Eine wahrlich ernste Bedrohung

Asunción: Die wahren Feinde Paraguays braucht man nicht im Ausland suchen. Bei der heutigen Kundgebung der staatlichen Beamten von Ande & Co. wurde mit Sachen gedroht, die man sich besser nicht vorstellen will.

Ein Streik wie der heutige, muss frühzeitig angekündigt sein. Bei der Ande blieben heute alle Büros und Kassen geschlossen. Wer uns wegen den Streikregeln ärgern will dem sei gesagt: „Die Kasse ist keine grundlegende Dienstleistung die aktiv sein muss, keinem wurde deswegen der Strom abgestellt“, erklärte Esteban Montanía, von der Gewerkschaft der ANDE Arbeiter (Sitrande). Laut einem Dekret der Regierung sollen Bonifikationen auf ihre Notwendigkeit verifiziert und im Zweifelsfall gestrichen werden. Montanía erklärte, dass trotz den vielen Bonifikationen das Geld dennoch nicht zum Leben reicht. Diese Einschätzung ist jedoch sehr subjektiv und lässt ohne genaue Zahlen sehr viel Spielraum. Ob jemand mit 20 Millionen Guaranies nicht auskommt ist nicht das gleiche als wenn eine Familie kaum 2 Millionen im Monat zum Leben hat.

Da man aber partout nicht auf die Bonifikationen verzichten will sagte Montanía in Vertretung der Gewerkschaft was er hätte besser nicht sagen sollen: „Wenn die Regierung nicht mit uns reden will, ok. Wir finden andere Wege – die Demonstrationen, Streik und wenn die Regierung nicht anders will und es für sie so wichtig ist, stellen wir den Strom ab“.

Ande-Mitarbeiter die heute vor dem Finanzministerium mit Feuerwerkskörper und Geschrei sich Luft machten, bekommen neben ihrer IPS Kranken- und Rentenversicherung und jährlichem Kindergeld (880.000 Gs. pro Kind), Sterbegeld (10.900.000 Gs.), Schulgeldzuschuss (1.649.000 Gs.), Krankengeldzuschuss (je nach Krankheit), Urlaubsgeld (3.298.000 Gs.) Lebensmittelzuschuss (4.400.000 Gs.) sowie eine Zahlung in vier Raten dafür, dass man am Arbeitsplatz erscheint (je nach Gehaltsgruppe und Arbeitstagen). Der Mindestlohn bei der Ande liegt laut Aussage eines Demonstrierenden bei 4.500.000 Guaranies.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Eine wahrlich ernste Bedrohung

  1. Baron Benjamin von und zu Franklin 1752

    Wozu DROHUNG ! Die Ande will den Strom ABSCHALTEN, dazu muss dieser Laden, zuerst den Strom EINSCHALTEN(liefern)
    Darum wechsel auf Photovoltikanlage (Sonnenenergie) Sonne gibt es genug in Paraguay und die Sonneneinstrahlung kann bis heute noch nicht gestohlen werde…. (noch nicht!)

