Europäische Union zahlt 6,5 Millionen Euro für paraguayische Bildung

Asunción: Die Delegation der Europäischen Union, die sich derzeit auf die Präsidentschaftswahlen im Land vorbereitet erklärte heute in einem Schreiben, dass die 6,5 Millionen Euro für den Bildungssektor des Landes bereitstellen.

Mit der Summe werden 46,5 Millionen Euro frei, die von insgesamt 52 Millionen Euro von der EU für Paraguay bewilligt wurden. Damit soll der Bildungssektor gestärkt werden, was mit der Weiterbildung der derzeit aktiven Lehrer beginnen wird. Diese Übereinkunft wurde am 22. Juni 2009 zwischen den Europäischen Union und Paraguay abgeschlossen.

Von dem Geld sollen neben Studien für eine Weiterbildung auch Lehrpläne erarbeitet werden, die neuen Technologien in den Unterricht einfließen lassen und Fremdsprachen unterstützen.

(Wochenblatt / Hoy)

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4 Kommentare zu “Europäische Union zahlt 6,5 Millionen Euro für paraguayische Bildung

  1. Na, dann können die so sehr überlasteten Lehrer gleich wieder streiken, damit man ihnen von diesem Geld eine kräftige Gehaltserhöhung zusagt.

  2. Das ist doch alles reine Augenauswischerei. 52 Millionen Dollar für den Bildungssektor. Die EU selber am Sand, macht aber weiterhin grossartige Geldgeschenke. Das ist bereits das erste Kuriosum.

    Wie wird das Geld nun eingesetzt, wäre interessant zu wissen. Der Bildungsstand der meisten Lehrer lässt sehr zu wünschen übrig, um es einmal light auszudrücken. Wenn nur 65% die Aufnahmeprüfung in den Staatsdienst als Lehrer schaffen, dann stellt sich die Frage, wie hier ausgebildet wird. Der Rest von 35% versucht in den privaten Schulen einen Job zu finden. Und all diese unfähigen Lehrer sollen nun fortgebildet werden. Die Frage ist nur von wem.

    Wer soll die Fortbildung der Lehrer landesweit machen?

    Eine Verbesserung des Bildungsstandards geht nur über die Ausbildung der Lehrer. Also müsste neues Ausbildungspersonal angestellt werden. Ausbildungspersonal, dass es nicht gibt.

    Die Lehrerausbildung in Paraguay ist ein Geschäft und nichts anderes. Jede Hinterhofuniversität bildet Lehrer, Rechtsanwälte etc. im Schnellverfahren aus. Anschliessend geht es zum Staatsdienst, sofern man über den richtigen „Padrino“ verfügt. Das ist das Ziel der meisten Studierenden und die politischen Parteien in Form von Abgeorneten helfen kräftig nach. Wenn nicht, als Taxifahrer nach Ciudad del Este, Pech gehabt.

    Solange nicht alle Schulen Bänke zum Schreiben und Stühle zum Sitzen haben, wird sich diesbezüglich auch nichts ändern. Es zeit, für die Verbesserung des Bildungssektors besteht kein Interesse. Aber Kredite sind natürlich herzlichst willkommen.

    Wenn man weiterhin Lehrer so ausbildet, wie sie seit jeher ausgebildet wurden, wird sich nie etwas ändern. Auch nicht mit 52 Millionen Dollar.

    Das Geld wird irgendwo auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Den Regierenden ist es recht und den Geldgebern egal. Und das Volk im fernen Europa hat eh keine Ahnung was mit ihren Steuergeldern passiert.

  3. @ Asuncioner

    Dem ist nichts mehr hinzu zufügen, genau so ist es, leider.
    Und darum wird sich hier in den nächsten 10 Jahren, wenn nicht noch länger auch nichts ändern.

    Es kommt den Regierenden nur recht das Volk dumm zu halten, egal von welcher Partei.

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