EPP: Des einen Freud des anderen Leid

Azote´y: Vor den Augen der gemeinsamen Einsatzkräfte zahlten die Familien Hiebert und Blatz eines der höchsten Lösegelder in der Geschichte. Die EPP wurde wieder einmal reich und scherte sich nicht um die Familien.

Insgesamt 48 Tage vergingen seitdem die Familien von Bernhard Blatz und Franz Hiebert auf Wunsch der EPP Lebensmittel an verschiedenen Orten des Landes verteilten. Vor zwei Monaten kassierten sie zudem 1,25 Millionen US-Dollar für die Freilassung beider und trotzdem nahmen sie sich alle Zeit der Welt. Franz war 168 und Bernhard 157 Tage in den Händen der EPP.

Schon am Nachmittag des 4. Februar wurden beide freigelassen mit der Forderung erst nach Sonnenaufgang Hilfe zu suchen. So kam es, dass sie kurz nach 06:00 Uhr zwei Arbeiter auf einem Traktor auf der Estancia Luisa visualisierten und sie um Hilfe baten.

Am heutigen Morgen soll Bernhard Blatz von Staatsanwalt Alberto Torres befragt werden. Anscheinend gab es zwei verschiedene Gruppen, die die Mennoniten getrennt voneinander gefangen hielten.

Wochenblatt / Última Hora

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7 Kommentare zu “EPP: Des einen Freud des anderen Leid

  1. Was ist das nur für ein Land, in dem wir hier leben? Was sind das nur für Politiker, die dieses Land regieren! Nicht umsonst steht Paraguay für Ignoranz, Korruption und Verantwortungslosigkeit.

  2. Man kann eigentlich kaum noch Worte finden ueber dieses Staatsversagen. An anderer Stelle stand mal das mehrere EPP-Mitglieder 18 Jahre sind, das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen, dass militaerisch voellig unerfahrene Jugendliche eine Spezialeinheit vorfuehren lassen.
    Offensichtlich ist das den Politikern alles voellig egal, dass ihre Superspezialeinheit so (absichtlich) versagt, ist das Ziel schliesslich ein anderes – das die Mennoniten da verschwinden und das Land guenstig verkaufen. Das Loesegeld ist dann eine huebsche Nebeneinnahme.
    Ich warte immer noch auf eine Geste eines hochrangigen auslaendischen Politikers, dass Entwicklungshilfe etc. an Paraguay gestrichen wird, solange die Mennoniten terrorisiert werden

  3. Wenn die Familien Blatz und Hiebert, die Unsummen an Geld (die diese Verbrecher bekommen haben), als Kopfgeld für die Terrorbande ausgesetzt, wäre der Erfolg effektiver und größer gewesen. So wird die EPP nur motiviert , mit Ihrer Methode weiter zu machen. Die nächsten Geiseln werden genommen, wenn das Geld verbraucht ist!
    Was die Politiker in diesem Land betrifft, hat man das Gefühl, daß sie (warum auch immer), die EPP machen lassen.
    Ich persönlich denke, daß man die Mennoniten aus dem Land treiben will, da man das gut bearbeitete Land, für andere Zwecke braucht. Die EPP ist vermutlich nur Helfer!

  4. So ein lukratives Geschäft hört nie auf und das Schlimme ist es macht Schule.Um den so genannten Freiheitskampf wie hier so ein Linker Kommentator geschrieben hat geht es schon lange nicht mehr und ging es nie.Wenn hätten solche Gruppen das angebliche Regime von Stroessner bekämpfen sollen und müssen nach Auffassung dieser Linken Menschen mit verdrehter Weltanschauung. Aber da haben sie sich ins Ausland verpisst in Sicherheit statt Heldenhaft zu kämpfen,Feiges Pack. Heute Entführen sie hart Arbeitende Menschen ermorden und Erpressen Lösegeld.Wenn hier der Wille in PY wäre diese Kriminelle Bande zu fassen würde das schon lange geschehen sein !!! Klappte doch auch bei Präsident General Alfredo Stroessner. Warum dann nicht jetzt auch???

  5. Ich gehe mal davon aus, dass nicht nur vor den Augen der gemeinsamen Einsatzkräfte eines der höchsten Lösegelder in der Geschichte bezahlt wurden, sondern auch vor den Händen. Aber was solls, alle sind zufrieden.

  6. Wir sollten eine vielschichtige „Anti-EPP“ Allianz schmieden, mit Freiwilligen,
    die bereit sind, sich ihr Land nicht wegnehmen zu lassen und es wieder zurückzuholen
    und auch dafür bereit sind zu arbeiten.

    Menschen die in Freiheit leben wollen und sich nicht von solchen Vollidioten wie der EPP tyrannisieren zu lassen.
    Wir müssen eine nationale Allianz gegen die EPP schmieden!

    Dazu gehört dann auch die finanzielle Austrocknung der EPP.
    Ganz verstanden habe ich zwar noch nicht, wer die EPP finanziert,
    was die Motive sind und wer sie unterstützt und wer daran ein Interesse hat.

    Aber eine schlag- und geldkräftige Allianz – unterstützt vom Volk – gegen die EPP,
    da kann doch niemand was dagegen haben, oder ?!?

    Paraguayer!
    vereinigt euch alle zusammen gegen den Terror, damit wir alle in Frieden leben können,
    damit es unseren Kindern mal besser geht und dass die Wirtschaft wächst.
    Da haben dann alle was davon – vom Frieden übrigens auch!

    Wir brauchen eine nationale Kapagne und eine nationale Bewegung gegen die EPP.
    Wir sind das Volk – nicht die paar Verblendeten.

    Sozialismus ist weder sozial, noch hat er und der Kommunismus jemals auf dieser Welt zu keiner Zeit funktioniert.
    Marktwirtschaft ist auch nicht der heilige Gral, aber es funktioniert zumindest positiv für mehr Menschen,
    als die Unterdrückung durch sozialistische und kommunistische Systeme.

    Schaut euch doch mal die maroden Länder und deren Geschichte an:
    * Venezuela, UdSSR, Kuba, DDR, Jugoslawien, Nord Korea, Albanien, Moldau, Bulgarien, etc ..etc …
    Sozialismus/Kommunismus hat hier fast immer zum totalen Bankrott der Lädner und deren Wirtschaft geführt.

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