Ernährungszustand ist entscheidend, um Viren zu begegnen

Asunción: Angesichts der gegenwärtigen Pandemie und der Zunahme infizierter Menschen in Paraguay ist es wichtig, das Bewusstsein zu schärfen und vorbeugend zu handeln. Experten mahnen an, dass der Ernährungszustand entscheidend sei, um Viren zu begegnen.

In diesem Sinne bekräftigt Catherine Turnes, technische Koordinatorin der Direktion für die Überwachung nicht übertragbarer Krankheiten des Gesundheitsministeriums, dass eine der besten Möglichkeiten zur Pflege der Gesundheit und zur Stärkung des Immunsystems in Zeiten von COVID-19 gesunde Essgewohnheiten seien.

„Damit unser Immunsystem richtig funktioniert, ist ein angemessener Ernährungszustand erforderlich. Dies beruht auf gesunden Gewohnheiten, die eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit einem höheren Verbrauch an Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide und möglicherweise Vollkornprodukten umfassen“, erklärt die Ernährungsberaterin.

Sie sagte weiter, dass Lebensmittel, die die Körperzellen schützen, hauptsächlich in bunten Früchten und Gemüsen vorkommen. „Je mehr Farben wir in den Obst- und Gemüsesorten haben, die wir konsumieren, desto besser für unsere Gesundheit“, erklärt sie und empfiehlt zusätzlich den Verzehr eines Großteils dieser Lebensmittel in roher Form, damit die Aufnahme von Antioxidantien größer ist. Ein Punkt, den man berücksichtigen sollte, ist, dass Menschen mit dem höchsten Risiko, Komplikationen zu entwickeln oder an COVID-19 schwer zu erkranken und sogar zu sterben, über 60 Jahre alt sind und an chronischen Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit, Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Deshalb sei es wichtig, auf das zu achten, was wir essen, erklärte Turnes abschließend.

Wochenblatt / La Nación

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8 Kommentare zu “Ernährungszustand ist entscheidend, um Viren zu begegnen

  1. Suche Single von Fonsi Iglesias

    Früchte und Gemüse werden falsch gelagert (Tiefkühler) und falsch Angepriesen (Sonneneinstrahlung), sozusagen Äpfel aus der Tiefkühltruhe. Kartoffeln an der Sonne. Früchte und Gemüse werden auf Märkten der Hitze und den Fliegen ausgesetzt. Kiwis, Aprikosen, Pflaumen, Trauben kosten das ganze Jahr über ab 20.000 GS bis 37.000 GS. das Kilo. Je nach Jahreszeit. Kartoffeln sind entweder grün (Frühkartoffeln), kosten aber weniger als die nicht gewaschenen, von der Erntemaschine angeschnittenen Kartoffeln, trotzdem bezahlt man für den Dreck, der an den Kartoffeln klebt. Das meiste Gemüse wie Karotten, Zwiebeln, Kohl wurden von der Fäulnis beschnitten. Und ich schreibe nicht nur von 3. Weltläden, sondern von Stock und S6, das was hier schon an europäischen Lebensmittelhandel heran kommt.
    Das mag sein, dass es irgend welche Eingeborenenfrüchte gibt, mit 3cm Kern und 2mm Fruchtfleisch. Das esse ich nicht, da ich kein Bauer bin. https://stock.com.py/

  2. Suche Single von Fonsi Iglesias

    @Wolf, mach Gscheitschwätzer sollten den Mund aufmachen, wenn sie wirklich etwas zu sagen haben; und nicht in einem Forum schreiben. So hört man ihr frustriertes Jammern wenigstens nicht. Na, klar, in einem Internetforum sollte man wenigstens ein Leseverständnisdefizit aufweisen, welches unter dem Durchschnitt der hiesig teilnehmenden Schüler der Pizza-Studien in Gefilden von Senegal, Kambocha und Nepal liegt. Da nutzt gut hören einfach nichts.
    Natürlich gibt es hier Mandiok, Gras zum Trinken und verschiedene sonstig Wurzeln und Gräser an jeder Ecke für zwei US$ zu 50g zu kaufen. Und bestimmt ist das auch gesund. Das hat ja niemand bestritten.

