Ein Rollstuhl ist kein Hindernis

Caaguazú: Ein Rollstuhl muss kein Hindernis sein, auch nicht in Paraguay, wenn man seine persönlichen Ziele erreichen will. Liz Mercedes Olmedo ist am Ziel ihrer Wünsche angelangt und hat ihr Psychologie-Studium mit Bravour abgeschlossen.

Die Nutzung des Internets und seine Beziehung zu aggressiven Verhaltensweisen war das Thema der Diplomarbeit von Olmedo in der privaten Hochschule E.E.B “Diego Fabián“ der Stadt Caaguazú, die den Prüfungsausschuss überzeugen konnte.

„Der Kampf war konstant. Ich bin mit viel Anstrengung und Ausdauer angekommen, mit Glauben an Gott und immer mit der Unterstützung meiner Familie an meiner Seite“, sagte die Studentin. Sie fuhr jeden Tag mit ihrem Rollstuhl zum Studium und erklärte, dass die Zugänglichkeit selbst in Paraguay ein Problem sei. Die Direktorin der Universität hätte jedoch alles getan, um ihr das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein.

Die frischgebackene Psychologin erinnert sich, wie ihre Berufung geboren wurde: „Meine Freunde kamen mit Teenagerproblemen zu mir und sagten mir: ‘Komm hilf mir bitte, nur du kannst mich führen.‘ Sie begannen mir zu vertrauen und ich redete mit ihnen, um eine Lösung zu finden“.

Sie glaubt, dass sie sich bereits sehr gut darauf vorbereitet habe, um Karriere zu machen, die sie aufregend findet.

„Ich liebe Psychologie, weil es eine Möglichkeit ist, Menschen zu helfen, weil es uns hilft zu verstehen, wie wir uns verhalten und denken und vor allem, um andere und uns selbst zu verstehen“, erklärte Olmedo.

Ihr Ziel ist es, sich hauptsächlich auf klinische Psychologie zu spezialisieren, um zu arbeiten und das zu tun, was sie liebt: „Allen Menschen zu helfen, die zu mir kommen“, erklärte Olmedo.

Wochenblatt / La Nación

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10 Kommentare zu “Ein Rollstuhl ist kein Hindernis

  1. So eine Gummiwissenschaft ist natürlich ideal. Jeder ist sicher der Psychologe zu sein und alle anderen die Patienten. Nun gut, es wird schwierig werden Patienten zu finden, aber der Weg ist das Ziel.

  2. Leute, Leute wieso erkennt Ihr nicht einfach an, das auch behinderte zumindest einige etwas schaffen wollen, während die meisten anderen unter dem Mango sitzen und warten bis Mil runter fällt. Also meine Achtung hat Sie. Es war bestimmt nicht einfach in Ihrem Zustand, sich gegen andere Mitschüler durch zu setzen.

    1. @ eggi diesmal Danke! und zu den anderen, Immer nur Hohn und Spott. Da fühlt man sich doch selbst den Behinderten noch überlegen. Übrigens stand heut in einer Meldung; Deutsche Schüler werden immer dümmer, der Bildungszenit ist überschritten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit dann haben sich die Länder angeglichen. Was dann?

      1. Das frage die Vertreter CDUCSUROTROTGRÜNGELB Einheitspartei. Die wollen das ja so. Mich würde auch interessieren wer deren Gehälter in Zukunft erwirtschaften soll. Abgesehen davon: Deutsche Schüler? Die gibt es noch oder wie genau ist das zu verstehen?

      2. Lumilu, die Schüler werden in Deutschland nicht dümmer, sondern es läuft ab wie hier. Ihnen wird nichts mehr vermittelt, aber auf Py zu kommen, den Schülern wurde noch nie etwas vermittelt. Aber das ist Nebensache. Bevor ich mich selbstständig machte, habe ich mich bei der Polizei beworben. Wir waren 36 Teilnehmer, ich war mit 28 der Opa unter den 16-18Jährigen. Als erstes ein Diktat. Nach Auswertung dieses waren es nur noch 15. Danach ein Video von 45 min sehen und danach 3 min erzählen was man an “ Fakten“ gesehen hat. Danach waren es nur noch 5. Dann kam die Sportprüfung, wo dann nur noch 2 übrig waren. Ich wurde dann „ausgemustert“, weil ich Bluthochdruck habe, klar eine Sportprüfung macht man nicht alle Tage, und schon garnicht gleich danach eine Ärztliche Untersuchung. Mein Fehler war sicher, ich war zu“alt“. Das war vor 25 Jahren. Ich wollte nur sagen, das daß Bildungsniveau schon damals nicht das beste war. Es wurde nur auf Elektronik gesetzt. Ich musste für Mathe noch einen Rechenschieber benutzen, die nachfolgenden durften schon Taschenrechner benutzen. Handys gab es da noch nicht.

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