Eine Solidaritätsbekundung mehr

Asunción: Endlich meldet sich Santiago Peña zurück und gibt seine ungefilterte Sicht auf die Dinge preis. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat, der gegen Mario Abdo versagte, hält Cartes die Stange, was logisch erscheint, da er in dessen Bank angestellt ist.

Der Ex-Finanzminister, Santiago Peña, “hat keinen Zweifel daran, dass Cartes diesen juristischen Konflikt schadlos übersteht. Peña hebt zudem den Wille des ehemaligen Staatschefs hervor mit der brasilianischen Justiz zusammenzuarbeiten“.

“Ex-Präsident Cartes ist womöglich die am meisten analysierte Person der paraguayischen Geschichte und niemals konnte ihm auch nur eine Person eine Anschuldigung beweisen”, hob Santiago Peña bei einem Interview mit dem Cartes-Fernsehsender GEN hervor.

“Cartes hat die beste Wirtschaftspolitik für das Land vorangetrieben. Er unterband es, dass die Unternehmensgruppe von Marcelo Odebrecht kein Fuß in Paraguay fasst, da sie Sachen forderten, die unmöglich umzusetzen waren. Der ganze Akt gegen Cartes entstand aus Verzweiflung, denn alle Länder Südamerikas sind auf Odebrecht reingefallen und Paraguay nicht. Außerdem hat Cartes die Absicht mit den brasilianischen Behörden zusammenzuarbeiten“, so Peña.

Dennoch muss auch hier Einiges angemerkt werden. Vertreter von Odebrecht wurden von Cartes in den López Palast eingeladen, um ihm ihre Pläne zu unterbreiten. Wenn deren Ruf so schlecht gewesen wäre wie jetzt behauptet wird, oder wenn kein Interesse bestand, warum waren sie dann mit ihm zusammen?

Eine objektive Haltung eines Mannes der Geld von dem empfängt, gegen den ein Haftbefehl vorliegt, kann man in keinem Land der Welt erwarten – und schon gar nicht in Paraguay.

Ist die brasilianische Justiz wirklich so töricht, unvorbereitet einen Ex-Staatschef steckbrieflich zu suchen, wenn sie nicht wirklich etwas gegen ihn in der Hand haben?

Wochenblatt / Hoy

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10 Kommentare zu “Eine Solidaritätsbekundung mehr

  1. es ist nicht wichtig, wie man zu HC steht. Doch wenn man einen so Mächtigen, der (wie im Artikel erwähnt) Jahrelang durchleuchtet wurde, vom Thron stürzen will, sollte man nicht so eine „Stümperhafte“ Gurkentruppe wie Marito haben, die dazu noch mit Zweitrangigen Brasilianer arbeitet. Nach diesem Kampf wird wieder mal einer gestärkt sein und das ist nicht der momentane Präsident.

  2. Naja, Santiago Peña wäre auch OHNE Hinternlecken ein aussichtsreicher Kandidat an das Trögchen des Steuerzahlers in drei Jahren mit besten Aussichten dann auch das Pöstchen antreten zu können. MIT Hinternlecken eines durch den Hobby-Verein Interpol mutmaßlichen Verbrechers fast schon garantiert. In Gurkina Faso, Kongo, Äquatorialguinea, Südsudan, Somalia und Paragauy will jeder mal drankommen. Das freut dann auch jeden sechstfach Gurkenpflückli und vor der korrupti Polizei Scheinchenwedler. In erwähnten Ländern ist man eben noch stolz, was man vom Vaterland erhält: Nichts.

      1. Ja. Nett war ich schon immer. Darum bin ich und später mein Frau in den Paragauy gezogen. Wir wollten schon immer den netten Paragauys Bananenschalen zwischen die Beine werfen und ihre Müllhalden rufen. Da wundert es uns nicht, dass Steine und Müllhaldengestank mit Swudi Iglesias auf @120 dB zurück schwappte. Darum sind wir auch nicht nach USA, Kanada oder Australien, sondern in den Paragauy. Und als ich und später mein Frau ankamen waren haben wir bemerkt, die Paraguays sind ein ganz nettes und ehrliches Völkchen. Vom einfachen Müllanzünder vor seinen Kleinkindern bis hinauf zu den Politikern, wie im Artikel und in Artikel auf Wochenblatt bestens veröffentlich. Deshalb werden wird bald den Paragauy verlassen und unser Glück in Gurkina Faso, Kongo, Äquatorialguinea, Südsudan oder Somalia versuchen. Vielleicht sogar Nordkorea. Hoffentlich haben wird dort mehr Glück und treffen dort noch „intelligentere“ und noch nettere Menschen an. Diesmal werden wir aber keine Glasperlen sondern Streichhölzer zum Aproveche überbringen.

      2. kaum einer antwortet auf das sinnlosen Geschreibsel. Immer das Gleiche. Ideenlos und pubertär. So was bekommt nicht mal in Paraguay eine Frau. Vielleicht für Geld! aber nur vielleicht.

  3. Wenn ich mir das Bild so ansehe, kommt mir, als Atheist, der Bibelspruch „Sie huelten sich in Lumpen und irrten umher“ Lothar Mathaeus Kapitel 3 in den Sinn

  4. Wie hier regiert wird, setzt sich aus dem Wort Gier zusammen…
    Aber es ist leider weltweit so, nur besser getarnt. In Paraguay ist der Intelligenzquotient doch noch etwas niedriger als in den USA?

    1. Wenn Sie den jetzigen Präsidenten Trump zum Vergleich heran ziehen, dann stehen die Paraguayer mit Sicherheit viel besser da. Ansonsten aber wissen Sie schon, daß die USA weltweit die meisten Nobelpreisträger hervor bringen, während man von Paraguay überhaupt nicht redet?

      1. Tatsächlich? Was aber genau besagt dieser Nobelpreis?
        Er wird von einem Mensch gestiftet, der den bekanntesten Sprengstoff erfunden hat, wie also kann dies ein Massstab für Gutes sein?
        Zudem ist dies statsistisch bedingt, da das meiste Geld in den USA ergaunert wird, das wird dann zu Forschungszwecken verwendet, wobei „Forschung“, hier gehts auch nur ums Geld.
        Zudem haben die USA die meisten Nobelpreisträger „geklaut“,hehe.
        Die USA sind die grössten Windbeutel weltweit(aktuell: Elon Musk), schmücken sich gern mit fremden Federn, sind emphatie und morallos, führen weltweit die meisten Kriege und sind führend was Bürgermanipulation und Fakenews angeht, also RICHTIGE Vorbilder,ahahaha!

  5. Das typische Clan-Denken hier. Die wissen natürlich alle, dass Cartes über alles wusste und mitgewirkt hat und deswegen bellen sie jetzt am lautesten.

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