  3. Vielleicht sollten die Dummschwaetzer der vorangegangenen Kommentare doch lieber erst den Mund aufmachen, wenn sie wirklich etwas zu sagen haben; denn frisches Obst und Gemüse gibt es in unserem Land in Huelle und Fuelle und auch zu vernünftigen Preisen, man muss nur zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort einkaufen

  4. Suche Single von Fonsi Iglesias

    Das Problem einer gesunden Ernährung ist wieder einmal das liebe Geld. Zwar wachsen hier viele Früchte wie Bananen, Mangos und andere, aber wenn sie zu Boden gefallen sind, sind sie meistens schon von Vögel abgefressen oder überreif. Und man will sich ja auch nicht drei Monate lang nur von Mangos ernähren, zumal man bei den inländischen nach dem Verzehr die Zahnseide benutzen kann. Etwas Abhilfe schafft, diese mit einem Messer zu essen (also damit meine ich nicht, dass man ein Messer mitessen soll sondern die Happen abschneidet).
    Ok, viele Menschen verdienen (offiziell) 2 Millionen Guaranies pro Monat. Wahrscheinlich arbeitet der Ehepartner nicht, oder die Kinder werden von ihren größeren Geschwistern oder Oma gehütet, nachdem sie ihrem Müll angefackelt hat.
    Ich kann nur schreiben, dass wir pro Person auf 800.000 bis 1 Million Gs. allein fürs Essen pro Monat kommen – ja, wir achten auf eine gesunde Ernährung. Sonst fehlt irgend etwas ohne Frucht und Gemüse. Bei den Paragauyern – wie mir von ihnen gesagt wird, kommt man auch auf eine Million GS mtl., aber für 3 bis x Personen (also nicht pro Person). Nun gibt es auch noch Menschen hierzulande, die weitaus weniger als 2 Millionen Guaranies mtl. zur Verfügung haben (Streichhölzer, Bier, SAT-Abo, Strom für Airconditioner, Benzin für Schrottauto, Saldo für x Handies uvm. kosten auch).
    Die Früchte im Supermarkt sind nicht nur teuer, sondern dazu einfach nur Hundefutter bzw. Hunde fressen das ja nicht, also Schweinefutter. Ich meine, ein Kilo Orangen ist zwar für unter einen Euro zu haben. Aber ein drittel Watte (grün) kann man abschneiden. Dazu steht man eine Viertelstunde da um fünf essbare Orange zwischen halbgrünen und halbverfaulten heraus zu fischen. Ja, Kiwi kommen von weit her, deshalb kosten sie auch hierzulande drei bis vier Euro das Kg. Grüne Kartoffeln sind einfach nur giftig, wenn man das Grün nicht abschneidet.
    Fazit: Ja, es gibt günstig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Qualität (ne nicht meine Kommentare, sonder Obst und Gemüse) kosten halt auch im Billiglohnland Paragay. Wenn nicht mehr als in Europa. Eine dreimitgliedrige Familie kommt auf 120 Euro für Lebensmittel pro Monat. Und die Paragauyer wissen wie man aus diesem wenig Geld (3 Personen!) dennoch etwas leckeres herzaubert. Nur, gesund ist es halt nicht unbedingt, da vieles in Öl frittiert (3 bis 4 Mal pro Woche) und sonntags aufm Grill tot gegrillt. Cocaine-Zuckerbrühe, Tortillas, Milanesa, Marinera, Empanadas, Beju, Puchero, Hämbis etc. gehört mehr zu Land und Sitten als Äpfel und Orangen. Aber dies auch aus der Not sich einfach die gesunden Dinge sich nicht leisten zu können.

  5. Vielleicht könnte uns diese Dummschwätzerin mitteilen, wo wir all diese gesunden Lebensmittel bekommen können.
    Eventuell sogar zu erschwinglichen Preisen?
    Manchmal wäre es schon besser, gewisse Leute würden einfach mal den Mund halten!

  6. Das klingt wie ein Hohn! Natürlich stärken buntes Obst und Gemüse das Immunsystem. Doch für die Masse der Paraguayer sind das völlig „wertlose Empfehlungen“. Warum? 1.) Ist es in dieser Kultur eher unüblich Obst und Gemüse in notwendigem Maße zu sich zu nehmen, geschweige denn Vollkornprodukte, die eher verpöhnt sind. 2.) Wer soll sich in Zeiten von extrem steigender Arbeitslosigkeit noch den „Luxus“ von Obst und Gemüse leisten können?

    1. so ist es – und in Zeiten der extrem steigenden Preise, wo jeder Händler zusieht, dass er jetzt das Geschäft seines Lebens macht.
      Solche Artikel sind aber eh sinnlos – denn für einen Paraguayer gibt es nur wenige „gesunde Lebensmittel“ – das ist ein Asado, Terere, Polar und natürlich viel viel gute Gaseosa.

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