  2. Georg von Gottsmann zu Thurn und Stopffenheim

    Wohlgemerkt eines: dieses sind nicht Adelige, noch Pfaffen, noch Royalisten sondern diese sind aus dem Volke selber. Das gerade nennt sich eine Poebelherrschaft, κακοςκρατεια (Kakokratie: die Herrschaft der Schlechten, der Unqualifizierten, der skrupellosesten Buerger. Das alles bedeutet Kakoskrateia), Λαοδικεια oder Λαοκρατεια (Laosdizaea wie im Sendschreiben an die Gemeinde zu Laosdizaea. Oder eben im verwandten Wort „Laokratie“, die Herrschaft des Poebels). Das Wort Laodkratie ist eng verwandt mit dem Wort Δεμοςκρατεια, Demoskratie, also Demokratie. Die Deme war eher die reiche Mittel- bis Oberschicht die den Laos, den Poebel, ausschloss von der Regierung – aber ansonsten sinnverwandt. Ein Demokrat waere Horacio Cartes (reichgeworden durch Korruption, Drogen und Mafia) und diese Beamten von ANDE waeren der Laos, der Poebel der auch an die Regierung will. Ein grosser Prozentsatz der Laokraten sind Kakokraten, also die Schlechten, Unqualifizierten und Skrupellosen die an die Macht draengen.
    Man sieht also wie recht doch die Bibel wiederum hat und das man mit etwas nachdenken und begreifen durchaus Gott in den Weltgeschehnissen erkennen kann wenn man aus der Bibel extrapoliert.
    Abraham Gotthelf Kästner stellte in seinem Epigramm „Gedächtnißreime, vier Staats-Formen zu behalten“, die Kakistokratie sogar als vierte neben die eigentlichen Staatsformen:
    „Sie schelten auf Aristokraten,
    Und schwören Haß der Monarchie,
    Auch fühlten sie, die Demokraten,
    Schon Robespierre’ns Kakistokratie.“
    – Abraham Gotthelf Kästner
    Den Palazzo Reale (Mburuvisha Roga) mit Stacheldraht befestigen und dann Panzer auffahren lassen und das Feuer eroeffnen lassen. Die Amis helfe auch gerne mit Drohnenangriffen aus. Eine Hellfire Rakete kostet rund 242000 US$ (das ist etwa der Wert von 6 Volkswagen Amarok Pick Ups) – vergleichsweise kosteten die Exocet Raketen die die Argentinier im Malvinenkrieg erfolgreich gegen die Englaender benutzten rund 1 Million US$ pro Stueck – ein hoch auf die fallenden Preise!.

  3. Absolute Frechheit. Und was ist Urlaubsgeld (3.298.000 Gs.). Kannte ich bisher gar noch nicht. Habe ich noch nie erhalten. Schulgeldzuschuss (1.649.000 Gs.), oha, deren Kinder dürfen in die Privatschule. Lebensmittelzuschuss (4.400.000 Gs.) ??? Ja, damit frisst sichs gut im Paragauy. Mindestlohn (4.500.000 Gs.), 2.200.000 Mindestlohn für den Rest der Bevölkerung. Bekommen 16 (17 wenn 13-ten dazu gerechnet) Monatslöhne als Motivation, dass sie auch bei Regen am Arbeitsplatz erscheinen.
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    Man wird sich schon einigen. Spätestens nachdem die ANDE den Strom für ein paar Stunden kappt. Nicht einmal dann, wenn der Bueneducado Comun vor seinen Kleinkindern sein Fußballspiel zum 12-er-Pack-grati-BilligPolarBier (Einsparung, weil Bier und Müllgebühr zusammen demasiado caro, Bier abzüglich Fosforos mas barato) nicht sehen kann, wird er sich zum Sessel raus bemühen und auf die Straße dieses Amigo-Pack der korrupti ANDE an den nächsten Materphahl binden. Sind ja keine Indios. Denn Indianer waren alles andere als faul oder einfach nur faul.
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    Gebt dem „Paragauy Comun“ grati-Bier und Fußball. Das wusste schon Winnetou. Ähm, und ein Streichholz.

  4. Strom abstellen ja das können die aber der Staat sollte sich nicht Linken Gewerkschaften ergeben und mit der Härte seiner Möglichkeiten zurück schlagen.Einfrieren der Gelder,Streikposten mit Militär im Schach halten so das die die Arbeiten wollen auch Zugang zu ihrer Arbeit haben.Bei Gewalt Übergriffen die Rädelsführer verhaften. Margret Thatcher hat es in England gut hin bekommen. Da lief nichts mehr, die Wirtschaft zerstört durch diese Linken Gewerkschaften aber sie hat den Laden mit Eiserner Hand wieder in Ordnung gebracht.Als Stroessner mit diesen Linken Gesindel hart umsprang blühte PY wieder auf und davon zehrt PY Heute noch. Ein Mutiger Mann der den Volksfeind erkannt hatte.Da Linke Gesindel!!!

  5. Solche unverantwortlichen Blutsauger am Volk gehören sofort hinter Schloß und Riegel! Was diese Gewerkschaftsbosse samt ihrem aufgehetzten Fußvolk von sich geben ist doch jenseits von Gut und Böse.

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