Erntemaschine fängt auf Feld Feuer

Kolonie Independencia: Ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend US-Dollar ist am Montagnachmittag beim Brand einer Erntemaschine für Zuckerrohr entstanden. Die Freiwillige Feuerwehr aus Carlos Pfannl bekämpfte die Flammen. Die Maschine konnte jedoch nicht mehr gerettet werden.

Der Fahrer der Maschine war bei Erntearbeiten in der Kolonie Independencia beschäftigt, als er auf einmal eine Rauchentwicklung unterhalb seines Führerhauses bemerkte. Geistesgegenwärtig lenkte er die Maschine auf einen benachbarten Acker, sodass die Flammen keinen weiteren Schaden anrichten konnten, denn sonst hätte unter Umständen das ganze Zuckerrohrfeld Feuer gefangen.

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr aus Carlos Pfannl und weiteren Freiwilligen konnte die Erntemaschine, die einem Kolonisten aus der Region gehört, nicht mehr gelöscht werden. Sie brannte vollständig aus.

Wochenblatt / Freiwillige Feuerwehr Carlos Pfannl

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Europakongress

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8 Kommentare zu “Erntemaschine fängt auf Feld Feuer

  1. Ich tippe auf Sabotage. Und ehrlich gesagt, Recht so! Es ist nicht in Ordnung, wenn man in einem so unterentwickelten Land mit hoher Arbeitslosigkeit und gleichzeitig äußerst niedrigen Löhnen, Arbeitskräfte durch moderne Maschinen ersetzt. Rationalisierung mag zwar für den Unternehmer unter Gesichtspunkten der Gewinnmaximierung logisch und gut sein, nicht aber in Hinsicht auf soziale Verantwortung gegenüber der überwiegend Not leidenden Bevölkerung. Paraguay ist kein Land, in welchem es an Menschen mangelt und man daher gezwungen wäre Arbeitskräfte durch Maschinen zu ersetzen!

    1. ZItat: “Ich tippe auf Sabotage. Und ehrlich gesagt, Recht so!”
      So sieh es aus, das Rechts- und Gerechtigkeitsverständnis eines guten Christen.
      Auf einem gut geführten industriellen Landgut werden pro Hektar um ein vielfaches mehr Kalorien hergestellt, als auf den Feldern eines Kleinbauern mit steinzeitlichen Mitteln.
      Die heutige Weltbevölkerung wäre mit deiner Kleinbauernromantik nicht zu ernähren.
      Wenn Familien gerade genug Essen herstellen für ihren Selbstbedarf, dafür aber aufgrund von steinzeitlichen Methoden ihre komplette Arbeitszeit verplempern, dann bedeutet das Armut.
      Es ist also deutlich besser die Landwirtschaf zu industrialisieren und Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor zu schaffen.

      1. Man kann das so oder so sehen. Es kommt auf die “gesunde Mischung” an, unter Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. Zuerst sollten die Menschen kommen, danach der Gewinn. Man kann riesige Zuckerrohrfelder mit der entsprechenden Anzahl von Menschen ernten, ohne daß dabei Nachteile für den unternehmerischen Gewinn (unter dem Strich gerechnet) entstehen. Natürlich nicht im gleichen Tempo wie eine große Erntemaschinen – aber darauf kommt es gerade in Paraguay sicherlich nicht an. Und weil Sie mir einen völlig unangebrachten Seitenhieb meiner christlichen Grundhaltung wegen erteilen – gerade aus christlicher Verantwortung heraus darf die Gewinnmaximierung niemals Priorität haben. Und einiger Faulenzer wegen unter den Arbeitern, dürfen ebenfalls kein Argument für die Wegrationalisierung von Arbeitskräften sein, jedenfalls nicht ein einem Dritte Welt Land wie Paraguay.

        1. Du kannst mir gerne den entgangenen Gewinn ersetzen. Dann bin ich auch bereit meinen Mähdrescher in der Halle verrosten zu lassen und auf Handarbeit umzustellen.
          Wie wärs?
          Der Seitenhieb gegen deine christliche Grundhaltung, die so christlich gar nicht ist, wenn du Sabotage für gut erachtest, war mehr als angebracht.

