Es muss ein Gleichgewicht zwischen der Gesundheit aller und der Wirtschaft angestrebt werden

Asunción: Die Ausgangssperre durch das Coronavirus konfrontiert uns mit einer beispiellosen Wirtschafts- und Gesundheitskrise. Derzeit besteht eine gewisse Einstimmigkeit – auch beispiellos – hinsichtlich der wirksamen Bekämpfung der Epidemie durch das Gesundheitsministerium.

Die am 10. März eingeleiteten restriktiven Maßnahmen erstrecken sich vorerst bis zum nächsten 19. April und ihre Wirksamkeit wird unterstrichen, da sie den Zusammenbruch von Diensten verhindert haben. Der Schlag der paraguayischen Wirtschaft ist jedoch der Grund, warum eine schrittweise Rückkehr zu wirtschaftlichen Aktivitäten in Betracht gezogen werden sollte. Angesichts eines unsicheren Szenarios muss ein Gleichgewicht angestrebt werden, das eine Pause von der wirtschaftlichen Situation ermöglicht, ohne jedoch die Gesundheit und das Leben der Paraguayer zu gefährden.

Nach dem neuesten Update des Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherheit wurden bis Dienstag insgesamt 500 Anträge auf Aussetzung der Arbeit bearbeitet, von denen rund 15.000 Beschäftigte betroffen wären. Diese Zahlen stellen jedoch nur die Spitze eines Eisbergs dar, dessen Abmessungen wir noch nicht beurteilen können.

Wir wissen jetzt, welche Auswirkungen die Coronavirus-Pandemie in anderen Ländern hat und deshalb müssen wir die Maßnahmen, die zur Bewältigung dieser Krise in Paraguay ergriffen wurden, genau anerkennen. Gesundheitszahlen zeigen, dass sich die Quarantäne ausgezahlt hat. Wir müssen auch die angekündigten wirtschaftlichen Maßnahmen berücksichtigen. Angesichts der Realität des Zusammenbruchs der Wirtschaft mit dieser Quarantäne ist dies der komplexeste Aspekt dieser Krise.

Tausende von Arbeitnehmern haben keine Möglichkeit mehr, Einkommen zu generieren und die gewährten Subventionen stellen einen winzigen Ausgleich dar, mit dem die Bedürfnisse der bedürftigsten Bevölkerung für kurze Zeit behoben werden können.

Die große Frage, die sich Ökonomen derzeit stellen, lautet: Wie lange wird die Wirtschaft Bestand haben und das Szenario durchhalten? Denn es stellt sich heraus, dass die paraguayische Wirtschaft wie die vom Coronavirus gefährdeten Menschen bereits Defizite in der Vergangenheit hatte. Diese Krise fügt einer früheren Situation nur eine zusätzliche Dosis Probleme hinzu.

Wir müssen uns bewusst sein, dass sich auch die Bedürfnisse in anderen Bereichen häufen. Die Einstellung der Aktivitäten betrifft Tausende von Kleinst- und Kleinunternehmen sowie deren Mitarbeiter. Deshalb müssen wir uns für ein durchsetzungsfähigeres Wirtschaftsmanagement einsetzen, das in der Lage ist, einen Konsens zu finden, ein faires und vernünftiges Gleichgewicht zwischen Wirtschaft und Gesundheit.

Die Quarantäne, die wir seit dem 10. März haben, war erfolgreich, trotz der vielen Menschen ohne Gewissen, die die Ausgangssperre ohne Dringlichkeit oder Notwendigkeit aufgegeben haben. Das Gleiche geschah mit Tausenden von verantwortungslosen Menschen, die trotz aller etablierten Verbote ins Landesinnere reisten, um Ostern zu verbringen. Diese Menschen haben ihre Familien und alle, mit denen sie interagierten, gefährdet. Es gibt auch Menschen, die ihre Häuser und Familien verlassen mussten, um notgedrungen umzusiedeln, um Arbeit zu leisten und etwas Geld zu verdienen.

Die Staatsbürokratie hat sich als der Elefant erwiesen, über den wir immer gesprochen haben, groß, schwer und sehr langsam. Dies wurde durch die Verzögerungen bei der schnellen und effizienten Erreichung der am stärksten benachteiligten Bevölkerung belegt.

