“Evangelische Gesänge zur Rehabilitation“

Encarnación: Die stellvertretende Ministerin der Kriminologie, Alejandra Peralta, hat mit Häftlingen evangelische Gesänge zur Rehabilitation abgehalten. Das stößt auf harsche Kritik.

Rechtsanwalt Juan Martens, ein Doktor der Kriminologie, kritisierte Peralta, weil sie mit den Gefangenen evangelische Musik sang. „Die Primeiro Comando da Capital (PCC) wird kaum mit Lobgesängen zu rehabilitieren sein“, sagte der Experte.

Er betonte, dass Peralta lieber die öffentliche Ordnung planen und die Arbeit auf institutioneller und globaler Ebene aufbauen solle, nicht für diesen Zweck. „Ich hoffe, sie beschränkt sich nicht nur auf das, was sie dort im Gefängnis tat und erfüllt ihre Funktion. Es ist äußerst besorgniserregend“, sagte Martens.

Er fügte an, dass er seit langer Zeit ein Doktor der Kriminologie sei und das Singen nicht als Mittel zur Rehabilitation von Gefangenen in Betracht gezogen werde. „Ich habe im Gefängnissystem gearbeitet und Religion ist eher eine Strategie, um die Verantwortung für das Falsche zu übernehmen, nicht eine Form der Rehabilitation“, sagte er.

Die vergangene Woche stach Peralta auch durch einen anderen Aspekt hervor. In Militäruniform begleitete sie Polizisten, die die Durchsuchung im Gefängnis von Encarnación durchführten. Sie behauptete, sie müsse unauffällig bleiben und sich an der Operation beteiligen, um die Achtung der Menschenrechte der Gefangenen zu gewährleisten.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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17 Kommentare zu ““Evangelische Gesänge zur Rehabilitation“

  1. Kunstoffingenieur mit 45 jaehriger Praxis

    Mit landesüblicher abgeschlossen täglich 7 bis 11 Uhr Pflichtgrundschule und ein paar Amigos am richtige Schalter ist die Frau doch erste Wahl, Stellenprofilanforderung mit Abschluss ist keine Selbstverständlichkeit, man muss hierzulande nehmen, was man bekommt.
    Rechtsanwalt Juan Martens, ein Doktor der Kriminologie, kann da schon mehr beeindrucken, verwunderlich warum nicht so einer wie er ihren Job ausführt und sie nicht Kinder hütet. Das heißt, so verwunderlich ist es für mich nach ein paar Jahren Paraguay doch nicht so sehr.
    Gestern mit Anhang an einer Polizeistation vorbei gelaufen, Polizisten und sonstige Tanten am vor sich her Murmeln und Brösmeln von Bibelsprüchen zu Kerzchen aufm Tisch im Patio zu christlichen Götzenfigürchen, selbstverständlich während der Arbeitszeit, aber das ist ja nichts Ungewöhnliches im Land der postapokalyptischen Winnetous und Old Tschätterhänds, die sich mit Glasperlen auch nicht mehr zufrieden geben, seit es McBurger’s gibt im Lande.

    1. Wenn ich deine hochintelligente Artikel lese zweifle ich daran das du jemals eine Schule von innen gesehen hast! Warum musstes du die Schweiz verlassen?Bist du dort nicht mehr willkommen? Bist du zur Fahndung ausgeschrieben?

      1. Kunstoffingenieur mit 45 jaehriger Praxis

        Wenn ich deine hochintelligente Fragen lese zweifle ich daran das du jemals eine Schule von innen gesehen hast! So nett wie ich bin beantworte ich sie dir trotzdem mit größter Freude, also:
        Deine F: Warum musstes du die Schweiz verlassen?
        Meine A: Weil ich musste, musste ich.
        Deine F: Bist du dort nicht mehr willkommen?
        Meine A: Das werde ich bei meinem nächsten Aufenthalt bei den 2 Millionen Schweizern und 5 Millionen Jugoslawen nachfragen, geb dir dann Bescheid, was sie geantwortet haben.
        Deine F: Bist du zur Fahndung ausgeschrieben?
        Meine A: Ja, ich bin zur Fahndung ausgeschrieben. Ach, habe ich wohl vergessen schon zu posten. Sobald man hier auf Wochenblatt auch Dokumente hochladen kann, werde ich dir ein .jpg hochladen (das muss dann aber unter uns bleiben, ja).

