Einweihung des Sozialbauviertels für heute geplant

Asunción: Mit viel Tamtam wird heute der Präsident des Landes das noch nicht fertiggestellte Wohnviertel San Francisco einweihen. Der Umzug erster Familien scheint nur gefakt.

Wie das Wochenblatt erfuhr mussten zahlreiche Maurer ihr Wochenende auf der Baustelle verbringen oder konnten dies nur verkürzt in Anspruch nehmen. Auch Nachtschichten sind in den letzten Tagen normal geworden. Geld ist vorhanden, nur die Einweihung eilt. Alles muss vor den internen Wahlen passen. Wenn heute die Einweihung mit der Präsenz des Staatspräsidenten Horacio Cartes über die Bühne geht soll es zumindest so aussehen, als ob diese Familien dahin umziehen.

Eine gute Nachricht für die Bewohner dürfte jedoch die Ankündigung von Andrés Gwynn sein, der die Firma Paraguay Invest führt. Ganz in der Nähe des Wohnviertels will er einen Industriepark aufbauen, in dem Maquiladoras sich ansiedeln. Die Nähe zu verschiedenen Häfen soll ausgenutzt werden. Da diese Maquiladoras viele Arbeitskräfte benötigen und den Bewohnern einen sichere Existenz versprochen wurde, macht beides im Paket Sinn. Im Januar soll der Bau dafür beginnen. Textilien und Schuhe sollen zukünftig da hergestellt werden.

Weiter unten sehen sie eine Haushälfte der Sozialbauten.

Wochenblatt

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8 Kommentare zu “Einweihung des Sozialbauviertels für heute geplant

  1. Kiss me up Mrs. Scotty

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    Also für vom Steuerzahler geschenkt finde ich die Wohnungen doch etwas klein. Nicht einmal an einen Gemeinschaftspool zum gemeinsamen Nichtstun, Bierverwerten und sonstigen Lieblingsbeschäftigungen wurde gedacht. Und wo bitte schön soll man da seinen Müll verbrennen? Wenigstens wurden die Wände nicht isoliert, so dass die Bewohner am Anfang des Viertels noch in den Genuss der Kindergartenmusik auf 120dB am Ende des Viertels kommen. Ebenso die Bewohner von Appartement A1 und A2.

  2. Warum sind die DACHler in Paraguay nur so negativ eingestellt, egal was der Staat oder Gemeinden machen, es passt denen wieder nicht.
    Was mich nervt, dass man vorab schon so negativ schreiben kann.
    Immer wieder wird die Musik und das Verbrennen erwähnt, schon vergessen, wir leben in IHREM LAND. Wer das nicht Akzeptieren will, Europa hat noch Platz frei für diese Menschen. In Eurem Land könnt Ihr das Maul aufreissen.

    1. In Eurem Land könnt Ihr das Maul aufreissen.

      EBEN NICHT. Gerade die Vorkommnisse der letzten Jahre haben das klar gezeigt. Im Heimatland sind wir nur noch schon länger hier lebende.

    2. Lieber Rolf die negative Einstellung kommt da her das sie die alte mit neuen Welt vergleichen.
      Wer das vermeiden Privat will muss sich eine Wohngegend suchen wo es nicht zu viele DACHler gibt.
      Man lebt ruhiger!
      Meckern ist nicht angebracht.Klar das ist versteckter Wahlkampf!
      Bevor man hier den Mund auf macht sollte man sehen was kommt.
      Man muss nicht alles Akzeptieren man muss auch kämpfen wo man kämpfen muss.
      Wie viel Platz Europa für diese Menschen hat weiß nicht, ihr „m… können sie durchaus dort aufmachen.
      Ob sie gehört werden, ist eine andere Frage!
      Nebenbei das Müll verbrennen kann sehr lästig sein,Schwelbrände. An gesteckt wird alles aber wie!
      Musik, wenn es ständig die ganze Nacht ist,das geht schon mal einigen alten Damen und Herren auf die Schnecke oder den Sack!