Wir hoffen jetzt, dass die Bürokratie die Richtung, in die wir in den kommenden Wochen reisen werden, effizient und effektiv definiert. Wir werden dringend um schnelle und genaue Antworten gebeten. dass es ihnen gelingt, die ideale Strategie zu finden, die Gesundheit gewährleistet und der Wirtschaft das Atmen ermöglicht. In einer Zeit, in der die verschiedenen Optionen für den schrittweisen Austritt aus der Quarantäne erwogen werden, sind wir weiterhin der Ansicht, dass sie unabhängig von der Entscheidung der Behörden stets die Gesundheit und das Leben aller Paraguayer als Prioritäten berücksichtigen sollten.

Wochenblatt / Ultima Hora / Foto Archiv

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5 Kommentare zu “Es muss ein Gleichgewicht zwischen der Gesundheit aller und der Wirtschaft angestrebt werden

  1. Wenn nach der einen Studie nur wenige Antikoerper nach der Plasmaverabreichung Genesener den kranken Genesenen gefunden wurde, so bedeutet das dass keine Resistenz aufgebaut wird. Praktisch bedeutet dass das die Menschen nicht immun gegen SARS-2 werden sondern immer wieder angesteckt werden koennen. Und zugleicherzeit wuerde das bedeuten dass der schwedische Ansatz der bewussten Ansteckung zwecks immunisierung, komplett daneben ist. Bilden sich keine Immunitaeten nach der Gesundung dann sind wir erst am Anfang dieser Sache und werden wohl mit Pestilenzen die einen Teil der Menschheit dahinraffen, lernen muessen zu leben. Wie bei der Schwarzen Pest die 1347 anfing und gegen die erst nur etwa 1900 Medizin erfunden wurde eben Penizillin und Antibiotika.
    Der untere Artikel zeigt dass es nicht so einfach ist und nicht nur die boesen Verschwoerer dahinterstecken, als es das einfache Wahlvolk mittlerweile glauben moechte. Lassen wir doch die Mediziner ihre Arbeit machen denn Bibel und Wissenschaft gehen hand in hand. Die Medizin studiert Adam – und der war Gottes.
    https://www.msn.com/de-de/gesundheit/medizinisch/kampf-gegen-das-coronavirus-die-mittel-der-hoffnung/ar-BB12kPWQ?ocid=spartanntp
    „Kampf gegen das Coronavirus: Die Mittel der Hoffnung
    Anfang März zeigte die Todesstatistik aus Deutschland noch null an. Keiner der bis dahin etwa 500 Coronavirus-infizierten Menschen war gestorben. Deutschland fühlte sich kaum betroffen, mit Covid-19 sterbende Italiener gab es nur im Fernsehen. Anders ging es zu jenem Zeitpunkt im Klinikum Weilheim, etwa 60 Kilometer südwestlich von München, zu. Weilheim hatte seinen ersten schwer verlaufenden Covid-19-Fall. Chefarzt Andreas Knez wurde zunehmend bewusster, dass kein wirksames Mittel zur Hand ist.
    Deshalb tat er etwas, was unter Medizinern als letzte Option gilt: Er plante einen individuellen Heilversuch. Knez wandte sich an den Pharmakonzern Gilead. Der hatte vor einigen Jahren mit Remdesivir ein Mittel gegen Ebola entwickelt, das damals fehlschlug. Doch aus Laborversuchen wussten Experten, dass es die Vorläufer des Sars-CoV-2-Virus zuverlässig tötet. Im Fachmagazin New England Journal of Medicine las Knez dann von dem US-Arzt, der einen Patienten, der drohte, an Covid-19 zu sterben, mit Remdesivir gerettet hatte. Ähnliche Berichte sickerten auch aus China an die Öffentlichkeit, wo kurz darauf zwei klinische Studien starteten, die den Nutzen von Remdesivir wissenschaftlich untersuchen sollen. Gilead und sein Ebola-Wirkstoff stehen seitdem exemplarisch für die fieberhafte Suche nach Hilfe für jene rund 15 bis 20 Prozent der Menschen, denen das neuartige Coronavirus sprichwörtlich den Atem nimmt.
    Covid-19 ist eine komplizierte Erkrankung. „Sie beginnt mit einer klassischen Entzündung, wie man sie von vielen viralen Atemwegsinfekten kennt“, sagt Christoph Spinner, Infektiologe vom Klinikum Rechts der Isar. Mit Husten, Atemnot, Fieber und Entzündungsreaktionen, die mal leichter, mal ernsthafter verlaufen. Doch bei etwa acht Prozent der Patienten, vor allem Vorerkrankten und Älteren, verschlechtert sich dieser Zustand in einer zweiten Phase. Dann kommt es zu Überreaktionen des Abwehrsystems in der Lunge, die zum akuten Lungenversagen führen können. Inzwischen zeigt die Todesstatistik über 2000 Menschen, die hierzulande gestorben sind. Weltweit sind es inzwischen mehr als 83000 und ein Ende ist nicht in Sicht.
    Die Welt braucht Waffen gegen ein winziges Virus. Weil aber die Entwicklung neuer Medikamente Jahre dauert, durchforsten Pharmaforscher aus Industrie und Wissenschaft seit dem Auftreten der ersten Covid-19-Fälle in Wuhan unter Hochdruck sämtliche Wirkstoffbibliotheken, die sie kennen. Sie wollen bereits existierende Mittel identifizieren, die den dramatischen Verlauf bremsen könnten. Am US-amerikanischen Milken Institute, wo alle laufenden Ansätze gegen das Coronavirus gesammelt werden, zählt man Anfang dieser Woche 95 Wirkstoffe, die in weit über 200 klinischen Versuchen auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.
