Endlich eine klare Ansage

„Der Hausarrest funktioniert nicht und wird nicht funktionieren“, erklärte Elisa Ledesma, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei der Nationalpolizei. Das Strafrecht müsse härter angewandt werden.

Ledesma fand deutliche Worte. Die Kriminellen seien recht jung und es “sind immer die gleichen. Ohne Arbeit, süchtig und potentielle Verbrecher“, fügte sie an. Statistische Daten belegen, dass es eine Ineffizient der Justiz gibt.

„Die Nationalpolizei hat 746 Anzeigen von Motorradbanditen erhalten. Das in neun Monaten. Pro Tag sind im Durchschnitt 2,7 Überfälle von Motochorros verübt worden“, sagte Ledesma. Es gibt wohl aber auch noch eine Dunkelziffer von nicht gemeldeten Straftaten.

Zwischen 2. Januar und 18. Oktober dieses Jahres sind 1.567 Motochorros festgenommen worden. Ledesma beklagte, dass ein großer Prozentsatz dieser Verbrecher Hausarrest hätten und ihre Bewegungsfreiheit kaum eingeschränkt sei. „Bei versuchtem Mord im Rahmen eines Überfalls kann die Strafe wohl kein Hausarrest sein“, betonte Ledesma. Die Richter müssten alternative Maßnahmen einschränken und die Kriminellen hinter Schloss und Riegel bringen, fügte sie an.

Quelle: La Nación

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7 Kommentare zu “Endlich eine klare Ansage

  1. Ist die paraguayische Justiz so unfähig, oder tut sie nur so? Statt Hausarrest für Sträftäter, sollten diese wirklich in den Knast gehen müssen. Das allerdings scheitert an den überfüllten Gefängnissen des Landes. Doch dieser Stand ist nicht neu, sondern den Regierenden seit vielen Jahren bekannt – und dennoch geschieht so gut wie nichts, außer eben viele Worte ohne Taten. Wenn aber, kein Geld für neue Gefängnisse vorhanden ist, warum besinnt man sich dann nicht auf kostengünstige Alternativen? Als Vorbild könnten Gefängnis-Anstalten in großen Zeltlagern dienen, so wie das seit Jahren in Texas erfolgreich praktiziert wird. Will man nicht oder ist man wieder einmal mehr nur ignorant oder einfach überfordert?

  2. Vielleicht eine praktische Lösung? Nicht in den Knast mit diesen potentiellen Arbeitskräften, sondern im notleidenden Strassenbau einsetzen? Ab in den Chako die Motocorros, dort Strassen bauen lassen, weglaufen können sie dann nicht, wer nix schafft, bekommt nix zu trinken, harte Sache, aber vielleicht läuternd und drogenreinigend?

    1. Perfekt: sicher, produktiv, kostengünstig, erzieherisch.
      Und die ganzen Linken dieser Welt heulen auf vor Mitleid mit diesen armen Opfern der Gesellschaft.

  3. Man koennte die Motochorros ja auch nach Deutschland schicken, dort sind schliesslich alle eingeladen, nicht wahr Frau Murksel?
    Dort herrschen sogar noch bessere Bedingungen fuer Kriminelle, da drueckt die Justiz zwei Augen zu, wenn man eine „traumatische“ Kindheit hatte. Nur eine Waffe zu besorgen wird in Deutschland schwierig. Aber Gegenwehr gibts eh keine.

  4. Hallo Hans und Philipp, was haben die Motochorros mit den linken oder mit Merkel zu tun. Als nächstes schreibt Ihr noch, die Banditen werden von den USA bezahlt, gesteuert und eingeschleust.
    In Deutschland ist, es im übrigen, auch nicht schwerer an eine Waffe ran zu kommen als hier.

    1. Eggi,
      es ist in der Tat so.Die schlechte Jugend/Kindheit/die bösen Eltern bringen bringen in Deutschland und Europa immer Pluspunkte bei Richtern und Staatsanwälten. Eine folge der Antiaut-Erziehung.
      Jugendrecht Mord 15.Jahre,mit guter Führung ist er bald Freigänger und auf Bewährung entlassen
      Für Frau Merkel den Linken ist ja jeder willkommen,siehe Flüchtlinge, Da ist wirklich alles da bei, vom Flüchtling der seine Haut gerettet hat. OK, über Verbrecher/Mörder bis zu Terroristen.
      Da kommt es nun wirklich nicht auf die Motochorros mit ihrer schweren Kindheit nicht an.
      In Deutschland eine Waffe zu bekommen ist etwas schwerer als in Paraguay. Da musst Du dich schon gut auskennen.Selbst in Frankfurter Bahnhofsviertel oder in Darknet läufst Du Gefahr an einen verdeckten Ermittler oder gekauften Händler/Honigtopf zu kommen.
      Selbst kluge Hühner die über das Tornetzwerk mit Bitcoin bezahlen und Postpackstationen benutzen verbrennen sich Regelmäßig den Arsch!
      Banditen und USA schreibst Du! Gans schlecht! Die Motochorros machen es dort nur ein mal,beim zweiten mal
      haben sie lange Zeit nach zu denken über ihre Täten.Das ist in Paraguay nicht so!

      1. Wolfgang
        ich weiß das „eine schlechte Kindheit“ in Deutschland etwas straf- mildern wirkt, aber das war doch gar nicht das Thema hier. sondern die Linken und Merkel. Die Linken werden denke ich genauso überfallen wie alle anderen. Merkel hat genug eigene Probleme. Ansonsten kommt, egal bei was die böse USA, weil die ja alles steuert.
        Man muss nur wissen wo und wie man zu einer Waffe kommt. Ich hatte keine Probleme, Handgranaten, eine Makarof oder sonst irgend etwas der gleichen zu kaufen. Sogar eine M16 wurde mir angeboten. Ist allerdings 10 Jahre her.

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