    3. richtig so Rolf. Die Leute sollen doch alles schön reden. Man sollte doch an alle einreisewilligen Deutschen denken. An wen soll man sonst sein überteuerstes Zeugs auf diversen deutschen Märkten verkaufen ? oder seine überteuerte Immobilie loswerden ?………………..also, verbieten wir uns mal alle hier negative Kommentare über die aussergewöhnlich umweltfreundlichen einheimischen Bürger. Mr. Scotty, beamen bitte. !! oder war das doch der Andere ?

    4. Kiss me up Mrs. Scotty

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      Offensichtlich hat Paraguay doch noch schönere Seiten als dass man Kindergartenmusik auf 120dB hören MUSS oder als dass man den Gestank von brennendem, gebrauchten Toilettenpapier einatmen MUSS. Sie dürfen gerne mal her kommen. Ich leihe Ihnen sogar meine Ersatz-Gasmaske und -Oropax aus.
      Ich meine, auch als Gast kann man verlangen, wenn jemand arm, faul und geistig beschränkt ist (nehmen Sie mich als Beispiel), dass er wenigstens seinen Abfall nicht als Gartendekoration bis zur nächsten Kremation aufbewahrt, um dann seine ganze Intelligenz und sein ganzes Können darin zur Schau zu stellen, dass er seinen Müll dort verbrennt, wo der Dreck zum Nachbarn hin geblasen wird.
      Ja, in IHR LAND wurden Devisen gebracht und einige konnten dadurch ihr Einkommen von 2.000 auf 2.050 Euro pro Jahr steigern.
      Ihre Idee in Europa das Maul aufzureißen und jeden zu fragen, ob er mir von seinem Unfall erzählt oder ob er so auf die Welt gekommen ist, dürfte sich wohl schnell erledigt haben: Kein Mensch in Europa verbrennt seinen Müll (dort wo in unmittelbarer Nähe andere Menschen wohnen) oder hört stundenlang „oh, duele, no hay plata“ auf 120dB. D.h. er wird es höchstens einmal tun wollen.
      Wegen positiven Kommentaren wie diejenigen von Ihnen, die man doch alle Schaltjahre zu lesen bekommt, bin ich wohl nach Paraguay eingewandert. Und wenn ich meine Kommentare schon damals gelesen hätte, hätte ich mir vorher Nase und Ohren mittels Operation verschließen lassen.
      Wenn ich eure Kommentare lese, wie Ihr glücklich und zufrieden mit eurem Bier, Weibern und Lethargie bis ans Ende eurer Tage im stinckigem und lärmigen Urwald verbringen möchtet, dann hätte ich die Augen auch noch gleich mit verschließen lassen, damit ich Kommentare über schönes Land nicht mehr lesen müsste.

  3. Kiss me up Mrs. Scotty

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    Ich denke mal, dass die „Maul aufreißer“-Verteiler nicht begriffen haben was in Artikel vom Wochenblatt zu lesen war und es auch jetzt noch nicht begreifen werden. Ich wiederhole es aber trotzdem gerne aus meiner Sichtweise:
    Arme und faule Menschen sind vor Jahrzehnten von irgendwo her in die Hauptstadt Asuncion gekommen und haben sich da vor dem Präsidentenpalast nieder gehockt. Es mit arbeiten etwas an ihrer Situation zu ändern war ihnen zu anstrengend. Heute bekommen sie vom Steuerzahler Wohnungen zur Verfügung gestellt, da auf Staatsgebiet die Costa Nera gebaut wird und sie nicht wieder freiwillig abzischen wollten. Eigentlich möchten sie die Wohnungen im Stadtteil Fritz Franz von Isco gar nicht beziehen, wie auf Wochenblatt zu lesen war. Wegen diversen Sachen, die ihnen an den Wohnungen nicht passt. Gar am Ende müssten sie, wenn sie schon eine Wohnung haben, noch arbeiten gehen. Das geht natürlich schon gar nicht.

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