    Die anvisierten Mittel gegen Covid-19 lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: Solche, die das Virus hindern, sich zu vermehren. Andere, die das Andocken des Virus an die Lungenzellen verhindern. Und jene, die sich gegen die unkontrollierten Entzündungen der Lunge und den Körper richten, an denen die Menschen sterben.
    Das von Andreas Knez in Weilheim angeforderte Mittel Remdesivir gehört zur ersten Gruppe der antiviralen Therapeutika. Viren können sich nicht allein vermehren. Dazu brauchen sie die Körperzellen. Den antiviralen Mitteln ist gemein, dass sie eben jene Vermehrung hemmen. Remdesivir etwa verhindert, dass SARS-CoV-2 funktionsfähige Kopien von sich bildet. Knez war nicht der Einzige, der auf den Heilversuch setzte. Neben den weltweiten Studien, an denen auch deutsche Kliniken teilnehmen, haben rund 1500 Menschen Remdesivir als experimentelle Therapie erhalten.
    In den nächsten Tagen aber wird sich zeigen, ob die Hoffnung berechtigt war. Inzwischen ist bekannt geworden, dass chinesische Mediziner erste Zwischenergebnisse aus ihren Studien analysiert haben. Die Daten sind nicht öffentlich. Doch die Resultate sind möglicherweise nicht so gut wie erhofft. Denn wäre dies der Fall und hätte sich klar gezeigt, dass das Mittel Patienten hilft, dann hätten die Ärzte die Studie vorzeitig beendet und der üblichen Kontrollgruppe des Versuchs das Mittel aus ethischen Gründen ebenfalls zugänglich gemacht. Dass dies nicht geschah, lässt auf zumindest inkonsistente Ergebnisse schließen. Die können verschiedene Ursachen haben, etwa den Schweregrad der Erkrankung. Doch ungeachtet dessen fährt Gilead seine Produktionskapazitäten weiter hoch, denn es gibt auch positive Signale.
    Am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) etwa sind unlängst die ersten Patienten mit Remdesivir behandelt worden. Die Infektiologin Marylyn Addo sprach am Mittwochnachmittag von ermutigenden Ergebnissen. „Was man bisher sagen kann, ist, dass die Medikation sehr gut vertragen wurde, und wir sind sehr zufrieden mit den Behandlungsverläufen“, sagte die Oberärztin. Aber es seien Einzelfallbeobachtungen – wie eben auch die anderen Beispiele, bei denen sehr starke Verbesserungen unter Remdesivir eingetreten seien. Etwas mehr Klarheit wird es in einigen Tagen geben: Dann sollen die Ergebnisse der beiden ersten Studien veröffentlicht werden. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) testet in einer groß angelegten Studie namens „Solidarity Trial“ Remdesivir und vergleicht es mit Standardbehandlungen und Virenhemmern aus der Aidstherapie. Auch die Kombitherapie (Ritonavir/Lopinavir) von Abbvie ist zu einer Option gegen Covid-19 geworden, die jedoch in einer ersten chinesischen Studie nicht überzeugen konnte. Auch zu einem weiteren Wirkstoff Favipiravir, den die deutsche Bundesregierung derzeit einkauft, gibt es derzeit nur vereinzelt ermutigende Daten.
    Etwa im gleichen Zeitraum, in dem sich Andreas Knez um Remdesivir bemühte, zog ein weiteres sehr altes Medikament neue Aufmerksamkeit auf sich: Das einst von Bayer entwickelte Malariamittel Chloroquin. Vom US-Präsidenten Donald Trump wird es gar „als größter Durchbruch der Medizingeschichte“ angepriesen. Und auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt Hoffnung darauf. Doch die französische Studie, auf die diese Begeisterung zurückgeht, ist umstritten. Und nicht nur Wissenschaftler wie der Virologe Christian Drosten haben ihre Zweifel, sondern selbst diejenigen, die das Mittel einst entwickelt haben. „Das wäre natürlich sehr schön“, sagt Martin Springsklee, Leiter der Medizin für Anti-Infektiva bei Bayer, aber auch er plädiert für Zurückhaltung.
    Klar ist, sagt Springsklee, dass Chloroquin über zwei Wege wirkt. Zum einen hemmt es die Virusvermehrung in den Zellen, indem es deren pH-Wert erhöht. Das macht es für die Viren – und auch für die Zelle – etwas ungemütlich. Wichtiger könnte der zweite Effekt sein: Chloroquin verändert die Eintrittspforten in den ACE2-Rezeptor an der Zelle und erschwert es dem Virus so, sie zu erobern. Die Außenhülle von Coronaviren ist besetzt von kleinen Krönchen, den Spike-Proteinen. Sie verbinden sich mit dem ACE2-Rezeptor der Zelle, um sie zu befallen. Verändert dieser seine Struktur, kann das Virus nicht mehr andocken. Doch dem Einsatz des Mittels steht eine beeindruckende Liste an Nebenwirkungen entgegen. Zu den wichtigsten zählen Herzrhythmusstörungen, die es vor allem bei den von Covid-19 am stärksten betroffenen Menschen mit Vorerkrankungen auslöst.
