Erneute Suche nach Juliette angelaufen

Emboscada: In den Morgenstunden des heutigen Samstages begann eine weitere Suche auf dem Grundstück von Reiner Oberüber, wo Juliette vor 18 Tagen spurlos verschwand.

Zig Hypothesen, was der Kleinen passiert sein könnte werden vor Ort analysiert, während das Grundstück wieder mit Spürhunden abgesucht wird. Der Aufwand der betrieben wird, das Mädchen zu finden, hat unter anderem damit zu tun, dass Juliette Le Droumaget Zapata auch französische Staatsbürgerin ist und der Stiefvater ein Deutscher. Bei solchen Ermittlungen wird der Polizei und der Staatsanwaltschaft genau auf die Finger geschaut und maximaler Einsatz gefordert.

Dennoch ist das Ergebnis ernüchternd. Obwohl der Stiefvater als verdächtig gilt, kommt auch ein Unfall infrage, wobei ein Dritter eventuell die Leiche hat verschwinden lassen. Bei der heutigen Suche sind auch Soldaten mit vor Ort. Stiefvater und die Mutter sprechen schon seit einer guten Woche nicht mehr mit den Vertretern der Staatsanwaltschaft, Grund weswegen man sie weiterhin verdächtigt.

Die Handys wurden ihnen zur Analyse abgenommen, die Autos ebenso, weil darin vermeintliche Spuren sichergestellt worden sind, die ausgewertet werden sollten. Auch bei Bekannten des Stiefvaters kreuzte die Polizei auf und untersuchte mögliche andere Orte, wo Juliette abgeblieben sein könnte. Aber auch Nachbarn suchen seit Tagen in der Umgebung nach dem Mädchen.

Wochenblatt / Telefuturo

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5 Kommentare zu “Erneute Suche nach Juliette angelaufen

  1. Nun sind ja inzwischen viele Fakten zur gegenwärtigen Suche kolportiert worden.
    Die Umgebung des Hauses hat man wohl ausreichend gründlich durchsucht. Wenn das Kind wirklich nicht in der Lage war mehr als 50m am Stück zu gehen, so heißt das doch das es mit einem Fahrzeug (des Stiefvaters?) auf ein entferntes Stück Land verbracht wurde. Es handelt sich um ein begrenztes Gebiet und die Reifenspuren müssten zumindest teilweise verfolgt werden können. Was die Suchhunde betrifft, so gibt es speziell trainierte Tiere die nicht einer Bodenspur folgen sondern dem Geruch der Leiche der sich vom Ablageort aus verbreitet. Ich befürchte dass die Ermittler die Suche in einigen Tagen auch ohne einen Erfolg einstellen werden.

  2. Ich denke der Deutsche Stiefvater bezahlt, dass das nie ans Tageslicht kommt, wenn man bedenkt, dass das die Antworten vom TV sender raus geschnitten wurden. Gleich wie beim Waffen Spezialist in Caacupe, der sein Freund ist.
    Ich hoffe, dass die Nachbarn den druck auf die Polizei erhöhen, damit das Mädchen gefunden wird, und der Schuldige verurteilt werden kann.

  3. Ich dachte auch schon mal an einen Unfall, vielleicht mit dem Auto. Aber da waere es besser gewesen, die Sache gleich offenzulegen. Wenn man das dann spaeter nachschiebt, dann wird es unglaubwuerdig.
    Aber auch in diesem tragischen Fall gilt die Unschuldsvermutung und keiner muss sich aeussern oder gar selbst belasten. Weil ja bald in jedem Artikel die nicht mehr vorhandene Kooperation Erwaehnung findet.

  4. Die Autos und die Celulares werden wahrscheinlich genauso spurlos verschwinden wie das Kind. Ebenso weitere Gegenstände, die „zur Untersuchung im Labor“ mitgenommen werden.

    Nach 18 Tagen, in denen unzählige Personen überall sinn- und planlos herumgetrampelt sind, findet auch der beste Spürhund der Welt keine Spur des verschwundenen Mädchens mehr.

  5. Das Foto, das nennt sich intelligenter Suchtrupp, ja. Koordinierte Planung, um eine möglichst große Fläche abzudecken der verschiedenen Suchtrupps: Jeder Trupp wackelt mal im Haufen durch die Gegend. Flächen, die doppelt besucht wurden zählen dann doppelt. Sogar zwei Spürhunde, die eine weggeworfene Windel von einer leeren Bierbücks unterscheiden können ist mit dabei. Hoffentlich wird er fündig nach dem Geruch der Kleinen. Läuft ja schon im Zickzack der Hund, da frage ich mich ob die Bierbücks wirklich leer war oder einfach herumgereicht wurde. Jedenfalls hoffe ich für alle auf dem Foto dass keiner so einen kleinen Viru bei sich trägt.

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