Eine Todesstrecke soll entschärft werden

Hernandarias: Wenn sich auf einer Strecke innerhalb von 12 Monaten 11 tödliche Verkehrsunfälle ereigneten, gibt das den Verantwortlichen zu denken. Anwohner protestierten zudem hartnäckig beim MOPC.

Nun handelt das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC). Auf der autobahnähnlichen Mariscal López, zwischen der Zone 6 und dem Stadtviertel San Francisco, bei Hernandarias, erfolgt eine zusätzliche Beschilderung und weitere bauliche Maßnahmen.

Der gefährlichste Teil der Strecke befindet sich in einer Zone, die Jhu’i Rupa genannt wird, weil ein Fluss mit diesem Namen dort liegt. In dem Sektor durchquert die Route ein kleines Waldreservat, das an das binationale Wasserkraftwerk Itaipú angrenzt. Allein hier ereigneten sich 11 tödliche Verkehrsunfälle in einem Jahr.

Anwohner verlangen vom MOPC einen Ausbau der Straße zwischen San Francisco und dem Reservat Tati Yupi auf vier Fahrstreifen. Das wären in etwa fünf Kilometer.

Vorerst wird das aber nicht durchgeführt. 34 Verkehrszeichen, wie Überholverbote und eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit, werden aufgestellt. „Mit dieser Maßnahme werden die Unfallzahlen gesenkt“, sagte der Bürgermeister von Hernandarias, Rubén Rojas.

Letzte Woche trafen sich Vertreter aus dem Stadtrat und Verantwortliche vom MOPC um über geeignete Maßnahmen zu diskutieren.

„Das MOPC erkennt die Gefahr an der Stelle bei Jhu’i Rupa. Es werden Verkehrszeichen an der Straße und Hügel auf der Fahrbahn errichtet“, erklärte der Bürgermeister.

Der Antrag wurde schon genehmigt. In Kürze erfolgt die Vergabe der Arbeiten an eine Firma. In 15 Tagen soll mit den Maßnahmen begonnen werden.

„Es ist eine gefährliche Strecke Hoffentlich wird das in Zukunft besser. Zumindest auch mehr Kontrollen können in einem gewissen Maß hilfreich sein“, sagte Juan Benitez, ein Bewohner aus dem Viertel San Francisco.

Quelle: Ultima Hora

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