    Das Prinzip, die Lunge zu schützen, könnte sich aber dennoch als Rettungsschirm entpuppen. Schon vor einigen Jahren entwickelte das Wiener Biotech-Startup Apeiron Biologicals einen Wirkstoff gegen akutes Lungenversagen: APN01, ebenfalls eine Blockadesubstanz. Doch statt an den Rezeptor bindet sich dieser Hemmstoff direkt an die Spike-Proteine des Virus. „Wir versperren dem Virus die Tür und schützen die Organe“, sagt Josef Penninger, Miterfinder von APN01 und Leiter des Life Science Institute an der University of British Columbia. An gezüchteten Miniorganen konnte er die Wirkung bereits zeigen. Der Vorteil von APN01 ist, dass es bereits gegen akutes Lungenversagen – an dem Menschen auch ohne das Coronavirus sterben – getestet und als sicher eingestuft wurde. In den nächsten Tagen startet eine europäische Studie mit Kliniken aus Dänemark, Deutschland und Österreich, in der 200 Patienten mit APN01 behandelt werden.
    Auf ähnliche Art und Weise soll auch ein weiterer Kandidat wirken. Camostat Mesylate ist ein Wirkstoff, der in Japan und Südkorea bereits zur Behandlung schwerer Bauchspeicheldrüsenentzündungen zugelassen ist. Anders als APN01 oder Chloroquin blockiert er nicht die ACE2-Verbindung zwischen Virus und Zelle, sondern einen notwendigen Cofaktor, der die Bindung vermittelt. Auch mit Camostat-Mesylate startet in Kürze eine Studie in Dänemark.
    Alle bislang aufgezählten Wirkstoffe haben das Ziel, das Virus zu blockieren, indem seine Vermehrung verhindert oder ihm der Eintritt in die Zelle verwehrt wird. „Irgendwann aber“, sagt Axel Haverich von der Medizinischen Hochschule Hannover, „geht es gar nicht mehr darum, das Virus zu bekämpfen.“ Dann ist es nicht mehr das Virus, dass den Menschen zerstört, sondern das eigene Immunsystem, das nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden kann. Zytokinsturm nennen das die Mediziner. Dann gilt es das Abwehrsystem nicht mehr hoch-, sondern herunterzufahren. In China wurden sogenannte Kortikosteroide verabreicht. Tatsächlich scheinen sie die Sterblichkeit zu verringern. Dennoch warnt die chinesische Gesellschaft für Thoraxmedizin, dass die Mittel nur mit Vorsicht einzusetzen seien. Denn alles, was die Abwehr schwächt, stärkt das Virus. Nun sollen neue spezifischere Rheumamittel helfen, die lediglich bestimmte Entzündungstreiber des Menschen abfangen. Da gäbe es ermutigende Ergebnisse, schreibt Christoph Spinner im Deutschen Ärzteblatt.
    Die Mediziner setzen derzeit auch auf einen Wirkstoff, den man nicht herstellen, sondern einsammeln muss. Das Prinzip: Wer eine Covid-19-Erkrankung überstanden hat, sollte das, was dafür entscheidend war, im Blut haben: Antikörper, die das Virus ausschalten. Und diese sollte man dann Patienten verabreichen können. In ihnen sollten die Antikörper dann ebenfalls das Virus bekämpfen, zumindest so lange, bis deren eigenes Immunsystem selbst in der Lage dazu ist. Genesenen wird dafür Blut abgenommen, die Blutzellen werden per Zentrifugation entfernt, übrig bleibt das Blutplasma, in dem sich die Antikörper befinden. Patienten bekommen es per Infusion. In Deutschland wird an mehreren Universitätskliniken, etwa in Erlangen und Hannover, erforscht, ob der Ansatz auch bei Covid-19 praktikabel ist. Erste Studienergebnisse gibt es aus China. Hier verbesserte sich der Zustand von Patienten nach Gabe des Plasmas. Doch die Zahl der behandelten Personen war klein, und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie sich auch ohne diese Intervention erholt hätten. Zudem gibt es nach wie vor sehr viele Unsicherheiten hinsichtlich der immunisierenden Wirkung einer Sars-CoV-2-Infektion. So berichtete die „South China Morning Post“ am Mittwoch, Ärzte in Schanghai hätten im Blut Genesener teilweise sehr wenige oder gar keine Antikörper nachweisen können. Sollte sich dies bestätigen, könnte das sowohl für die Epidemie und den politischen Umgang mit ihr als auch für die medizinische Forschung weitreichende Folgen haben. Denn dann wären nicht nur Plasmatherapien zumindest nicht mit Plasma von allen Genesenen möglich. Sondern nur Plasma solcher Personen, in denen sich genügend der Immunmoleküle finden, könnte zum Einsatz kommen. Auch die Frage, ob eine Impfung wirklich immun machen würde, wäre dann offener denn je. Zudem wäre es dann möglich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Genesene sich erneut infizieren, deutlich erhöht wäre.
    Schließlich gibt es noch eine vierte Sorte Medikamente. Es handelt sich um eine Impfung – aber nicht gegen Sars-CoV-2. Es geht vielmehr um einen alten, mittelmäßig wirksamen Tuberkulose-Impfstoff, der vor schweren Covid-19-Verläufen schützen soll. BCG wurde bereits in den 1920er Jahren entwickelt. Schon lange hegen einige Epidemiologen die Hoffnung, dass er auch vor anderen Infektionen schützen kann. Doch erst in den letzten Jahren mehrten sich die Beweise. Unter der Haut, so nehmen Forscher an, stimuliert er das sogenannte unspezifische Abwehrsystem. Ähnlich wie die Therapie mit Antikörpern aus genesenen Patienten verhindert er nicht die Ansteckung, sondern stärkt das Immunsystem. Derzeit starten klinische Studien in den Niederlanden, in Australien und Großbritannien. Deutschland soll in drei Wochen mit einer modifizierten Form des Impfstoffs folgen. Erhalten sollen den Impfstoff vornehmlich Krankenhausmitarbeiter und Pflegepersonal, also die Menschen mit dem höchsten Infektionsrisiko.“

