El Niño und La Niña nicht verantwortlich für Unwetter

Asunción: Die destruktiven klimatischen Phänomene in Paraguay werden nicht den Wetterzyklen El Niño oder La Niña zugeschrieben. Viele Unwetter haben sich im Oktober manifestiert und es dürfte wohl so weiter gehen.

La Niña und El Niño, so der Leiter von der Wetterbehörde in Paraguay, Julian Báez, befänden sich in einer neutralen Phase. Jedoch würde der Monat Oktober und auch der darauffolgende weiterhin von schweren Unwettern gekennzeichnet sein. Sie könnten zu schweren Verwüstungen führen und sogar den Tod von weiteren Menschen verursachen.

Verstärkt treten nun starke Winde direkt über dem Erdboden auf und erzeugen einen sogenannten “Explosionseffekt“. Das Phänome hat die gleichen Eigenschaften wie von einem Tornado.

Ruth Alcaraz, Meteorologin von der Wetterbehörde, erklärte, dass die temporären schweren Wetterbedingungen in einer Spanne von einigen Tagen auftreten würden. Jedoch seien die Temperaturstürze, wie vom vergangenen Sonntag auf Montag, für diese Jahreszeit schon extrem.

„Für die Jahreszeit ist es jedoch normal, dass sich Unwetter bilden und diese auch in den Sommermonaten vorkommen. Es gibt eine perfekte Übereinstimmung von Wärme und Feuchtigkeit. Dieses atmosphärische Ungleichgewicht erzeugt starke Winde, zum Teil sogar sehr heftige“, erklärte Alcaraz.

Die Wetterlage, im Allgemeinen, so erklärte Báez, lasse sich kaum ändern. Jedoch könnten die Bewohner Vorkehrungen treffen. Vielfach sei bodenloser Leichtsinn im Spiel, wenn bei schweren Stürmen sich Menschen im Freien aufhalten würden obwohl rechtzeitig eine Unwetterwarnung erfolgt sei.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “El Niño und La Niña nicht verantwortlich für Unwetter

  1. Mit Unwetern muss man Leben wenn man die Natur so gandenlos und rücksichtslos Ausplündert!
    Alles hat seinen Preis auch die Unterwetter.

  2. Vielfach sei bodenloser Leichtsinn im Spiel, wenn bei schweren Stürmen sich Menschen im Freien aufhalten würden obwohl 14 Tage nach dem Unwetter eine Unwetterwarnung durch die Meteorologie-Experten mit sagenhafter einer Wetterstation im ganzen Lande
    erfolgt sei.
    Doch aufgrund bester Qualität, Planung und Kontrolle in Städtebauplanung und -ausführung kann man sich immer noch besser von einem davon schwimmenden Gebäude oder einem umgefallenen Baum tragen lassen als zu ertrinken.

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