Ein Rosenkranz rettet Leben

Ñemby: Wenn man religiös ist, stetig auf Antworten wartet und dann auf einmal das Leben gerettet bekommt wird man nachdenklich. Ob hier die Hand Gottes im Spiel war bleibt jedoch jedem selbst überlassen.

José Páez erhielt eine Nachricht von seinem Sohn und eilte zu seinem Motorrad. Er musste nur 4 Blocks fahren, um an die Bushaltestelle zu kommen. Von da wollte der Wachmann seinen Sohn sicher nach Hause bringen. Es war kurz vor 22 Uhr am vergangenen Freitag.

Er verabschiedet sich kurz von seiner Frau und fuhr an die Straße. Da angekommen wurde er von zwei Männern attackiert, die ihn ausrauben wollten. Da José jedoch ohne Wertsachen unterwegs war, wurden sie zornig und schossen auf ihn. Seine Antörnt als Wachmann, der immer eine Waffe trägt, waren ebenfalls Schüsse. Die Männer flüchteten. Die Nachbarn kamen angerannt. José lag blutend am Boden, getroffen von vier Schüssen, einer im Arm, zwei am Rücken und einer neben seinem Herzen. Doch dieser wurde von seinem Rosenkranz, den er vor der Abfahrt umhing, abgeprallt und richtete keinen Schaden an. José wurde ins IPS Zentralkrankenhaus gebracht, wo selbst die Ärzte staunten.

Ein Bekannter aus seiner Kirche, Ramón Correa, erklärte, “fest davon überzeugt zu sein, dass der Rosenkranz ihm das Leben gerettet hat. José ist sehr gläubig“.

Gefasst wurden die Täter noch nicht, dennoch konnte die Polizei Bilder einer Überwachungskamera erhalten, die bei der Fahndung helfen sollten.

Wochenblatt / Extra

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11 Kommentare zu “Ein Rosenkranz rettet Leben

  1. …„Ob hier die Hand Gottes im Spiel war…“ Dafür gibt es hunderte von Beispielen im Leben. Der Ungläubige sagt es waren Zufälle, aber der Gläubige es waren Fügungen. So sagt auch der Volksmund „ der Herr gibt es den Seinen im Schlaf „.
    Zwei wollen unbedingt mit dem gleichen Flugzeug verreisen. Der eine wird durch einen Verkehrstau verhindert rechtzeitig zum Abflug anzukommen. Der andere auf der Warteliste rückt nach und kann mitfliegen. Das Flugzeug stürzt ab und alle Passagiere sind tot.
    Im verunglückten Flugzeug des damaligen Landwirtschaftsminister Luis Gneiting nach Asuncion waren 2 Sitzplätze frei. Keiner der Eingeladenen wollten mitfliegen weil jeder noch eine andere Verpflichtung hatte. Zufälle oder Fügungen ?

    1. Der Rosenkranz war vielleicht aus Silber und schwer genug, den Schuss aus dem 38er abzufangen. Das wäre dann weder Schicksal noch Fügung, sondern Physik.

    2. So ist es.
      In einem Zug war einmal ein Abteil unbesetzt. Der Zug fuhr noch nicht los und ich stieg ein. Es wollte sonst keiner in das Abteil. Ich saß da also im Abteil, mutterseelenallein.
      Auf einmal fuhr der Zug los, fuhr und fuhr und dann waren wir da.
      War das Abteil nun fast leer, weil nichts passiert war, war ich im Abteil, weil der Zug keinen Unfall hatte, hatte der Zug keinen Unfall, wiel ich im Zug war oder hatte das Abteil keinen Unfall, weil der Zug – na, ist ja auch egal.
      Soweit zur Fügung. Und immer schön gläugig sein – so bleibt alles beim alten.