  2. Was derzeit weltweit geschieht ist doch nichts anderes, als das Problem „Corona-Virus“ vor sich her zu schieben, anstatt es zu lösen. Auch noch so extreme Quarantänemaßnahmen für die gesamte Bevölkerung wird das Corona-Virus nicht aus der Welt schaffen. Das Virus löst sich nicht von allein in Luft auf, sondern lauert weiter darauf, die Menschen anstecken zu können. Wenn nicht jetzt, dann eben später. Die einzigste reale Lösung des Problems besteht darin, daß sich die Masse der Menschen dagegen immunisieren können. Oder wir alle müssen tatsächlich solange warten, bis endlich ein wirksames Gegenmittel von der Pharmaindustrie entwickelt wurde – und das kann noch lange dauern! Bis dahin liegt die Wirtschaft weltweit am Boden, die Anarchie wird ausgebrochen sein und wir alle nähern uns wieder „der Steinzeit“ an. Ohne Wirtschaftskraft aber kann kein Gesundheitssystem finanziert werden. Aus meiner Sicht sollten die Quarantänemaßnahmen Zug um Zug zurück gefahren werden. Was sollte daran so schlimm sein? Die Eigen-Immunisierung der Bevölkerung könnte endlich stattfinden, die Wirtschaft würde sich erholen, die Menschen endlich wieder Geld verdienen um damit indirekt Geld in das Gesundheitssystem zu fluten. Und die Todesraten durch das Corona-Virus? Nach bisherigen Erkenntnissen liegt diese zwischen 0,8 bis 1,2 pro 10.000 Menschen, das sind gerade mal durchschnittlich 0,01 % der Bevölkerung, wobei noch nicht einmal klar ist, ob die Menschen nun DURCH oder MIT Corona-Virus gestorben sind. Über 80 % aller Corona-Toten litten unter Vorerkrankungen – auch das ist eine Tatsache. Aber die ganze Welt spielt verrückt! Ich werde mich von dieser ganzen Hysterie keinesfalls anstecken lassen, wohlwissend daß auch ich vom Virus getroffen werden kann, aber dennoch alle staatlichen Vorschriften als gesetzestreuer Bürger einhalten.

