Endlose Tortur in den Chaco

Fuerte Olimpo: Wer eine Reise mit dem Bus in den Chaco plant sollte sich auf einiges gefasst machen. Viele Passagiere beschweren sich über katastrophale Zustände. Es kommt häufig zu technischen Problemen.

Das Busunternehmen Stel Turismo (San Juan SRL), vertreten durch den Inhaber Lucio Benitez, bietet Fahrten von Asunción nach Bahia Negra an. Montag und Mittwoch gibt es eine regelmäßige Verbindungen nach Asunción. Der Preis dafür beträgt 165.000 Guaranies. Nach Bahia Negra besteht eine wöchentliche Verbindung, die 190.000 Guaranies kostet.

Schon seit Jahren beklagen Nutzer die Ausstattung der Busse. Vor einer Woche strandete wieder ein Fahrzeug, das von Fuerte Olimpo nach Asunción unterwegs war und zwar mehrmals in unbewohnten Gebieten von Alto Paraguay. Erst nach geraumer Zeit ging es wieder voran. Stunden mussten die Passagiere, darunter Kinder, ausharren, bis Reparaturen erledigt waren.

Normalerweise ist eine Reisezeit von rund 15 Stunden vorgesehen, es wurden 25 Stunden. Des Weiteren beklagten Passagiere eine Überfüllung der Busse.

Es gibt gerade zur jetzigen Ferienzeit eine große Nachfrage. Viele Nutzer müssen stehen. Das sollte eigentlich die Nationale Direktion für Transporte (Dinatran) unterbinden, die an mehreren Stellen der Transchaco Route Kontrollposten besitzt. Jedoch erfolgte von deren Seite keine Reaktion.

Ein Unternehmenssprecher von Stel Turismo erwidert, wie jedes Mal nach intensiven Beschwerden von Passagieren, dass durch die schlechten Straßenverhältnisse in Alto Paraguay keine modernen Fahrzeuge eingesetzt werden können. Derzeit sind diese aber aufgrund kontinuierlicher Wartungsarbeiten in einwandfreiem Zustand.

Wochenblatt / ABC Color

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