Er 77, Sie 36 und Erbschleicherin

Asunción: Als ein Uruguayer nach Paraguay kam um zu investieren kaufte er sich eine luxuriöse Villa im Stadtteil Ycua Satí. Einmal dahingeschieden wollte sie alles, doch der Mann hat drei Kinder.

Marcos Marín wollte Großes bewegen als er 2011 aus Montevideo nach Asunción kam. Nachdem er einige Wochen in Hotels übernachte kaufte er sich eine Villa in feinster Adresse: Herminio Maldonado N° 1480.

Am 13. April 2016 verstarb er an Dengue und auf einmal gab seine Angestellte María Gloria Cáceres Recalde (36) an ein Kind von ihm zu erwarten und demnach das Erbe anzunehmen. Doch Marín hatte drei Kinder und war noch mit der Mutter dieser in Uruguay verheiratet.

Als die Kinder nach Asunción kamen und ihr Erbe antreten wollten wurden sie von der In Vitro Schwangerschaft überrascht, die erst nach mehr als einen Monat bei der Justiz bekannt wurde. Das Zeugnis, dass der Marcos Marin damit einverstanden war lag vor. Lesen konnte man die Unterschrift nicht. Die Kinder sprechen von einer Fälschung. Zudem präsentierte sie eine Schreiben eines Friedensrichters aus San Bernardino, der bestätigt, dass beide mehr als 4 Jahre zusammenleben, was auf eine Ehe ohne Trauschein hinausläuft und sie in ihren Rechten auf Anspruch stärkt. Doch auch hier war die Unterschrift völlig unleserlich.

Die Kinder besuchten ihren Vater im Jahr 2015 in Asunción und lernten María Gloria Cáceres als Putzfrau kennen. Eine Überprüfung der DNA brachte hatte zum Ergebnis, dass das Baby ebenso von Marín war, wie die drei Geschwister, die alle älter waren als die Mutter ihres legalen Bruders. Sie erkannten einen Teilanspruch des Kleinen an.

Doch María Gloria Cáceres wollte nicht teilen, sie will alles und besetzt weiter das Haus. Die uruguayischen Kinder von Marin zeigten die Putzfrau und Mutter ihres Bruders wegen Fälschung, Betrug und illegaler Besitznahme an. Dazu beauftragten sie den Anwalt Guillermo Duarte Cacavellos. Dies könnte ihr bis zu 12 Jahren Haft einbringen. Marín besaß ein Shopping-Center in Uruguay und war sehr wohlhabend. María Gloria Cáceres eignete sich unter anderem Möbel und eine echte Rolex an, die an die Kinder gehen sollte.

Wochenblatt / Extra

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9 Kommentare zu “Er 77, Sie 36 und Erbschleicherin

  1. Die Frau hätte sich mal besser vorher mit dem Erbrecht in Paraguy bekannt machen sollen.
    Zwischen ihren Vorstellungen und dem was ihr letztendlich zusteht, liegen Welten.

  2. nicht von dieser Welt

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    Mon dieux! Der Alte ist kurz vor dem Exitus noch einmal kurz aufgeblüht. Wo ist das Problem?

    Irrtümer werden begraben.

  3. Die Dame kommt nie und nimmer in den Knast! Und schon garnicht als Erbschleicherin, sie wird schon die Richtigen bestechen und mit Sicherheit das Haus behalten. Paraguayer sind First Class hier.

  4. Das könnte eine Verwandte sein von unserer Deutschsprechende Berühmt berüchtigte ***********. Der Zufall ist, dass eines Friedensrichters aus San Bernardino das sie 4 Jahre zusammen gelebt hat Bestätigt.

  5. Der reiche Sacki

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    Da man die Unterschriften schlecht lesen kann können sie auch nicht gefälscht sein, ist doch logisch man! Die involvierten Notare/Anwälte werden ihrem Beruf wegen dem trotzdem nachgehen.

    1. Vor dem Namen Caceres sollte man sich einfach in acht nehmen. Die sogenannte Notarin ESTELA MARY SANDOVAL CACERES hat meine Grundstücke gestohlen und wurde im Strafprozess von den drei korrupten Richtern HECTOR CAPURRO, ZARATE UND LOVERA frei gesprochen. Der Witz an der Sache ist , dass ihre Sekretärin, die von ihr benutzt wurde, um die Grundstücke zuerst auf deren Namen zu übertragen, im Vorprozess eine Strafe erhalten hatte. 7 Jahre Prozess und noch kein Ende in Sicht, mal sehen, ob in den nächsten Instanzen auch Korruption herrscht. Die Rechtsnachfolger aus Uruguay tun mir heute schon leid, das wird ein jahrelanger Prozess mit ungewissem Ausgang, auch wenn das recht auf ihrer Seite ist.

    2. Der reiche Sacki

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      @Anita Mendez, vielen Dank für Ihre Antwort. Viele trauen sich nicht hier zu berichten, dann schreiben PY-Sonnenbrilly-Willys darunter: „Selber schuld blablah….“
      Die meisten von uns kennen hiesige Anwälte und Notare. Nicht alle sind Gauner, vieles läuft auch korrekt ab. Jedoch auch unter den Paraguayern läuft vieles auf Urkundenfälschung hinaus oder diese Anwälte und Notare nicht das tun, wofür sie bezahlt werden, eventuell werden sie von der Gegenpartei besser bezahlt. Viele können sich keinen Anwalt leisten. Ein „Von Amtswegen“ scheint es hierzulande nicht zu geben. Behörden bleiben untätig. Das Verständnis von Recht und Ordnung scheint hierzulande etwas anders ausgelegt zu werden als so wie ich das kenne. Mit Glück, jahrelangem Ärger, viel Geld, erhält man außer einem bedeppten Grinsen aller Beteiligten sein Recht. Wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Grundstücke wieder bekommen.

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