Zwischen dem Reden und dem Handeln liegt das Meer

Madrid: Eingewanderte in Paraguay lästern oft über die Politik aus ihren Ursprungsländern, vor allem in sozialen Netzwerken. Das mag richtig sein, nur auf Reden müssen Taten folgen. Das geht wohl aus der Ferne kaum.

Nun haben Paraguayer in Spanien einen Brief an den Staatspräsidenten Horacio Cartes verfasst, in dem sie den Autoritarismus des Landes ablehnen und die Wiederwahl für verfassungswidrig ansehen.

Sie gaben weiterhin zum Ausdruck, die Ermordung von dem liberalen Politiker Rodrigo Quintana sei ein Akt der Polizei, die die Regierung in Verruf bringe. Auch lehnen sie die geplante Verfassungsänderung strikt ab. In Anbetracht dessen könnte die schwache Demokratie in Paraguay gebrochen werden.

Etwa 600 Paraguayer haben vor der paraguayischen Botschaft heute in Madrid demonstriert und das Schreiben überreicht. Zumindest eine aktive Handlung, während sich Deutsche oder andere Nationalitäten, die in Paraguay zuhauf eingewandert sind, nur in sozialen Netzwerken über Missstände in ihren Heimatländern und im Einwanderungsland äußern aber lieber im Hintergrund bleiben. Zwischen Reden und dem Handeln liegt das Meer.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Zwischen dem Reden und dem Handeln liegt das Meer

  1. Wir Deutschen und Chinesen sollten uns alle zusammentun und vor der Deutschen Botschaft in Asuncion eine Kundgebung abhalten, sowie ein Schreiben übergeben. Mit der Petition, dass Deutschland von seiner Wirtschaft mehr dringend gebrauchte, gut ausgebildete Zahntechniker ins Land holt, damit es in Afghanistan, Irak und Syrien täglich noch sicherer wird als von Steinmeier bereits organisiert. Auch wäre ich dafür den hinterletzten potenziell terroristisch veranlagte unschuldige Bürger auf seine Kosten in Milliardenhöhe willkürlich durch NSAs Subabteilung BND zu überwachen, damit die Ermittler weiterhin mit dem Datensammeln beschäftigt sind, WÄHREND Terroranschläge ausgeführt werden, damit wir NACH allfälligen Terroranschlägen weiterhin mit Informationen wie Schuhgröße der Attentäter informiert werden. Kommt bitte alle am Samstag nach Asuncion. Ich und meine 27 Kinder werden ganz bestimmt auch anwesend sein (gutaussehender 186-jähriger).

    1. Sie sagen es, Putinversteher wie ich z.B., gehören mit Riesenaufwand überwacht, nicht das man sich noch mit Terroristen oder kriminellen Beamten und Politikern auseinandersetzen muss.

  2. Ich wiederhole mich: Mit viel zu vielen deutschen Landsleuten in Paraguay „ist kein Staat zu machen“. Sie sind nur groß im Sprücheklopfen, ausfallender bis böswilliger Kritiik untereinander, gönnen dem anderen keinen Erfolg und sind neidisch. Anstatt wie andere Kulturen (z.B. Paraguayer) zusammen zu halten und sich gegenseitig zu helfen, beschimpfen und beleidigen sie sich im privaten Zusammenleben und öffentlich wie hier in unsachlichen Kommentaren.Wenn es darum geht Verantwortung zu übernehmen hört und sieht man nichts von ihnen (bis auf wenige Ausnahmen). Viele reden ihre alte Heimat grundsätzlich schlecht und verbreiten statt dessen dümmlich-naive Verschwörungstheorien. Dazu bemühen sie als „Beweise“ die unglaublichsten Internet-Infos. Wer aber nur das sucht was seiner vorgefaßten Meinung entspricht wird auch nur das finden was er will und es für bare Münze halten. Mit objektivem Verstand und Intelligenz hat das nicht viel zu tun. Sie reklamieren für sich Meinungsfreiheit, gewähren sie anderen aber nicht. So werden Menschen, die sich zum christlichen Glauben bekennen in Foren wie zu Nazi-Zeiten die Juden, lächerlich gemacht und gegen sie gehetzt. NEIN, mit solchen Landsleuten ist wirklich kein Staat zu machen und mit solchen Landsleuten wird man kaum eine Basis finden um für politische Anliegen in der ehemaligen Heimat öffentlich einzutreten. In dieser Hinsicht, könnten wir von den Paraguayern noch viel lernen!

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