Eine Minderjährige aus Carapeguá wird vermisst

Carapeguá: Eine trauernde Mutter sucht nach ihrer 16-jährigen Tochter, die am 25. August um 11:00 Uhr das Haus im Ortsteil Tajy Loma in Carapeguá verließ und sagte, sie gehe zu einem Nachbarn, bei dem sie zum Mittagessen eingeladen sei.

Als sie nicht zurückkehrte, machte sich Graciela Torales Barrios auf die Suche nach ihrer Tochter María Antonella Torales. Nachbarn sagten ihr, dass sie nicht zum besagten Haus gekommen sei.

Die Mutter des Kindes erstattete Anzeige bei der örtlichen Polizeistation, aber bis jetzt hat man nichts von ihr gehört. Die stellvertretende Staatsanwältin Liz González, sagte, dass eine Such- und Lokalisierungsanordnung für das Mädchen ausgestellt worden sei, aber bis jetzt haben die Polizeibehörden keine Nachricht von ihr gemeldet.

Die Verwandten des Mädchens bitten die Öffentlichkeit, unter (0972) 756 088 anzurufen, wenn sie wissen, wo und mit wem sie sich aufhält. Einer ihrer Verwandten, Gustavo Cabral, sagte, dass sie bereits im Haus ihres Ex-Freundes, der vor einigen Monaten die Beziehung beendet hatte, nach ihr gesucht, sie aber nicht gefunden hätten.

Ihre Handynummer ist ausgeschaltet, aber am Nachmittag sahen sie, dass sie mit Facebook verbunden war, sie schrieben sie an, aber sie antwortete nicht. Sie befürchten, dass jemand ihr Konto über ihre Netzwerke verwaltet.

Als sie ihr Haus verließ, trug sie eine blaue Bluse, eine schwarze Jacke, blaue Jeans und Sportschuhe. Der Minderjährige ist von schlanker Statur und hat schwarze Haare. Alle Informationen können an die nächste Polizeidienststelle weitergeleitet werden.

Die Familienmitglieder bemerken, dass die Minderjährige nie gesagt hat, dass sie irgendwelche Probleme hat, sondern nur, dass sie von ihrem Handy abhängig ist. Sie befürchten daher, dass eine ältere Person sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen festhält, weil sie nicht ausgeht und es das erste Mal ist, dass sie das Haus verlässt.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Eine Minderjährige aus Carapeguá wird vermisst

  1. Wenn ich für jemanden koche und der dann nicht kommt, dann rufe ich doch an und frage: wo er bleibt und wenn man den nicht erreicht, läuft man rüber, denn schließlich sind sie ja Nachbarn.
    Aber das ist ja ohnehin in Paraguay mit Terminen merkwürdig. Hält sich ja sowieso keine Sau dran.
    Auf jeden Fall geht es mit den verschwundenen Mädchen im Wochenrhythmus weiter. Und die POlizei scheint ja noch nicht mal eine Ahnung zu haben, wo die alle bleiben. Ich tippe ja immernoch auf die Route nach CDE zu den Libanesen und dann weiter nach Sao Paulo und Rio und dann ab in den nahen Osten. Vielleicht sollte man seinen Töchtern einen Peilsender implantieren. Aber wahrscheinlich geht sowas nur im Film.
    Traurig ist das!!!

    1. Ja, das typische Selfie, was die selbstdarstellerische heutige Jugend, die die Finger nicht vom Handy lassen kann, dann in ihre Profile stellt. Ich frage mich, wer guckt sich die Quintillionen Fotos der Gören eigentlich an? Da werden eine Menge Perverse darunter sein, die dann ihre Bestellungen bei den Brasilianern und Libanesen aufgeben, welche Gören entführt werden sollen.
      Von diesen sozialen Netzwerken geht eine große Gefahr für unsere Kinder aus.

    2. DerEulenspiegel

      So ist das ja wohl auch gedacht von diesen „harmlosen Mädchen“. Aber sich dann beschweren, wenn die Männerwelt hinter ihr her ist! Ich vermute, in Paraguay hat mindestens eine Mädchenhändlerorganisation schon lange Fuß gefaßt. Die Fälle von spurlosem Verschwinden junger Mädchen häufen sich in den letzten 12 Monaten gewaltig. Zufälle können das nicht sein. Ich würde mich nicht wundern, wenn da auch wieder einmal mehr „angesehene Bürger“ verstrickt sind.