Ein vermeidbarer Verkehrsunfall

Colonia Sommerfeld: Am gestrigen Abend gegen 20:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Colonia 12 Sommerfeld. Eine Person wurde dabei verhaftet. Es entstand hoher Sachschaden.

Elmer Friesen Neufeld (36) war mit einem Toyota Fortuner, Kennzeichen YAS 249, in der Kolonie Sommerfeld unterwegs. Ygnacio Roa (50), der aus Campo 9 stammt, fuhr ebenso, mit einem Toyota RAV 4, auf der Straße, jedoch mit viel zu hoher Geschwindigkeit. Beide stießen zusammen, weil Friesen und Roa nicht mehr bremsen konnten. Die gerufene Polizei nahm Roa wegen vermeintlicher Verkehrsgefährdung vorläufig fest. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt.

Wochenblatt / Campo 9 Informativo

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4 Kommentare zu “Ein vermeidbarer Verkehrsunfall

  1. Ich finde es in höchstem Maße unmoralisch und verwerflich, wenn die Namen der in einen Unfall verwickelten Personen, samt Ortsangaben und Kennzeichennummer veröffentlicht werden! Wir kennen solche Vorgehensweisen eigentlich nur aus dem finsteren Mittelalter, wo Angeklagte (oftmals nicht einmal Schuldige) öffentlich an den Pranger gestellt wurden. Ist das hier nicht das gleiche? Meine Bitte an die Redaktion, diese verwerfliche Praxis in Paraguay bitte nicht zu übernehmen und statt dessen mit gutem Beispiel vorangehen: Keine Hinweise auf die in einen Unfall verwickelten Personen. Das gleiche gilt im Grunde auch für angebliche Straftäter, denn solange die Straftat nicht eindeutig geklärt bzw. die „Straftäter“ verurteilt sind, sollte eine Person als unschuldig gelten und nicht öffentlich zerstört werden und damit ja auch dessen gesamte Familie! Was ebenfalls in PY völlig verstörend und unmoralisch ist, daß mit Handschellen gefesselte Personen auf den Ladepritschen der Polizeifahrzeuge befördert werden. Dies gleicht einem Schaulaufen, die betreffende Personen werden öffentlich diskriminiert, obwohl sie möglicherweise überhaupt nichts verbrochen haben, zumindest noch nicht verurteilt sind. Das mag es in afrikanischen Bananenrepubliken geben – aber hier im zivilisierten Rechtsstaat Paraguay?

    1. Ich finde Ihre Argumente und Forderungen absolut rechtens Robin Hood. Wenn eine Person in der Öffentlichkeit steht – bsw. Politiker, Models, Schauspieler – dann sollte das möglich sein, die namentlich zu erwähnen, wobei bei einem Unfall diese Praxis fraglich ist.
      In der Schweiz wurde dazu dem Seppl Blatter – von der Polizei !!! – die Verkehrsschilder abgeschraubt, nachdem sein Wagen nen kleinen VW von der Straße büxte. Nur damit die Presse nichts davon erfährt! Was in der Schweiz erlaubt ist bei Servela-Promis! Gleiches Recht für alle!
      Bei Privatpersonen ist es aber eine absolute Schweinerei. Das stört mich auch hier in Paragauy, am TV und im Wochenblatt. Man weiß nie, wenn man selbst hier landet, bei Namen, Adresse und Schuhgröße, für etwas, was andere Ausländer hierzulande überhaupt nichts angeht.
      Natürlich freue ich mich immer, wenn es die anderen betrifft hehehehe.
      Leider ist es in PY durchaus legal bei Volljährigen.
      Und ja. Das Befördern von Personen auf der Ladefläche ist in PY verboten. Man kann es täglich an Polizeiautos erkennen, die nicht nur mit „vielleicht Verbrechern“ beladen sind, sondern mit „richtigen Ganoven“ in Uniform. Aber das kann die Polizei nicht wissen hierzulande. Sie sind keine Rechtsanwälte.
      Bananarepublick? Nö, also da muss ich Ihnen widersprechen. Sowas wäre mir bestimmt aufgefallen. Jedoch kann ich hinter meiner Gasschutzmaske umgeben vom feinen Duft von brennend Müll auch nichts erkennen, weder zu Hause noch im Auto.

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