Villarrica: Der öffentliche Strafprozess gegen Tatiana Elizabeth Gómez Hanzon, ehemalige südamerikanische Fitnesssport-Meisterin und Influencerin, wird wegen Besitzes und Handels mit Drogen fortgesetzt.
In den Anhörungen dieser Woche wurden die von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Zeugenbeweise behandelt. Nach Theorie der Ermittlungsbehörde wusste Hanzon, dass sich in ihrer Wohnung die während der “Operation RELAED“ im August 2024 beschlagnahmten Drogen befanden, und war zudem am Verkauf beteiligt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass in der gemeinsam mit ihrem Partner César Gabriel Benítez Noguera – dem mutmaßlichen Kopf eines Drogenhändlerrings – genutzten Wohnung verkaufsfertige Rauschmittel gefunden wurden.
Insgesamt wurden damals 1.057 Gramm Kokain und 521 Gramm Crack sichergestellt, was mehr als 3.600 Dosen entspricht. Der geschätzte Wert der Drogen lag bei über 71 Millionen Guaranies.
Die Verteidigung von Hanzon hat die genaue Verbindung der Angeklagten zu den Drogen bislang nicht eindeutig dargelegt. Während der Vorverhandlung stellte sie die Hypothese auf, dass die Substanzen von einer dritten Person dort platziert worden sein könnten.
Aus Sicht der Staatsanwaltschaft belegen die bisher vorgelegten Beweise – darunter Zeugenaussagen, Dokumente und die beschlagnahmte Ware – jedoch die Verantwortung der Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft stützt ihre Anklage auf die Straftatbestände des Besitzes und der Vermarktung von Betäubungsmitteln, wofür ein Strafmaß von 5 bis 15 Jahren Gefängnis droht.
Wochenblatt / Vision Comunicaciones















