San Pedro: Der Bericht über die prekäre Lage zweier Brüder deutschstämmiger Herkunft aus Nueva Germania löst weiterhin Wogen der Solidarität aus. Nun haben die beiden das Angebot erhalten, in ein Seniorenheim in der Gegend von Pastoreo (Dr. Juan Manuel Frutos) im Departement Caaguazú umzuziehen.
In dieser Woche machte der Journalist Bernardino Castillo den Fall von Federico Schweiger (81) und Máximo José Schweiger (87) öffentlich, die keinen Zugang zu Lebensmitteln und Medikamenten hatten. Ihre Geschichte fand große Resonanz und erreichte schließlich Mennoniten-Kolonisten der Kolonie Sommerfeld, die ihnen eine Unterkunft in Caaguazú anboten.
Hilferuf aus Nueva Germania: Zwei betagte Brüder deutscher Abstammung in Not
„Federico und Máximo erklärten, dass sie dieses Angebot in Ruhe prüfen werden, da es bedeuten würde, ihr aktuelles Zuhause in Costa Norte im Distrikt Nueva Germania, Departement San Pedro, zu verlassen, um einen neuen Lebensabschnitt in Caaguazú zu beginnen“, berichtete Castillo, der vermittelte, damit das Angebot die Gebrüder Schweiger erreicht.
Dank der Veröffentlichung konnten die deutschen Senioren zudem Kontakt zu ihrer Schwester aufnehmen, die versprach, sie in Kürze zu besuchen – nach fast 30 Jahren ohne Kontakt.
„Die Brüder dankten zutiefst für jede Geste der Solidarität und allen Menschen, die sie von verschiedenen Orten aus weiterhin begleiten und mithelfen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern“, betonte der Journalist. Er wies erneut auf die Telefonnummer 0987 418600 hin, um die Solidaritätswelle für diesen Zweck fortzusetzen.
Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv















