Ein Streit um die Abfallentsorgung eskaliert

Villarrica: In der Hauptstadt von Guairá ist ein Streit um die Abfallentsorgung ausgebrochen. Nun wird der Müll einfach irgendwo abgekippt und das führt zu verheerenden hygienischen Zuständen.

Der Rechtsstreit zwischen der Stadtverwaltung, an deren Spitze der Bürgermeister Gustavo Navarro (ANR, Añetete) steht, und dem Unternehmen Recolectora Ecológica Residuos S.A., das dem Bürgermeister von Luque, Carlos Echeverría (Colorado Cartista), gehört, über die Verwaltung der städtischen Müllhalde schadet den Bewohnern zunehmend. In verschiedenen Bereichen der Gemeinde sind Abfallberge zu sehen, die eine völlig unhygienische Umgebung schaffen und die Ausbreitung von Ungeziefer fördern.

Die Standorte, an denen sich die meisten Abfälle ansammeln, sind das Regionalkrankenhaus von Villarrica und in der Nähe des städtischen Marktes Nr. 1.

In dem zuletzt genannten Bereich entfernte die Gemeinde den Abfall, der aus Kunststoffen, Holzkisten, Pappe und anderen Materialien bestand. Der Müll jedoch angeblich in den Ortschaften Doña Juana, Tororõ und Samburí des Distrikts an den Rand der Straßen geworfen, was die Bewohner anzeigten.

Die Betroffenen sagten, dass der Müll angeblich in den frühen Morgenstunden des vergangenen Donnerstags von städtischen Angestellten von einem Fahrzeug abgeladen worden sei. Sie konnten jedoch nicht angeben, ob der Lkw ein Logo oder Zeichen der Stadtverwaltung getragen habe.

Navarro, der Bürgermeister von Villarrica, bestritt, dass die Angestellten der Stadt den Abfall auf offenem Gelände abkippen würden. Er erklärte, dass der auf dem Markt gesammelte Müll auf die Deponie im Gebiet von Remansito (Chaco) gebracht worden sei

Er wiederholte, dass die Abfälle dort seit Monaten aufgrund des Konflikts zwischen der Gemeinde und der Firma Recolectora Ecológica de Residuos S.A. für die Verwaltung der städtischen Deponie transportiert werden.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Ein Streit um die Abfallentsorgung eskaliert

  1. Was heißt: „Nun wird der Müll einfach irgendwo abgekippt“ mit Betonung auf das Wort „nun“? So wie auf dem Foto sieht es hinter jeder etwas abgelegenen Straße aus. Dahin tragens ihren Müll aber auch nur diejeinigen, die sich keine Streichhölzer leisten können.
    Und ja, in meiner schäbigen Gegend mit Müllabfuhr (im Gegensatz zu der durchgelauchten Gegend eines deutschmächtigen Eingeborenen) ist die Müllabfuhr auch schon seit 14 Tagen nicht mehr vorbei gefahren, obwohl es gar nie geregnet hat. Sollten die Munispalidades (Beatmeten ausm Beatmetenhäuschen) noch länger als drei Monate SARS-V2.0-Ferien haben, dann sieht der Paragauy gleich aus wie immer – alles zugemüllt wo dem Buenerzogenen sein Müll anfällt – nur ein oder zwei Meter höher. Jedenfalls sollten die Nutznießer des SARS-V2.0 eindeutig die paragauysche Streichholzindustrien sein. Wer weiß, vielleicht wurde von diesen das Virus in China eingeschleust und gar nicht von den Amis oder Novartis.

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