Entlassener Neffe Lugos beschwert sich über Vetternwirtschaft

Asunción: Irgendwie seltsam zu hören, dass ein Begünstigter der Vetternwirtschaft Lugos nun den Mund aufmacht und das gleiche beim Minister für Öffentliche Bauten und Kommunikation reklamiert.

Nicht neu und nicht vom Aussterben bedroht, weder unter Lugo noch unter Franco, sind die Arbeitslatzverteilungen ohne vorherige Ausschreibung. Der 23-jährige Felix Chávez Mendez, Sohn einer Cousine des Ex Präsidenten, war einer der unzähligen Familienmitglieder, die ohne jegliche Stellenausschreibung die bestbezahltesten Positionen zugeschoben bekamen. Mit der Ära Franco liefen auch die Arbeitsverträge der Familie Lugo aus.

Während Felix Chávez Mendez gesagt wurde, dass kein Geld mehr da sei um seinen Posten zu besetzen fand er heraus, dass eine Schönheitskönigin aus der Geburtsstadt des Ministers Buzarquis, Coronel Oviedo, den Posten bekam.

Insgesamt wurden jedoch 500 Personen aus dem Ministerium für öffentliche Bauten entlassen, einerseits um die aufgeblasene Menge an Personal zu dezimieren und andererseits um eigene und empfohlene Arbeitnehmer zu platzieren.

Der Minister für Öffentliche Bauten und Kommunikation, Salyn Buzarquis, negierte die Miss Coronel Oviedo angestellt zu haben und verwies auf Vermutungen die der Neffe Lugos laut artikulierte. Buzarquis bestritt willkürlich Personen angestellt zu haben. „Alle neuen Angestellten brauchen grünes Licht vom Wirtschaftsteam damit es nicht zu mehr Personal als Arbeit kommt“, unterstrich er.

(Wochenblatt / Abc)

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