        So Hirni-Bengrübi, jetzt bin ich aber dran und hoffe, dass du auch so nett bist wie ich:
        Meine F1: Hast du deine Füße heute schon gewaschen und deine Nase geputzt?
        Meine F2: Bist du mit einer Frau verheiratet?
        Meine F3: Wie lautet keine Schuhnummer und deine Kontonummer? (das mit der Kontonummer werde ich dann keinem weitersagen).
        Also Hirni-Bengrübi, dann leg mal los mit deiner Hochschulbildung, wenn kannst, und wenn nicht, dann kann ich das auch verstehen.

  2. Frauen in oeffentlichen Aemter tendieren halt zum Sentimentalismus wie eben „Gesaenge & Co.“ – wo die Bibel fuers Vergiften von anderen und Morden nur die Todesstrafe kennt. Aber eben das ist fuer das sentimentale Frauchen doch viel zu schlimm – nach dem Motto: „auch der aergste Moerder hat eine Mutter und war einmal ein niedliches Jungchen dem man gerne am blondem Schopf kraulte“.
    Vom Bibelvers und apostolischen Gebot und Lehrverbot fuer Frauen, da drueckt „die ministersche“ und „die pennersche-Bajac“ geflissentlich beide Augen feste zu.
    Immer mehr werden die weiblichen Wuerdentraeger die Kriminellen als so eine Art „Schosshuendchen“-Pudel ansehen die mit dem erhobenen Zeigefinger „auf rechter Bahn“ gebracht werden koennen – eben wie damals im Kindergarten. Ein bisschen die Leviten lesen – und gut is. Beim naechsten Mord gibts dann Vers 2 aus Mose soundsoviel.
    DAS KENNT DIE BIBEL NICHT.
    Was sagt Pfarrer Jacob Tscharntke darueber?: Christ und Obrigkeit – Gott weist uns ans Recht https://www.youtube.com/watch?v=gYemdoEtrZ8. Die Bibel kennt keine Gefaengnisse. Denn diese machen den Gefangenen nur noch zu einem uebleren Kriminellen da drinnen.
    Der Alte Fritz mache es richtig, so Tscharntke und so auch Gansz von Otzberg: der Kriminelle musste sich seinen Strick zum haengen erst selber erarbeiten oder seine Kugel selber giessen – denn wer wuerde den Haengestrick bezahlen? Der Steuerzahler damals nicht. Die Fressalien mussten sich die Gefangenen des Alten Fritz selber erarbeiten damit nicht ein Thaler diese dem Steuerzahler kosteten. Ansonsten kennt die Bibel entweder die Todesstrafe oder eben sehr hohe Geldstrafen – aber keine Gefaengnisse.
    Martin Luther sagt ja auch dass „Christen sich als Henker melden sollen“ denn das waere ein Akt der Barmherzigkeit.
    Gericht und Gnade im AT – Mose, der erste Jesus https://www.youtube.com/watch?v=C74ZK8UaI_g
    Also das mit dem Gefaengnis und Alten Fritzen bei Tscharntke finde ich jetzt nicht auf anhieb – man hoere sich alle 1000 Predigten des Tscharntke an (in etwa 1000 Stunden „geistlicher Ansprache je 1 Stunde anstatt der modernen 20-minuetigen Motivations-Quickies“ = das sind dann etwa 41 Tage Andacht wenn du non stop 24 Stunden des Tages das abhoerst) und da findet man den Teil sicherlich irgendwo + viele anderen geistlichen Lehren.
    jacob Tscharntke: Du sollst nicht morden! – Organspende: Akt der Nächstenliebe oder Gewaltakt am Sterbenden? https://www.youtube.com/watch?v=YUQsJA3tJu0

