Erpressung durch die Polizei: “Sie haben eine Stunde, um 10.000 US-Dollar zu besorgen”

Ciudad del Este: Eines der Opfer eines Falles von polizeilicher Erpressung erzählte, wie die Beamten zu ihrem Haus kamen, um ihren Partner festzunehmen und mitzunehmen, während sie eine Geldsumme für seine Freilassung forderten. Das Opfer sagte, man habe ihr geraten, auf sich aufzupassen, und sie habe vor drei Monaten vorsichtshalber ihr Haus nicht mehr verlassen.

“Du hast eine Stunde Zeit, um 10.000 US-Dollar zu besorgen, haben sie mir gesagt”, sagte Sol, die Lebensgefährtin von Alex Junior Mereles Ortigoza, der seit drei Monaten wegen Drogenbesitzes inhaftiert ist, nachdem Ermittlungsbeamte ihn in dem Fall belastet und mehrere Tüten mit Marihuana vorgelegt hatten. Zwei der Agenten sind in einen Entführungsfall in Luque verwickelt. Der Vorfall in Ciudad del Este ereignete sich am 16. Mai, dem Tag, an dem Mereles verhaftet wurde und seine Partnerin den Fall bei der Staatsanwaltschaft als Entführung meldete.

Die junge Frau sagte, dass sie an diesem Tag bei ihrem Haus angekommen waren und ihr Partner zu Bett gehen wollte, als die unbekannten Männer in Zivilkleidung kamen und sie aufforderten, die Tür zu öffnen.

“Ich fragte sie, wer sie seien, und sie sagten mir, sie seien von der Kriminalpolizei, und ich fragte ihn, ob er einen Befehl haben, um einzutreten, und er sagte mir: ‘Mach auf'”, sagte sie. Die Polizisten schlugen ein Glas in der Tür ein, um sie zu öffnen, während sie zu ihrem Partner ging, um es ihm zu sagen, so ihre Version.

Sie sagte weiter, dass sie ihren Partner auf den Boden warfen und fragten, wo die Drogen gelagert seien, während sie aufgefordert wurde, sich auszuziehen, um zu sehen, ob sie keine Drogen in ihrem Körper habe.

Sol sagte, sie hätten Mereles’ Ausweisnummer überprüft und festgestellt, dass er wegen Drogenbesitzes vorbestraft sei. Beide seien drogenabhängig, sagte sie. Einer der Polizisten sagte ihr in Guaraní, dass sie ihm sowieso Geld abnehmen würden, weil er bereits vorbestraft sei. Schließlich bestätigte die Frau: “Seitdem das passiert ist, gehe ich nicht mehr aus, weil man mir gesagt hat, dass ich wegen allem, was passiert, auf mich aufpassen muss”.

Neuer Fall von Erpressung verwickelt Polizeibeamte in Asunción

Ein junger Mann zeigte an, dass er am 17. August von zwei Beamten der Nationalpolizei, die im 11. Polizeirevier in Asunción arbeiten, zu Erpressungszwecken bedroht wurde.

Die angeblichen “Polibandis” sollen das Opfer abgefangen und ihm gesagt haben, dass angeblich ein Haftbefehl gegen ihn vorliege. Die Polizeibeamten verlangten angeblich die Zahlung von 3 Millionen Guaranies, um ihn freizubekommen.

Der Anzeige des Opfers zufolge haben die Polizeibeamten, bei denen es sich um den Unteroffizier Luis Alberto Olmedo und den Hilfsoffizier Sergio Antonio Pastore handelt, ihn in einem Streifenwagen im Viertel Santa María in Asunción aufgegriffen und ihn nach mehreren Fahrten durch die Gegend in der Gegend der Avenida Mariscal López und San Martín freigelassen.

Wochenblatt / Última Hora

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5 Kommentare zu “Erpressung durch die Polizei: “Sie haben eine Stunde, um 10.000 US-Dollar zu besorgen”

  1. Ist ja schon bald wieder Weihnachten und von 23. Dezember bis 3. Jänner afull durch-zu-shwuddeli-Iglesias-120dB-abshwuddeli-huien kostet auch hierzulande. Da müssens frühzeitig dafür sorgen, dass Plata nei kommt.

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  2. Wer trägt denn nun in Paraguay die Verantwortung dafür, daß solche Verbrecher bei der Polizei eingestellt und ihr Unwesen scheinbar unentdeckt treiben können? Gibt es da keine Charaktertests vor der Einstellung und während der Anstellung lfd. charakterliche Eignungsüberprüfungen? Einfach unbegreiflich was hier möglich ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    1. Der Fisch stinkt immer vom Kopfe her.
      Wenn die “Bosse” da oben sich die Taschen voll machen, dann darf es doch der kleine Beamte sicherlich auch?
      Und wenn alles an schnellem Geschäft nichts hilft, dann muss man halt wieder nachts durch die Straßen ziehen. Kollateralschäden wohlwollend inkludiert.

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      1. Die sind hier intelligent, habe ich mal irgendwo gelesen. Wie überall auf der Welt lassen die “Bosse” die kleinen Beatmeten:*@#Inne schuften. Wo auf der Welt schon nicht. Nur müssen die kleinen Beatmeten:*@#Innen hierzulande einen Teil an die “Bosse” abgeben, um die Quote zu erfüllen. Abe stimmt vollkommen und stimmt auch für hierzulande: Der Fisch stinkt immer vom Kopfe her. Was zu beweisen war 🙂

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        1. … denn ohne den “Schutz” von oben, würde eine Korruption dieses Ausmaßes gar nicht möglich sein. Und dieser “Schutz” von oben ist auch hierzulande nicht grati.

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