Einstellung wegen Unsicherheit möglich

Asunción: Nicht nur Paraguayer sondern auch einige Deutsche nutzen die Direktverbindung von der Hauptstadt nach São Paulo. Wegen der vielen Überfälle in Brasilien könnte nun eine Aussetzung bevorstehen.

Unzählige Male wurden Passagiere sowie die Buslinie NSA Opfer von nächtlichen Überfällen mit Waffengewalt. Immer passiert es auf brasilianischem Boden. Die Buslinie Nuestra Señora de la Asunción (NSA) steht nun vor der Einstellung des Dienstes, da brasilianische Sicherheitsbehörden keinerlei Schutz bieten können.

In der Nacht des 13. Juli 2017 wurden erneut zwei Busse (NSA und Sol del Paraguay) nahe Londrinas, Paraná, überfallen. Ein Bus war auf dem Hinweg, einer auf dem Rückweg. Es gb keine Verletzten, jedoch wurde den Passagieren wirklich alles abgenommen, was einen minimalen Wert hatte.

Auch wenn die Maßnahme extrem erscheint, macht sie Sinn. Das Direktorium der Firma ist sich des Problems bewusst und will baldmöglichst eine Entscheidung treffen.

Obwohl Fahrpläne und Strecken abgeändert wurden, hielten die Überfälle an. Selbst in Karawane mit einem anderen Unternehmen zu fahren, schreckt die Täter nicht ab. Es hört auf ein Geschäft zu sein. Zudem können wir nicht mehr für die Sicherheit der Fahrgäste garantieren, obwohl es Menschen gibt, die auf unseren Fahrdienst angewiesen sind. Echte Taten der Polizei folgten den Bitten der Firma in der Brasilianischen Botschaft in Asuncion nicht.

Bei dem zweieinhalbstündigen Überfall wurde der Bus erst von der Strecke auf eine Seitenstraße gebracht und danach minutiös durchsucht und Wertgegenstände abtransportiert. Zudem wurde der Bus stark beschädigt. Den Fahrgästen wurden von den Räubern vorgeschlagen diese Route zu meiden, wenn sie nicht wieder überfallen werden wollen.

Einige Deutsche nutzen diese Verbindung um von São Paulo aus die günstigeren Flüge nach Europa zu erhaschen.

Wochenblatt / La Nación

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