  2. Dreiäugige Himbeere mit Engelshaar

    Ich war ja auch schon mal aufm Klo, da kam gerade ein Stromausfall. Dank meiner Grosi, die sehr gläubig ist, sah ich plötzlich ein Licht und konnte doch das Papier, Lavabo und Seife finden und weiterarbeiten, denn der Stromausfall hat ganze drie Studen gedauert. War das Zufall oder Erleuchtung?

  3. @Dreiäugige Himbeere mit Engelshaar, (Manni), Sie als Bibel Prediger, sollten nicht solche lächerliche und ungläubige Sprüche klopfen. Das gehört sich wirklich nicht, der Mann liegt im Spital und ist froh, dass er diese Schiesserei überlebt hat.

  4. es ist schon erstaunlich wie viel geistigen Dünnschiss Deutsche ausstoßen können. Sie blamieren das gesamte Deutschtum. Deutsche sind seit Jahrtausenden gottgläubig und sie wissen auch warum. Die geistigen Tiefflieger, die sich hier äußern, haben von dieser Kultur nicht mal mehr einen Funken. Aber diese Sorte wird die erstes ein, die Gott anjammert, wenn es ihnen dreckig geht und das ist das einzige worauf sie sich verlassen können. Das aber ist dann auch kein Zufall, sondern das muss so sein um sie wieder auf den richtigen Weg zu führen.

    1. hey, bist du das Asuncion45, der von vor vielen Jahren.
      Wusste gar nicht mehr, dass du so ein Kirchenfan warst. Ja, Gottgläubig ist ne feine Sache, vor allem für die Kirchenleute.
      Wer hat denn über Jahrtausende die Menschen erniedrigt, ihnen Abgaben aufgezwungen und wenn sie nicht gläubig genug waren, als Hexen verbrennen lassen.
      Ja, die Deutschen und die Gottgläubigkeit, ein feine Geschichte – aber eben nur eine Geschichte. Und wer sich anders äußert, wird beschimpft…. wow, wie toll. Kiene Argumente aber beschimpfen. Das war ja auch die V orgehensweise der Kirchenfürsten seit Jahrtausenden. Da kann ich dich gut verstehen. Sowas bleibt im Geiste hängen, leider wohl nicht mehr.

      1. lieber Franz,
        leider verwechselst auch du Gottgläubigkeit mit Konfessionszugehörigkeit. Niemand der an Gott glaubt benötigt dafür eine Konfession. Gott ist nicht der Vorsitzende irgend eines von Menschen gemachten Vereins. Ob er sich nun katholisch, evangelisch oder wie auch immer nennt. Diese Konfessionen dienen, und da gebe ich dir vollkommen Recht, allein zur Festigung von Machtstrukturen. Sie werden aber auf dem Weg zu Gott nicht benötigt. Im Gegenteil sie behindern eher als das sie nützen. So ist der der Vatikan absolut satanisch. Aber was das mit Gott zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn nun ein Fall, wie der im Artikel geschilderte, eintritt gibt es dafür verschiedene Erklärungsmuster. Die einen sagen es ist Zufall. Zufall kommt von „zufallen“ ist also nichts selbstverständliches, sondern es ist ein Ereignis, das mir zugefallen (das mein Schicksal) beeinflusst hat. Die anderen sagen es war mein Schutzengel, also Gott. Auch in diesem Falle wurde das Schicksal positiv beeinflusst und der Betroffene hat überlebt. Ob es nun Gott war oder ein (Zufall = mir ist etwas positives zugefallen) ist im Grunde das selbe. Es ist auch dann das selbe, wenn der Gottgläubige es Gott und der Atheist es dem Zufall (wer auch immer ihn veranlasst hat) zuschreibt.
        Übrigens: Die Deutschen waren gottgläubig auch zu Zeiten als es das Christentum noch nicht gab und sie sind gut damit gefahren. Seit Gott aus dem täglichen Leben verbannt wurde, geht es nur noch bergab und die Talsohle ist noch lange nicht durchschritten.

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