Senat billigt Bildungsprojekt jedoch mit Abstrichen

Asunción: Bei der heutigen Sitzung im Senat kam es zu einer erfreulichen Entwicklung, da sich die Mehrheit der Gesetzgeber für die Kreierung eines Entwicklungsfonds (Fonacide) aussprachen, der zumindest 30% der 360 Millionen Guaranies aus Brasilien als jährliche Einlage bekommt.

Zur Beschneidung des Bildungssektors der anfangs geforderten 35 auf 30% (108 Millionen US-Dollar)  kam es, da auch die nationale Infrastruktur dringend Finanzen braucht, um wichtige Projekte durchzuführen.

Die fiktive Aufteilung der Zahlungen für Strom aus Itaipú wird wie folgend stattfinden: 30% Fonacide, 28% Infrastrukturprojekte, 25% Verteilung unter allen Provinz- und Stadtverwaltungen, 10% Gesundheitssektor und 7% für die Kapitalisierung der Finanzierungsagentur für Entwicklung (AFD).

Tatsächlich gab es zwei Projekte die hohe Summen für die Bildung beanspruchten. Durch die Billigung des von der Regierung eingereichten Entwurfs verfällt der andere von „Ahora Paraguay“. Dies jedoch stellt keinen Verlust dar, da jedem Beteiligten bewusst war, dass das Projekt in einer Art Verhandlung endet und 30% besser sind als gar nichts.

Das Projekt geht nun in das Abgeordnetenhaus, wo es ebenfalls eine Billigung benötigt damit der Präsident es in Kraft setzen kann.

(Wochenblatt)

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