Enttäuschende Umsätze auf der Expo

Anbieter von Nahrungs- und Lebensmitteln sowie Kunsthandwerker klagten über drastische Einbußen auf der diesjährigen Expo 2016. Alle Befragten waren der Meinung, dass es einen deutlichen geringeren Zustrom an Besuchern gegeben hätte. Das bestätigten auch offizielle Zahlen. Bis vergangenen Freitag wurden 450.000 Menschen gezählt, im vergangenen Jahr waren es 650.000. Weit entfernt von den durchschnittlichen Zahlen der vergangenen Jahre mit 700.000 Besuchern.

Dignas Zeballos, eine Kunsthandwerkerin aus Luque, machte keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung als Reporter sie über die Umsätze dieses Jahr befragten. Sie war, wie immer, auf dem Pavillon vertreten, der einheimische Kunst darbietet. „Es ist eine Schande. In der ersten Woche gab es fast gar keine Verkäufe, in der zweiten Woche ein wenig mehr, aber insgesamt immer noch weit weg von dem, was in den vergangenen Jahren möglich war“, sagte Zeballos.

Auch die Imbissverkäufer waren von dem Ergebnis dieses Jahr enttäuscht. Pedro Acosta, Besitzer eines Schnellrestaurants, glaubt, dass die geringeren Besucherzahlen durch den hohen Eintrittspreis verursacht worden seien. Deshalb hätten sie woanders Einsparungen vorgenommen und ihr Essen selber mitgebracht. „Ich hatte einen Umsatzrückgang von 50%“, klagte Acosta.

Im Gegensatz dazu wurden aber hohe Geschäftsabschlüsse bei größeren Unternehmen verzeichnet. Sie schätzen ihr Auftragsvolumen bei 283 Millionen US Dollar, 89% davon seien realisierbar. Im vergangenen Jahr wurden 220 Millionen US Dollar erzielt.

Quelle: Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Enttäuschende Umsätze auf der Expo

  1. Ich sehe da keine enttäuschenden Umsätze.
    Ein Plus an 63 Millionen USD Umsatzpotential ist ein Erfolg.
    Ich denke nicht, dass die Imbissbude mit 100% mehr Umsatz das Gesamtergebnis noch enorm hätte nach oben rücken können.
    Sind die angegebenen 220 Millionen USD vom letzten Jahr tatsächlich erzielte Umsätze oder auch Umsatzpotential?

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