  3. Viele haben es noch immer nicht begriffen, das Corona-Virus, also die Krankeit nichts, aber auch gar nichts mit dieser Situation zutun hat. Ist ein Mittel zum zweck.
    Sperrt die Schäflein ein, so meckern sie nicht überall herum, und werden nicht gefährlich, weil Gruppenbildung ist ja verboten. So hat die Regierung Zeit, alle Vorkehrungen zutreffen, wie das verhalten der Bürger in Zukunft aussehen soll. Die Menschen sollen wieder Respekt und gehorsam zeigen, gegen über der Regierung!

  4. Heutige Nachrichten in deutschen Medien berichten, daß in NRW, im Landkreis Heinsberg, dem am stärksten von Corona betroffenen Gebiet in Deutschland, eine repäsentative Untersuchung an 500 Personen durchgeführt wurde. Ein erstes Zwischenergebnis zeigt, daß 14 % der Bevölkerung von Corona infiziert und nun ein Immunsystem dagegen entwickelt haben. Etwa 0,37 % der in den letzen Wochen Verstorbenen trugen das Corona-Virus in sich. Doch die ganze Welt spielt verrückt, hauptsächlich von einer links-grünen Gesinnungspresse angetrieben. Täglich überschlagen und steigern sich die negativen Nachrichten. Wenn das so weiter geht, ist die halbe Welt anschließend reif für die Klappsmühle!! Und weiterhin eine wichtige Erkenntnis: Unverändert hält Merkel samt ihrem staatsgelenkten Robert Koch Institut daran fest, angeblich an Corona verstorbene Menschen nicht zu obduzieren. Immer mehr angesehene Mediziner äußern dazu ihr Unverständnis. Offensichtlich möchte die Regierung keine tiefgreifenden Erkenntnisse gewinnen, denn Merkel weiß ohnehin besser, was für Deutschland gut und alternativlos ist. Warum wohl? Irgend etwas ist doch hier oberfaul!!! Das müßte langsam dem Dümmsten dämmern.