  2. Huldreich Ritter von Geilfus

    Die Maschine ging von selbst waehrend der Ernte in Flammen auf.
    Das tun sie oft.
    Im Chaco kommt es schon vor dass beliebig wann Maschinen Feuer fangen und dann abfackeln. Bei Baumwolle z.B. keine Unbekannte da der Zunder halt sofort brennt.
    Reibung verursacht das z.B. bei akkumulierten trockenen Zuckerrohrblaettern die sich in den Maschinen ansammeln und dann irgendwann Feuer fangen.
    Sabotage war nicht die Ursache sondern halt ein ungluecklicher Brand. Das passierte ja beim arbeiten also beim ernten.
    Man sieht wie wenig Ahnung die DACHler haben und Nick scheint auch nicht viel von der Sache zu verstehen apropo “Maehmaschinen” die wohl nur in seinen Traeumen existieren.
    Das war ein Unglueck.

  3. Huldreich Ritter von Geilfus

    @Eulenspiegel
    Kein Paraguayer wird ein Zuckerrohrfeld heute ernten. Wenn er selbststaendig ist dann macht er das per Hand mit seiner Schar von Kindern. Soschnell er bei anderen angestellt ist verweigert er die manuelle Arbeit und meint eine Maschine haben zu muessen. Ganz zu schweigen wenn er fuer einen Weissen, “Alemamm” oder Gringo arbeitet: dann ist er schnell ueberanstrengt und meint nur maschinell was zu tun. Arbeitet ein Paraguayer fuer einen anderen Paraguayer so gehts schon aber in der Zone Carlos Pfannl sind Weisse Eigentuemer fuer die der paraguayer sich zu schade ist da sogar nur um Arbeit anzufragen.
    der latente Rassismus aufgrund Paraguay funktioniert scheint dir als Gutmenschen wieder entfallen zu sein.
    Fuer Nick wird kein Lateinparaguayer manuell den Zuckerrohr ernten aber die Kleinbauern machen alles mit Machete und Sichel manuell wenn sie selber der Eigentuemer sind. So ein Gefaelle gibt es im Arbeitsmarkt. Bei Mennoniten haben es Paraguayer oft darauf abgesehen anzuheuern um dann die Arbeit zu verweigern um dann geplant zum Arbeitsgericht zu gehen um den Arbeitgeber wegen Vertragsbruch zu verklagen. Die kommunistischen Richter der ANR oder PLRA geben dem Arbeitnehmer immer Recht wenn der Arbeitgeber nicht Geld rueberwachsen laesst. So dass so mancher schon nur auf Indianer als Arbeitnehmer umgesattelt ist. Die Indigenen sind aber mittlerweile auch von allen guten Geistern verlassen und eignen sich zusehends die Lateinische Art und Weise an und so funktioniert bald garnichts mehr. Daher die Maschinen.
    Etwa 50% der Milchbetriebe im Chaco machen dicht nur wegen den schwierigen Verhaeltnis mit den Arbeitnehmern. Die verweigern einfach aus heiterem Himmel die Taetigkeit und so gibt manch ein Arbeitgeber einfach auf und macht auf Viehzuechter. Bei der Viehzucht braucht man praktisch keine Arbeiter zumindest sind die nicht kurzfristig betriebswichtig.
    Wie Nick schon sagte, seine Pooldamen wuerden gerne 24/7/365 in der Prostitution unterwegs sein anstatt die Schippe in die Hand zu nehmen.
    Und das multiplizier dann mal 7 Millionen Paraguayer = so weisst du warum sie alle in die Politik wollen. Daher gruenden auch immer mehr Mennoniten Munizipalitaeten im Chaco. So drueckt man sich von der Arbeit, die heute praktisch nicht mal mehr die Grundbeduerfnisse deckt und laesst sich vom Staat und Steuerzahler aushalten mit dickem Gehalt.
    Ein Paraguayer taugt fuer kurzfristige Gelegenheitsjobs die sehr hoch bezahlt werden = Drogenmuli & Co., Horizontalgewerbe, hauptberuflicher Dieb, Beamter, etc.
    Die Spanier in der Kolonialzeit wussten am besten wie man mit den Eingeborenen umging.
    Ausnahmen gibt es immer, werden aber mit der neuen Generation Lateiner sehr selten. Ich hab einen alten Saeufer angestellt auf den mehr Verlass ist als auf einen jungen Jugendlichen als Arbeiter der stocknuechtern ist.
    Der Truckerstreik sagt dir alles.

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