in Paraguay

    1. genau so ist es. Und wer steckt dahinter: Na, na – ist doch logisch: Die Regenschirm- und Regenmantelmafia ;-(

      Manche Leute könnten einem richtig leid tun. Vermutlich sitzen Sie gerade in einem selbstgebauten Bunker und zittern zusammen mit tausenden von US-Bürgern vor dem Ende der Welt 😉

  1. Wenn Millionen von Hektar Wald abgeholzt werden soll mir mal einer sagen das das nichts mit den Klima zu tuen hat.
    Soll mir mal einer sagen das es nichts mit der Abholzung zu tuen hat das Millionen von Kubikmeter Fruchtbarer Boden durch Stark Regen ins Meer gespült werden.
    Soll mir mal einer sagen das Versteppung und Wüsten bildung nichts mit der Abholzung zu tuen hat.
    Diesen Menschen möchte ich fragen ob er schläft mit offenen Augen oder einfach nur Ignorant ist.

    1. genau so ist es – wir Menschen als solche sägen selbst an dem Ast, auf dem wir sitzen.
      Es ist aber für viele bequemer zu sagen, dass wir persönlich ohnehin nichts machen können (die AC läuft 24 Stunden lang – STrom ist ja nicht so teuer….), weil alles ohnehin fremdgesteuerte Attentate sind….

      1. Sie Frau Manulein…
        Ich hab auch mal dran gedacht das man persönlich was ändern kann…
        aber Paraguay hat mir die Augen geöffnet…es bringt absolut nix….

        1. Aber man kann helfen, richtig ändern kann man nichts. Das ist auch meine Meinung.
          Nehmen Sie sich einfach irgendwo auf dem Campo einer kleinen Schule an oder helfen Sie behinderten Menschen. Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Und durch diese Hilfe, zusammen mit etwas Aufklärung und vielen lieben Gesprächen mit diesen Menschen (Plastik verbrennen usw.), kann man auch einige Veränderungen herbeirufen. Es ist nichts fundamentales, aber auch kleine Verbesserungen helfen. Man muss nur mit offenen Augen durch die WElt gehen und wollen.

  2. Klima-wandel, wie das Wort schon sagt. Es ändert sich immer. Das der Mensch nicht unschuldig ist, mag sein. Doch auch ohne ihn würde sich das Klima ändern.

  3. MC-Doof und die Kirchner ist schuld!
    Durch die Burger(fr)essenden Amis und „kulturell“ angeglichenen wird eine Unmenge an Rindfleisch konsumiert. Diese riesige Rinderherde, das einzigste von Wert im KircherLand, sondert eine Unmenge an Methanpfürzen.
    Eine einzige erwachsene Kuh produziert jeden Tag 235 Liter Methangas. Das sind pro Jahr 85 Tonnen. Dem gegenüber schickt der VW Tuareg bei 10.000 KM/Jahr rund 3 Tonnen Co2 in die Luft. Bei einem Weltrinderbestand von zur Zeit 1.200 Millionen sind das insgesamt rund 250 Millionen TONNEN pro Tag!!
    Dazu kommt, das Methan als Treibhausgas 25 mal wirksamer ist als Kohlenstoffdioxid (Co2).

    Achtung!!
    Der erste Satz ist ein trauriger Witz, der Rest jedoch Fakt.

    NICHT erwiesen ist, ob wir Menschen den Klimawandel herbeiführen oder natürliche Wandel beschleunigen.

    1. CO2 verändert das Klima NICHT. Das ist erwiesen. Es wird schon seit über 60 Jahren mit dem Klima experimentiert. Mittlerweile gibt es dank Chemtrails und HAARP weltweit kein natürliches Wetter mehr. Übrigens war der Himmel heute mit Chemtrails verschmiert. Zum Glück in Paraguay selten. In Deutschland aber jeden Tag und viel schlimmer.

      1. Wenn Hitler und Stalin 30 Mio. Menschen in 10 Jahren töten konnten, warum brauchen dann diese Chemtrails soviel Zeit zum Aufräumen?

        Träumt euer Leben, und wartet auf eure selbsterfüllende Prophezeiung.

      2. Ich weiß ja nicht wo du in Deutschland wohnst …
        aber ich hab gestern nix vom verschmiert Chemtrails am Himmel gesehn…(und heute auch noch nicht )

          1. Bist du auch ein „Troll-Fanantiker“? Komisch, hier sind einige Herrschaften, die permanent andere als Trolle bezeichnen. Na vielleicht sind das ja alles Norwegen-Fans, dem Land der Trolle.

        1. aber am Nachmittag hab ich wirklich ein paar Flieger mit hmm wie sagt ihr Chemtrails ?! am Himmel gesehn… aber am Wetter hat das heute nix mehr geändert 😉

  4. Fliegt einfach mal von Ciudad del Este nach Asuncion. Der Flieger fliegt für die kurze Strecke nicht sehr hoch, vieleicht 4-5000 m. Bei wolkenlosem Himmel sind sehr gut die vielen illegalen Waldbrände über Paraguay zu sehen, die angelegt werden um landwirtschaftliche Flächen zu generieren. Wieviel Wald hatte Paraguay vor 100 Jahren und wieviel hat es jetzt, 15 % von damals ?

  5. Was ist Klima eigentlich? Da gibt es verschiedene Definitionen aber im Grunde genommen, ist Klima, eine statistische Erhebung von Wetterdaten einer bestimmten Region, in einem bestimmten Zeitraum. So ermitteln Wissenschaftler das NORMale Wetter, also „Natur genormt“ so zu sagen. Was von der Norm abweicht ist schlecht und wird verteufelt, wie in vielen anderen Bereichen auch.

    Schlechtes Wetter gab es schon immer und wenn man sich Katastrophen von vor der Industrialisierung bis hin zur Eiszeit ansieht, leben wir doch recht ruhig.

    Daß der Mensch das Wetter regional beeinflussen kann, ist ein Fakt schon seit den Siebzigern.

    LG

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