Er ist gescheitert

Asunción: Staatspräsident Mario Abdo Benitez entließ heute den Vorsitzenden des staatlichen Energiekonzerns ANDE. Pedro Ferreira ist gescheitert.

Der neue Mann an der Spitze der ANDE ist nun Alcides Quiñónez Jiménez. Der Staatspräsident gab die Ernennung über seinen Twitter-Account bekannt.

„Wir danken Pedro Ferreira (Beitragsbild) für seine Arbeit und sein Engagement bei der ANDE und heißen Alcides Jimenez als neuen Präsidenten der Institution willkommen, dem wir alles Gute wünschen! All unsere Unterstützung gilt seiner neuen Position“, sagte der Präsident.

Jiménez wird die Institution in einer Phase mit einem komplizierten Panorama übernehmen müssen, um die zukünftigen Verhandlungen durch den Vertrag von Itaipú zu ebnen. Der neue Leiter des ANDE hatte zuvor die paraguayisch-argentinische Kommission des Paraná-Flusses (COMIP) unter dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten inne.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “Er ist gescheitert

  1. Wie immer wird nicht der genaue Grund für diese Entlassung genannt…der Mann wird sicher noch in Zukunft woanders gebraucht, jetzt gibts erstmal Urlaub.
    Der Nachfolger ist aber kein unbeschriebenes Blatt: War Yacyreta-Direktor unter der Regierung Rodriguez (!), Bauminister, Finanzminister und wahrscheinlich Direktor in mehreren anderen öffentlichen Stellen.
    Schwer vorstellbar, dass der nicht in Skandale verwickelt war

  2. Der arme Kerl und die Tausend Amigos, die sicher auch Ihren Platz räumen müssen, weil der neue ja seine eigene Familie und Amigos einsetzen muss. Es wird sich nichts ändern bei diesem Saustall. Es bleiben und werden nur unfähige Amateure sein, die viel Geld kassieren aber nicht arbeiten wollen, da die Ausbildung fehlt.

    1. …Tausende Amigos…..Saustall….unfähige Amateure….nicht Arbeiten…keine Ausbildung! Es ist natürlich Sicher, dass Sie all diese Leute Kennen, oder? Oder sind das alles Unterstellungen?

      1. Lumllu, ich zahle 1.7 Mio pro Monat, wovon Du nur träumst mit Deinem Schwarz Anschluss, an die Ande. Glaube mir, ich weiß wovon ich rede, wenn ich über die Ande rede. Der einzige, der die Ande anruft bei Problemen bin ich. Selbst bei vielen Problemen habe ich bei der Ande persönlich, mehrmals vorgesprochen. Es tut sich nichts, bis ich endlich mal den Chef zu sehen wünschte, seit dem geht es einigermaßen wenn ich anrufe, passiert in den nächsten 3-4 Stunden etwas, wenn es nicht regnet. Soviel zu Deinem “ unkontrollierten Auswurf Äh Einwurf“

  3. Wie Eggi bereits mehrmals geschrieben hat lebt er nicht von Harz IV, sondern von seinem Unternehmen hier in Paragauy. Er kennt diese Leute sehr wohl, wenn auch höchstwahrscheinlich nicht alle.
    Nicht, dass nicht auch ich schon mit Leuten von der ANDE zu tun gehabt hätte, die mir auch unaufgefordert ihr Können durch einen Ausweis ihres dreimonatigen Kurses zum Elektroingenieur bei der ANDE gezeigt haben und ich auch nicht alle diese fähigen Dipl. Elektrodings kenne, aber aus Erfahrungen aus anderen Berufssparten hiesig Alleskönner schließe ich, dass man einfach keinen Vergleich zwischen einem deutschen Feuerchenmacher und einem hiesigen Feuerchenmacher ziehen darf. Da liegen Welten dazwischen!
    Das ist dann schon etwas ärgerlich, wenn man hierzulande seine Brötchen verdienen, seine Infrastruktur erhalten muss und dann kommt so ein deutscher dipl. Feuerchenmacher zwei Tage zu spät, weil es schönes Wetter ist und wartet, bis es anfängt zu regnet bis er kommt, bastelt die Streichhölzer mit Isolierband zusammen und mit etwas Glück brennt es dann nach zwei Tagen, die Glühlampe meine ich.
    Im Weiteren besteht bei diesen deutschen Feuerchenmacher auch kein Leistungsdruck, auch mit ner 4 in Mathe können sie es immer noch zum Arzt, Notar, Anwalt schaffen, wenn der Knopf mal aufgeht und sie sich etwas anstrengen. Was aber nicht heißen will, dass sie dann arbeiten möchten, der Verdienst von 20.000 GS täglich reicht schon fürs nötigste, mañana ist auch noch ein Tag.
    Ein Kränzchen winden darf man diesem Präsidenten Abdo Benitez trotzdem, den während meiner Jahren im Paraguay ist es noch nie vorgekommen, dass ein Unfähiger – außer Expräsident Lugo – frühzeitig gehen durfte. Das Ziel: „alle Vorgänger waren Nilpen, jetzt isch da, morgen alles besser“ hat er wohl nicht erreicht.
    Wobei ich mir nicht mal sicher bin, ob er so unfähig war, denn es kann auch gut sein, dass er im Saftladen was bewirken wollte und das sieht man nicht gerne.
    Wenn die Gründe für seinen Abgang nicht bekannt gegeben werden kann man auch nur darüber spekulieren, wobei die Angabe von Gründen immer so verallgemeinernd bekannt gegeben werden, dass man damit auch nicht anfangen kann.
    Übrigens hat Eggi meiner Meinung nach völlig recht, denn wer diese Land ein wenig kennt, der weiß, dass nun noch weitere Amigos gehen dürfen werden und neue Amigos kommen dürfen werden.
    Spekulationen hin oder her, ich finde das sehr gut, wenn man hierzulande langsam damit anfängt durchsickern zu lassen, dass man auch zum Gehen gebeten werden kann, wenn die Leistung nischt stimmt.

    1. Ich sage beides, als er vor Monaten im Tele auftrat, sagte er, “ er wird die Ande nach vorn führen und umfangreiche Investitionen in den nächsten 2 Monaten tätigen“, 1 Monat später, fordert er die Bevölkerung auf, auf Klimaanlagen zu verzichten, weil sonst ein Blackout entstehen werde. daran ist er gescheitert, Nur schön reden, konnte bisher jeder, gehandelt hat keiner. Bei dem Fadenscheinigen Vertrag, sprang wohl nicht genug für ihn her raus, er hat zu hoch gepokert und wurde ab serviert.

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