Eine Machtdemonstration naht

Asunción: Die Kommission für konstitutionelle Belange unter der Leitung von dem Angeordneten Derlis Maidana (HC), empfahl dem Abgeordnetenhaus die zweistaatlichen Wasserkraftwerke von der Lohnbegrenzung auf Präsidentenniveau auszuschließen.

Das Plenum des Abgeordnetenhauses, welches seit einem Monat die Entscheidung darüber gekonnt wöchentlich vertagt, wird sich auf die Empfehlung der Kommission beziehen, wenn es zur Abstimmung kommt, da die 626 Personen, die bei Itaipú und Yacyretá mehr als 37 Millionen Guaranies monatlich verdienen, größtenteils zur Verwandtschaft der Kongressmitglieder gehören. Ohne die Zustimmung des Unterhauses kann selbst der Präsident nicht seine Anordnung umsetzen. Mit anderen Worten tun die Angeordneten alles um ihre Pfründe zu schützen.

Die Kommission für Gesetzgebung des Abgeordnetenhauses empfahl für diese Abstimmung etwas ganz anderes. Aus ihrem Schreiben geht hervor, dass die Höchstgrenze von 37 Millionen Guaranies fest verankert werden sollte, inklusive aller Zulagen. Im Unterschied zur Kommission für konstitutionelle Belange, die durch Abgeordnete von Cartes, Abdo und Llano besetzt ist, ist die Kommission für Gesetzgebung mehrheitlich aus Politikern der Opposition zusammengesetzt. Dies erklärt auch die zwei unterschiedlichen Positionen. Höchstwahrscheinlich wird noch diese Woche darüber abgestimmt.

Die Höchstgrenze des Lohnes auf das Niveau des Präsidenten war eine Initiative von Mario Abdo, die beim Volk wirklich gut ankam, bei den Wasserkraftwerken jedoch als dummer Scherz abgetan wird. Die Leiter beider Kraftwerke, beide von Abdo eingesetzt, kritisierten teilweise die Kürzungen anstatt sie lauthals zu unterstützen.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Eine Machtdemonstration naht

  1. Klar sind diese VOLKSTRETER nicht Volksvertreter daran interessiert das ihre Amanten und Familien Angehörigen weiter in Saus und Braus leben auf Kosten der Bevölkerung.Warum soll es hier Anders sen als in anderen Ländern.Solch Gehabe schaft den Nährboden für Kommunisten die aus den Rattenlöchern kommen und der Bevölkerung alles Blaue vom Himmel versprechen aber im Sinne ich habe mich Versprochen wenn sie an der Macht sind. Darum muss hier Stück für Stück Personal entlassen werden die beiden eingesetzten Direktoren zu erst ohne Rücksicht. Den Abgeordneten muss eine Sondergruppe der Polizei auf die Finger schauen und ganz bestimmt findet sich gewaltiger Dreck unter den Fingern dieser VOLKSTRETER das kann man Öffentlich machen und Medien wirksam unter Anklage stellen. So räumt man auf .

  2. Solidarität ist in Paraguay ein echtes Fremdwort. Die Itaipu-Funktionäre und ihre Amigos in der Regierung sind nicht bereit auch nur auf einen Guarani zu verzichten, obwohl dessen Konten prall gefüllt sind und viele bis ans Lebensende ausgesorgt haben. Viele Paraguayer, die durch diese idiotischen Maßnahmen bluten mussten und immer noch müssen, müssen halt selber sehen wie sie zu fressen bekommen.
    Aber dann muss halt der Presidente oder Gesundheitsminister ein emotionales Video mit Botschaften wie „Wir schaffen das™“ ins Fernsehen bringen um schön vorzugaukeln, dass die Regierung soooo viel tut. In Deutschland klappt das ja ganz hervorragend, wenn Staatsratvorsitzende Merkel spricht.

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