“Fachgerecht“ entsorgt

Ypacaraí: Bewohner der Gegend beschweren sich über illegale Abfallberge am Straßenrand. Private Unternehmen kassieren viel Geld und entsorgen den Müll aber auf illegale Weise.

Am meisten betroffen ist der Cerro Caacupé, der Steinbruch Pirayú und die Gegenden bei Patiño und Paso Puente.

Im Bereich des Steinbruchs hat die Gemeinde einen Bereich, in dem mehr als 20 Jahre lang Abfall entsorgt wurde. Nun ist dies Halde aber geschlossen worden und es gibt Hinweisschilder, dass dort Müll abladen strengsten untersagt ist. Das Verbot wird aber von vielen Menschen ignoriert.

Des Weiteren kassieren Privatunternehmen für eine Ladung Abfall, gesammelt von Bewohnern aus der Gegend, rund drei bis fünf Millionen Guaranies. Dieser wird dann “fachgerecht“ einfach neben Straßen oder in unbewohnten Gebieten entsorgt.

Fernando Negrete (PLRA), Bürgermeister von Ypacaraí, sagte, es gebe viele skrupellose Menschen die dem illegalen Treiben nachgehen würden. Es seien schon Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft für Umweltdelikte gemacht worden um die Täter zu identifizieren. Negrete beklagte aber auch die Verantwortungslosigkeit seitens der Bürger. Die Gemeinde verfüge über einen kostenlosen Sammeldienst für privaten Hausmüll. Er funktioniert anscheinend regelmäßig in dem Bereich.

Die Stadt hat keine Mülldeponie am See Ypacaraí. Das Unternehmen El Farol aus Villa Hayes hat einen Vertrag mit der Gemeindeverwaltung und ist für die fachgerechte Entsorgung des Hausmülls verantwortlich. Wohin dieser gebracht wird, ist aber nicht bekannt.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu ““Fachgerecht“ entsorgt

  1. das ist da seit vielen Jahren so, hat eine Müllhalde zugemacht, entstand direkt daneben eine neue

  2. Gerade die Firma „El Farol“ taucht immer wieder auf. „El Farol“ hat einen Vertrag mit den meisten Gemeinden und Städten im Departemento Central, und überall ist es dasselbe. „El Farol“ hat auch u.a. Verträge mit MRA, Luque usw.usw.usw.. In Mariano füllte diese Firma ein der Gemeinde gehörendes Grundstück mit Müll auf, mit Genehmigung der Gemeindeverwaltung, die mit einem Schmiergeld von 50.000 US-Dol. an eine einzige Person der Stadtverwaltung zu bekommen war. In Luque wurde diese Firma lt einem Aushang im Rathaus autorisiert, die Müllabfuhr vorzunehmen gegen einen Preis, der je nach Nivel der jeweiligen Häuser auf 3 verschiedene Preise festgelegt werden sollte, Z.B. kleines Häuschen, mittleres Wohnhaus, Residenz. Aber der Preis der Müllabfuhr wurde trotzdem für alle, ob für ein armseliges Häuschen oder auch eine Luxus-Residenz, zum selben Preis berechnet, nämlich zum höchsten.