Einlagensicherung für Kooperativen auf dem Weg

Asunción: Nach mehreren Monaten einer Prüfung wird morgen vom Dachverband der Kooperativen (INCOOP) ein ausgearbeiteter Gesetzesvorschlag zur Einlagensicherung dem Kongress übermittelt.

Dieser Vorschlag sieht vor, dass bis zu 70 Monatslöhne auf Mindestlohnbasis gesichert wären, was nach heutiger Rechnung 137.000.000 Guaranies sind. Im Gegensatz dazu haben Banken das gleiche System mit 75 Monatslöhnen. Der Unterschied sind knapp 10 Millionen Guaranies, da der aktuelle Mindestlohn auf 1.964.507 Guaranies beläuft.

Félix Hernán Jiménez, Repräsentant der Incoop, erklärte, „dass dieses Projekt eine Übereinkunft von diversen Konföderationen und Föderationen des Verbandes ist und dem Sektor wie auch den Anlegern mehr Sicherheit und Vertrauen geben soll“.

„Das Datum, wann das Projekt präsentiert, wird hängt vom Finanzministerium ab. Je nachdem was Kommissionen oder Techniker einwenden, kann sich am Entwurf noch etwas ändern. Was wir präsentieren ist noch nicht in Stein gemeißelt“, so Jiménez.

Aus der Sicht der Sicherheit sind alle Finanzinstitute, überwacht von der Zentralbank, auf Zahlungsausfall versichert. Derzeit beläuft sich die Einlagensicherung auf 147.338.025 Guaranies.

Sollte die Einlagensicherung kommen, muss man sich als Anleger jedoch darauf gefasst machen, auf einen Teil seiner Zinsen zu verzichten, da dieser Fond ja von irgendetwas gefüllt werden muss.

Wochenblatt / La Nación

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3 Kommentare zu “Einlagensicherung für Kooperativen auf dem Weg

    1. Diese Reform war schon lange fällig. Die Spareinlagen auf Kooperativen sind ja alles andere als sicher. Durch die Aufsicht der Zentralbank wird auch der teilweise Sumpf der Amigowirtschaft innerhalb der Kooperativen trocken gelegt. Wenn Befürchtungen laut werden, so wie durch „Christian“, daß die „Politgeier“ nunmehr die Kooperativen plündern könnten, halte ich dieses Risiko geringer als das Risiko von Pleiten der Kooperativen. Außerdem besteht das Risiko von „Politplünderei“ bzw. Korruption immer und überall in Paraguay. Das ist ja nun nichts Neues.

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