    1. Kunstoffingenieur mit 45 jaehriger Praxis

      Ja, Abdo hat Marketing an einer privaten US-Hochschule studiert und sogar abgeschlossen (ist mir jetzt zu blöd den Link zur privaten Hochschule zu suchen). Als Nachkömmling eines Speichelleckers vom Großen Diktator Stöessners, Papa war glaubs Privatsekretär vom Scheusal, konnte sich Abdo das wohl im Gegensatz zu manch Eingeborenen hierzulande auch leiste, Geld gegen Uni-Abschluss.
      Übrigens: In Wingdows kann man in den Systemeinstellungen Tastaturen auswählen bzw. zusätzliche hinzufügen, mit *nix geht es eben so einfach mit zwei Klicks. Da ich schon ein paar Jahren im Kongo Südafrikas lebe besitze ich nur Compis mit spanischer oder englischer Tastatur. Aber machen Sie sich nichts aus dem Reply-Gebrünzle anderer Reply-Kommentatoren, schreiben Sie wie Sie möchten, ob ü oder ue ist gehupt wie gesprungen, beides korrekt, lassen Sie denen ihr Gebrünzli unter Ihrer Kommentare, sonst können sie nichts eigenes bewerkstelligen außer einem großgeklotzen Aufstieg zum dipl. Dings seit Ausstieg aus dem Flug am Petit Grosi. Demnächst machen sich diese noch Sorgen, warum ihrige Füße grün sind und die Ihrige nicht. Aber lassen Sie das ruhig deren Problem sein, dann haben diese was zu tun in der Hängematte bei Bananen, Streichholz und Bier.

  3. Wären es katholische Gesänge gewesen, hätte wahrscheinlich keiner gemuckt.
    Und das Allerwichtigtigste: Darauf achten, das die Menschenwürde der TÄTER niemalsnienicht missachtete wird.
    Die OPFER? Sch…..egal.

    1. @TejuJagua, du bist ein Mennonit.
      „Niemalsnienicht“ ist eine direkte Verhochdeutschung des Plattdeutschen: „Nienichniemools“.
      Leider ist es so dass gerade die Pfingstler und Protestanten, inklusive die Proselyten jagenden Mennoniten, vermehrt Schwarmgeistern aufgesessen sind.
      Es stimmt schon dass nur ein „neues Herz“, also ein „neuer Adam“ und „neue Kreatur“ die Kriminalitaet senken kann. Nur eben durch gefuehlsbasierende Rocklieder singen, „Quickie 20 minuetige Motivationsansprachen“ nach dem Lehrbuch des Marketing (Abdo hat in den USA Marketing studiert) oder Hula-hula (https://www.youtube.com/watch?v=Z6vR8ZJTfb8), bekehrt sich kein Mensch.
      Man will einen Masseneindruck generieren der die Masse halt fortreissen soll – ist das Momentum einmal dahin, landen die wieder auf dem Erdboden und machen froehlcih weiter. Eben, die Mennoniten die in die Regierung draengen gehoeren der „Kingdom now“ Bewegung an, auch wenn sie sich dessen nicht gewahr sind, die „den Himmel auf Erden“ aufstellen will. Bedenke man: auch die Katholische Kirche hat aeusserst Pfingstlerische Bewegungen, u.a. sind die Neuapostolischen mal aus dem Katholizismus entstanden – also im Katholizismus gibt es massenweise Schwarmbewegungen (Pfingstler) die durch allerlei Hokus-Pokus irgendwelche Geister heraufbeschwoeren wollen um dadurch gesellschaftliche Veraenderungen hervorzurufen. Die einen glauben halt nur ans Geld und die anderen sind Spiritisten. Man versucht so eine Art von Grosser Oekumene wo Protestantismus und Katholizismus vermengt werden. Im Sinne von: Die Reformation waere ein Fehler gewesen und Luther und Menno Simons muesse sich beim Papst entschuldigen – darauf laeuft es hinaus.

      1. Nichts für ungut, Sherlock Holmes von Otzberg aber das glaube ich nicht, dass niemalsnienicht heißt, man ist ein Mennonit. Da spräche schon mehr dafür, wenn der User keine Umlaute benutzt öäüß sondern oe ae ue ss weil seine Tastatur diese nicht hat.

  4. Habe jetzt zufällig nochmals diesen Artikel aufgerufen und mußte ganz laut lachen.
    Der selbsternannte Adlige verortet mich bei den Mennoniten.
    Habe ich nicht schon oft geschrieben: Ihr ach so Wohlerzogenen, die ihr meint, andere Ethnien könnten euch nicht das Wasser reichen, denkt immer daran, daß hier im Wochenblatt auch Paraguayer schreiben.
    Da ich in einigen deutschsprachigen Foren mitschreibe, kenne ich doch den einen oder anderen Slangausdruck.
    Detektei Schlauer Meier.
    Wer sich auch nur ein wenig mit Computern auskennt weiß, daß man einem PC „einreden“ kann, daß er eine „deutsche“ Tastatur hat.
    Oder man benutzt die Sonderzeichentabelle von Google.

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