  5. Es ist die Zeit vielleicht so gut wie noch nie für Paraguay, den Kurs der massiven Bodenvernichtung zu stoppen und eine ganz neue gesunde ökologische Kreislaufwirtschaft aufzubauen.
    Wenn es der Regierung wirklich um die Gesundheit des Volkes geht, dann wird sie wohl darauf schauen, dass die Lebensgrundlagen dazu erhalten bleiben und nicht noch schlimmer vernichtet werden. Solange nicht wirklich die Grundlagen geschaffen werden, die zur Gesundung des Volkes dienen, solange sind alles leere Phrasen die hier gesprochen und inszeniert werden. Wenn nicht an den Wurzeln und an den Anfängen der Fehlentwicklungen gearbeitet und konsequent verändert wird, werden die falschen Strukturen und Konzepte nur länger am Leben gehalten und summieren die Fehler zu noch größeren Katastrophen. Natürlich kann man Angst bekommen, wenn man weiß in welchen Zustand das Gesundheitssystem ist und wenn man weiß, in welchen Zustand die Böden, das Wasser und daraus die Lebensmittelqualität besteht. Wenn man auch weiß was der immer stärker werdende Elektrosmog an der Umwelt und an dem Menschen anrichtet (vor allem auch die Kombinationen, also der Mix von der Naturentfremdung)
    Ein funktionierendes Immunsystem kann nur enstehen, wenn die Bevölkerung präventiv, gesund und bionährstoffreich ernährt werden kann. Das ist keine Frage der Menge, sondern eine Frage der Qualität.
    Ein Land mit so einer großen Fläche und so wenig Einwohner, hat hier eine besondere Chance es der Welt zu zeigen wie es gehen kann und gehen soll.
    Die Pflanzenwelt in Paraguay und die klimatischen Möglichkeiten und auch der teilweise Wasserreichtum (auch eine Verteilungsaufgabe die dringend gelöst gehört) könnten das Land zu einem ökologischen Lebensmittelproduzenten hinführen, welches weltweit als Beispiel dienen könnte. Eine Vielfalt aufbauen die mit den vielen kleinen Bauern möglich wäre (Bildung und Starthilfen müssten dazu rasch geschaffen werden). Paraguay hätte auch ein Potential für Naturheilkräuter und Produktionsstätten die auch weit über das Land hinaus gefragt wären.
    Vorrausetzungen sind jedoch ein Ende der Monokulturen und Massenproduktionen, die das Land kaputt machen und wo die Chemieproduzenten der Welt sich derzeit noch mit ihren einseitigen Mist unter der Scheinheiligkeit des Namens Pflanzenschutz und Ernteertrag sich austoben können und die Böden auslaugen und kaputt machen.
    Lebensraumqualität ist Bodenqualität!
    Wo sind die Universitäten die aufzeigen was es bedeutet, wenn ein Volk solche Endprodukte aus solchen versauten Böden essen müssen und wenn die Wälder fast verschwunden sind (die Lunge des Landes) und die Erosion der Böden schon jetzt massiv ersichtlich werden.
    Was das für unser Immunsystem bedeutet und was wir unseren Abwehrkräften damit antun, zeigen dann die jährlich auch wachsenden Virusprobleme. Jetzt kann das Land nur in Deckung gehen und wieder nur auf Hilfen der Mitverursacher hoffen, die werden ihre Kassen noch weiter füllen und das Land mit ihren Lösungen und Vorschlägen noch schneller kaputt machen. Das kurzfristige Lockangebot des schnellen Reichtums und Geldes (immer nur für ganz wenige) reicht, ein Land so zu gefährden. Wir treten sofort Modellhaft mit ökologischen Lösungen gegen diese Vernichtungsindustrie an und laden dazu die Fachexperten und verantwortliche Unis ein diese Vergleiche mit uns zu starten.

    Aus diesem Eck und aus dieser Falle wünsche ich diesem Land wirklich zu entkommen. wie es gehen kann und wo man beginnen sollte wäre die Empfehlung, wieder gesunde Böden und eine besondere Bodenfruchtbarkeit herzustellen und die Naturkraft des Landes in ihrer Pflanzenvielfalt zu stärken und zu nutzen.
    Ich und mein Netzwerk würden für den Know Howe Transfer dazu mithelfen, natürlich nur wenn es gewünscht ist. Sollte es bessere Konzepte und Lösungen geben, dann würde ich mich freuen solche auch konstruktiv lesen und sehen zu können.
    Es wäre auch wünschenswert, wenn die Kommentare sich auf das Land Paraguay beziehen und wie wir uns miteinander wirklich helfen könnten diese Schätze wieder zu erkennen und für Paraguay zu aktivieren.
    Ich möchte kein Besserwisser sein, sondern schlage hier nur ein Modell vor, von dem ich persönlich überzeugt bin und welches auch in seiner ganzheitlichen Wirkung Fakten schafft, die ich und wir auch wissenschaftlich beweisen und vorlegen können.
    Es sind wie gesagt auch andere Modelle gefragt, jedoch keine mehr die eine Todesspirale antreiben und die nicht präventiv sind.

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