Asunción: Die Präsidentin der Paraguayischen Gesellschaft für Pädiatrie, Julia Acuña, erklärte, dass Bienenhonig kleinen Kindern – insbesondere im ersten Lebensjahr – nicht gegeben werden sollte. Sie begründete dies mit dem hohen Zuckergehalt und der Gefahr von Säuglingsbotulismus, die mit dem Konsum verbunden ist.
Die Expertin wies gegenüber dem Radiosender 1080 AM darauf hin, dass Honig zwar oft als natürliches Lebensmittel angesehen wird, aber dennoch zu einer Ernährung gehört, die im Kindesalter sorgfältig kontrolliert werden muss. Dies geschieht im Rahmen von Kampagnen für gesunde Ernährung, die darauf abzielen, den Konsum von Zucker und hochverarbeiteten Lebensmitteln (Ultra-Processed Foods) zu reduzieren.
Zudem warnte Acuña vor traditionellen Praktiken wie der Verabreichung von selbstgemachten Tees an Säuglinge, darunter Aufgüsse aus Anis oder Kamille, da diese ein Gesundheitsrisiko für Babys darstellen können. Sie betonte, dass insbesondere Sternanis zu Vergiftungen und sogar zu Krampfanfällen führen kann.
In diesem Sinne unterstrich sie, wie wichtig es ist, in den ersten Lebensmonaten ausschließlich zu stillen und auf die Einführung von Getränken oder Zubereitungen zu verzichten, die nicht von medizinischem Fachpersonal empfohlen wurden.
Schließlich hob die Kinderärztin hervor, dass viele traditionelle Ernährungsgewohnheiten durch hochverarbeitete Produkte ersetzt wurden, was zum Anstieg von Krankheiten wie Adipositas, Diabetes und Bluthochdruck beiträgt. Daher rief sie dazu auf, von Kindheit an wieder zu natürlicheren und selbstgemachten Ernährungsgewohnheiten zurückzukehren.
Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv
















Cristina
Deutlicher kann man eigentlich nicht mehr sagen „ich werde zwar von den Steuerzahlern bezahlt, aber von Pharma kriege ich mehr“.
Die „traditionellen Praktiken“, also die Originalmedizin = Naturheilmedizin sind genau das Richtige. Heilpflanzen/Heilkräuter als Tee sind genau richtig für Kinder und Erwachsene und Honig darf da auch rein.
Was es nicht braucht, sind Mittel aus der Apotheke.
Das ist das Einzige, was an ihrer Aussage stimmt ist, dass hochverarbeitete Lebensmittel und Zucker nichts in einer gesunden Ernährung zu suchen haben. Weder Kräutertee noch Honig gehören dazu.
Mister Gaga
Finde ich Schmarrn. Wer gibt seinem Kind im 1. Lebensjahr schon Honig? Als Laie behaupte ich, dass es natürlch nicht gerade ein Suppenlöffel voll sein sollte. Dass ein klein wenig Honig — ca. 1/4 bis 1/2 — eine Kleinkind schaden soll an das glaube ich eben so wenig wie an einen Grossen Humungus, der ständig und immerfort Plata und Krieg sucht.
Meine Mam hat mir Leber im Mixer verabreicht. Medikamente gabe es erst wenn der Arzt dies verordnete. Nur dazu kam es fast nie. Musste mich immer mit Tee und Zitrone begnügen. Meinst meine Mam hätte mir nur Gläschenfood verabreicht.
Okay, MUSS ich zugeben: wer meine Kommentare liest denkt viellecht, dass Tee, Zitrone usw. doch nicht so gesund sein kann. Vor allem fürs Denken und Schreiben. Ja, mag sein, ich denke vor, während und nachdem Schreiben nix.
Aber hey, wozu gibt es gesponserten Content und alle 200 m ne Apotheke? Ja genau, die armen Multimilliardenkonzerne — mächtiger als demokratisch gewählte Politik — die müssen ihre angeblichen Milliardeninvesitiionen auch wieder hinein bekommen. Sonst müssen sie noch verlumpen. Die armen. Mein Beileid.
Mister Gaga
»… traditionelle Ernährungsgewohnheiten durch hochverarbeitete Produkte ersetzt wurden, was zum Anstieg von Krankheiten wie Adipositas, Diabetes und Bluthochdruck beiträgt. Daher rief sie dazu auf, von Kindheit an wieder zu natürlicheren und selbstgemachten Ernährungsgewohnheiten zurückzukehren.«
Also, mal recap der Expertin: „traditionelle Ernährungsgewohnheiten“ ja, „US-Zuckerbrühehersteller und McFressi“ nein. Oder habe ich da etwas übersehen! US-Zuckerbrühehersteller und McFressi ist der Expertin wohl doch etwas zu mächtig, was sich auf ihre künftig Karriere negativ auswirken könnte!
Ach ja, das sind wir ja erst bei den traditionelle Ernährungsgewohnheiten: Knochen-ohne-Fleisch-Suppe, Wirklich-Totgegrilltes, Pixsa, Galletitas und Zuckerbrühe als Pausenbrot auf dem Schulhof, Kuchen und Caramellos während den Cumples während des Schulunterrichts uvm.
Ja, da käme ja noch die bewährte, akzeptierte und allseits anerkannte Präventivmedizin.
Man rechne und staune: Kind krank.
– Fall 1. Mama blocht mit Motito mit Kleinkind auf dem Lenker zum Supermercado und kauft Honig, Tee für nen Apel und ein Ei.
– Fall 2. Mama blocht mit Motito mit Kleinkind auf dem Lenker zum Publico (öffentliches Spital) und erhält dort Antibiotika, Dr. Selbi Salbe, Alkaselzer, Ibuprofen durch Steuerbezahlvieh vollkommen grati.
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Für was entscheidet Mama sich? Im Fall 2 reicht es gar für nen Helm. Oder zwei. Und ein Müllergebräu-Pack für Papa. Oder zwei.
Land Of Confusion
Irgendwann kommt dann eine Kinderärztin daher und meint, dass Milch von der Mutterbrust schädlich fürs Kind sei. Lieber von der Flasche trinken und sich ein laktosefreies, überteuertes Laborprodukt, welches alle wichtigen Nährstoffe erhält.
TejuJagua
Du wirst lachen. In den USA ist das schon so. Den jungen Müttern wird gleich nach der Geburt beigebracht, daß man Kinder NICHT stillen soll, sondern ihnen die „ausgewogene“ Babynahrung aus der Packung geben MUSS. Denn die von der „Lebensmittel“industrie wissen natürlich viel besser, was für ein Neugeborenes gut ist, als Mutter Natur.
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Und hier soll man den Kindern natürlich auch die gezuckerte Babynahrung geben. Danach kann man gleich mit Gaseosas weitermachen. Am besten mit denen, die Süßstoffe enthalten, damit sie schön dumm bleiben.