Erst Geisel, jetzt verhaftet

Tacuatí: Am 26. Juli wurde, so Medienberichte, Juan Carlos Olmedo von Mitgliedern der ACA-EP entführt und 150.000 US-Dollar Lösegeld gefordert. Gestern nahm die Polizei Olmedo fest, da dieser zusammen mit Bekannten die Entführung nur simulierte, um an Geld zu kommen.

Olmedo sowie seine vier Komplizen wurden wegen der Simulation einer Straftat angeklagt und inhaftiert. Sein Bruder, der Eigentümer der Estancia, sollte die hohe Summe an Lösegeld zahlen, die man dann brüderlich teilen wollte. Jetzt teilen alle fünf Männer eine Zelle. Zwei Tage nach der angeblichen Entführung wurde Olmedo unverletzt in Horqueta wieder freigelassen. Warum man ihm kein Haar krümmte, ist nun klar.

Glücklicherweise zahlte der Bruder des angeblichen Opfers nichts, wodurch wenigstens auf der Ebene kein Schaden entstand und nun die Fronten zwischen den Geschwistern geklärt sind. Wie groß muss die Not sein, um so einen Plan auszuhecken und umzusetzen?

Wochenblatt / Staatsanwaltschaft

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