Einigung im Fall Iturbe

Guairá/Iturbe: Bei der Versammlung der Abgeordneten am Donnerstag im Senat wurde ein Kompromiss für die zahlungsunfähige Zuckerrohrfabrik Iturbe getroffen. Dieser sieht vor, eine Summe in Höhe von 15.000 Millionen Gs an Zuckerrohrbauern und Arbeiter der Fabrik auszubezahlen.

Von dieser Zuwendung werden in etwa 2.500 Produzenten und 400 Angestellte des Betriebes profitieren. „Hintergrund dieser Maßnahme sei gewesen, den Personen diese Zuwendung zuteil werden zu lassen, die am wenigsten dafür können, dass das Werk Konkurs anmelden musste“, sagte der Abgeordnete Mario Benitez. Andere Stimmen kritisierten diesen Schritt. Sie rechnen nicht damit, diese Summe jemals wieder zurück zu bekommen. Der Präzedenzfall könnte Schule machen und andere Industriezweige auf den Plan bringen Konkurs anzumelden um den Staat haftbar zu machen. Seine Aufgabe sei es aber nicht, private Firmen zu sanieren.

Der Streit um die Zuckerrohrfabrik schwelt schon seit Langem dahin bis es in den letzten Tagen um alles oder nichts ging. Man war kurz davor diese zu enteignen und den Staat als Eigentümer einzusetzen. Dies führte teilweise zu kontroversen Diskussionen.

Die Verbindlichkeiten von Iturbe belaufen sich auf rund 82 Millionen US Dollar. Es wird davon ausgegangen, dass sich die erhitzen Gemüter in der Region beruhigen, erst am vergangenen Dienstag gab es viele Straßensperren in dem Gebiet. Bleibt abzuwarten ob diese Gelder auch gerecht verteilt werden.

(Wochenblatt / Última Hora)

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